Lecram
Mitglied
Hallo alle miteinander!
Wie meine Überschrift schon andeutet, würde ich gerne mal hören, was ihr davon haltet:
Ich leide seit 3 Wochen unter unerklärlichen Schwindel, Müdigkeit, in der Nacht Schüttelforst und fühle mich wie bei einer schweren Erkältung, die nicht weggehen will.
Ich war nun bei insgesamt 3 verschiedenen Ärzten (1 Rheumatologe; 2 Allgemeinmediziner) und alle meinen, das würde an meinen Nerven liegen und an harmlosen Verspannungen.
Nebenwirkungen von Medikamenten sind ausgeschlossen.
Meinen Gelenken geht es derzeit aus unerklärlichen Gründen ziemlich gut, was meist dann der Fall ist, wenn ich einen Infekt habe und das Immunsystem andersweitig beschäftigt ist. Mein Allgemeinzustand dagegen ist miserabel.
Und meine Blutwerte bestätigen das:
Mein CrP liegt bei 106 mg/l sprich es ist ver21facht (mit Abstand der höchste Wert aller Zeiten). Und das trotz 10 mg Prednisolon, wo es sonst sogar schon manchmal im Normalbereich lag. Nun hab ich im Internet nachgeschaut, was solch ein hoher crp Wert bedeutet:
"Werte über 100mg/l sprechen für eine schwere Erkrankung und sind oft mit bakteriellen Infektionen verbunden:
Blutvergiftung (Sepsis), bakterielle Hirnhautentzündung oder Lungenentzündung, komplizierte Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), schwere Operationen, schwere rheumatische Erkrankungen im aktiven Stadium, aktiver Morbus Crohn, manche ausgedehnte Tumoren (Multiples Myleom, Morbus Hodgkin)"
Daraufhin bin ich heute wieder zum Arzt, der nach 30minütiger Diskussion wieder nur oben benannte Diagnose gestellt hat (Nerven, Verspannung). Er meint, es könne nichts schlimmes sein, da mein sonstiges Blutbild einigermaßen in Ordnung wäre - abgesehen von BSG 50, zu wenig "Albumin" und zu viel "G-GL". Nun soll mal die Schilddrüse untersucht werden.
Aber für andere Fachärzte sieht er keinen Anlass.
Deshalb jetzt die Frage an euch: Kann ein so hohes Crp wirklich "nur" vom Rheuma kommen, das derzeit sogar relativ akzeptabel ist?
Kann es wirklich nichts anderes sein, weil die Leukozyten etc. alle im Normbereich liegen oder gibt es da auch Ausnahmen? Könnte das Cortison schlimmeres verschleiern?
Ich danke euch schon jetzt für alle Antworten!
Ich werde mich in der Zwischenzeit mit meinen verordneten Baldriantropfen beschäftigen und hoffen, dass davon das Crp wieder um 100 mg/l gesenkt wird. ;-)
Viele Grüße,
Marcel (der eigentlich in zwei Tagen sein Abitur nachschreiben müsste)
Wie meine Überschrift schon andeutet, würde ich gerne mal hören, was ihr davon haltet:
Ich leide seit 3 Wochen unter unerklärlichen Schwindel, Müdigkeit, in der Nacht Schüttelforst und fühle mich wie bei einer schweren Erkältung, die nicht weggehen will.
Ich war nun bei insgesamt 3 verschiedenen Ärzten (1 Rheumatologe; 2 Allgemeinmediziner) und alle meinen, das würde an meinen Nerven liegen und an harmlosen Verspannungen.
Nebenwirkungen von Medikamenten sind ausgeschlossen.
Meinen Gelenken geht es derzeit aus unerklärlichen Gründen ziemlich gut, was meist dann der Fall ist, wenn ich einen Infekt habe und das Immunsystem andersweitig beschäftigt ist. Mein Allgemeinzustand dagegen ist miserabel.
Und meine Blutwerte bestätigen das:
Mein CrP liegt bei 106 mg/l sprich es ist ver21facht (mit Abstand der höchste Wert aller Zeiten). Und das trotz 10 mg Prednisolon, wo es sonst sogar schon manchmal im Normalbereich lag. Nun hab ich im Internet nachgeschaut, was solch ein hoher crp Wert bedeutet:
"Werte über 100mg/l sprechen für eine schwere Erkrankung und sind oft mit bakteriellen Infektionen verbunden:
Blutvergiftung (Sepsis), bakterielle Hirnhautentzündung oder Lungenentzündung, komplizierte Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), schwere Operationen, schwere rheumatische Erkrankungen im aktiven Stadium, aktiver Morbus Crohn, manche ausgedehnte Tumoren (Multiples Myleom, Morbus Hodgkin)"
Daraufhin bin ich heute wieder zum Arzt, der nach 30minütiger Diskussion wieder nur oben benannte Diagnose gestellt hat (Nerven, Verspannung). Er meint, es könne nichts schlimmes sein, da mein sonstiges Blutbild einigermaßen in Ordnung wäre - abgesehen von BSG 50, zu wenig "Albumin" und zu viel "G-GL". Nun soll mal die Schilddrüse untersucht werden.
Aber für andere Fachärzte sieht er keinen Anlass.
Deshalb jetzt die Frage an euch: Kann ein so hohes Crp wirklich "nur" vom Rheuma kommen, das derzeit sogar relativ akzeptabel ist?
Kann es wirklich nichts anderes sein, weil die Leukozyten etc. alle im Normbereich liegen oder gibt es da auch Ausnahmen? Könnte das Cortison schlimmeres verschleiern?
Ich danke euch schon jetzt für alle Antworten!
Ich werde mich in der Zwischenzeit mit meinen verordneten Baldriantropfen beschäftigen und hoffen, dass davon das Crp wieder um 100 mg/l gesenkt wird. ;-)
Viele Grüße,
Marcel (der eigentlich in zwei Tagen sein Abitur nachschreiben müsste)