Bittere Erkenntnis

Schade, aber trotzdem Danke. Ich habe da nur Innenansichten zur Bioethikkommission.
Der Prof. Trabert scheint ja auch mit irgendwelchen Ethikkomission/en verbandelt, oder? Vielleicht gibt es da einen Link über aktuelle Diskussionen?
(Sonst frage ich hier mal privat. Wer in einer sitzt, weiß vielleicht auch von den anderen ;D.)
 
Sich die Zeit für Achtsamkeit (für sich selbst und für andere) zu nehmen fällt oft hinten drüber.

...versuche ich persönlich immer so zu leben und handeln. Achtsam und emphatisch.

Anders dürfte es in unseren Berufen kaum gehen; ich habe nicht zuletzt meine Stelle gewechselt, weil ich mir meine "Werte" nicht abkaufen oder kaputtmachen lassen wollte..

Hierzu vielleicht ein (Hör-) Buchtipp: Rolf Verres, Was uns gesund macht.
Ganzheitliche Heilkunde statt seelenloser Medizin.
(Anmerkung von mir: ganzheitlich nicht floskelhaft, sondern umfaßt hier auch nicht erwartete Bereiche)
siehe u.a. unter: https://www.aerzteblatt.de/archiv/50631/Was-uns-gesund-macht..
 
@auch ich, saurier
reihe mich mal hier mit ein.
vieles von euch geschilderte traf u.trifft auch noch heut auf mich zu.
d.thema "jammern o.nicht jammern" ist mir allzu bekannt.
während meiner arbeitszeit war das ein button, den gab es einfach nicht.
erst als sich "neue arbeitgeber" und andere "mitarbeiter"sich eines solchen bedienten wurde ich eines besseren belehrt. fazit: schön bekloppt sich so abzuackern! auch ich hab geschindert, mit xxx unbezahlten überstunden und fiesesten schmerzen und einschren kungen. nur das warum, war die ständige angst um den arbeitsplatz aus der der arbeitgeber seinen profit zog, mehr als genug.
wobei ich gern meine arbeit machte.
das war nicht immer so und ich konnte krank sein ohne diese ständige angst im nacken.
andere zeiten-andere bedingungen.
ich musste mich dem beugen, denn es gab keine alternative bei den x arbeits losen, zu denen ich mich nicht gesellen konnte.es reichte ein arbeitsloser ohne einkommen in der familie u.4 münder wollten essen und leben. bitte nicht zu verwechseln, ich will mich hier nicht darüber beklagen nur verdeutlichen warum ich derart im zugzwang war.
das ich irgendwann die reissleine zog, lag einzig und allein aus d.erkenntnis, mich solchen arbeitsbedingungen und
menschen nicht mehr zu unterwerfen, denn mir wurde meine gesundheit wichtiger und die erkenntnis sich solch arbeitgeber und-modalitäten nie wieder zu unterwerfen. ebenso stand die möglichkeit, andere berufl.wege einzuschlagen. meine gesundheit war dann doch schneller keine mehr und so kam dann für mich viel zu schnell, die EMR. so hab ich das gesehen. viel. war das auch ein art tunnelblick. gut möglich.
eines habe ich in den über 30 jahren meines beruflichen weges nie gekonnt, "jammern" wenn es mir richtig mies ging. das hineinknieen in meine arbeit war wie eine "droge"und lenkte mich sogar davon ab. letztendlich dann nur noch mit starken schmerzmedis.aber es ging.
das ganze führte aber auch familiär bis hin zum völligen unverständnis. wie kann das sein, berentet, sie hat doch gar nix. ne.nur x op's, ich hab auch hier nie gejammert! das letztenendes als faulheit oder noch besser,so ausgelegt wurde,dass ich nur zu hause beibe um neben meinem mann auf dem sofa zu sitzen. das mein mann just zu diesem zeitpunkt wieder gearbeitet hat wurde völlig ignoriert. na gut, ist ja keine arbeit auf 450 € basis. richtige arbeit findet heute jeder, da war mein mann nur zu faul zu. richtige arbeiten sind kfz schlosser und steinmetz.
so hat mein mann nur mal vom balkon die leute angeleitet, das kann ja keine arbeit sein. zur erklärung: er arbeitet bis heute beim garten-u.landschafts bau und verrichtet schwere körperliche arbeit und mit vielen gesundheitl. einschrenkungen: wie mehrere BS-vorfälle i.d.wirbelsäule ,arthrose in den knien u.a. .nur das er zwischen drin eine tumorerkrankung hatte war nicht relevant. ja auch er konnte gegenüber meiner familie nicht "jammern" und hat sich dann völlig aus den kontakt gezogen. bis heute haben wir haben wir das alles unter uns aus gemacht und durchgestanden. das mein mann seit vielen jahren den haushalt wuppt, einkaufen geht, mir den rücken frei gehalten hat, denn ohne ihn wäre meine arbeitsleistung nicht möglich gewesen, spielte keine rolle.
diese scheiss erwartungshaltung so mancher kann man auch nicht mit "jammern" durchbrechen. da kann man sich drehen-und wenden wie man will.
auf meiner arbeit hätte ich irgendein "könig servieren können"als besondere arbeitsleistung- nix wäre recht gewesen. die blumen u.lobe streichten die ein die gar kein anteil an meiner arbeit hatten.
was ich anmerken will ist, das es heute immer noch arbeitgeber gibt, denen das wohl der mitarbeiter auf gut deutsch "schitt egal" ist. denen nur "$"zeichen aus den augen springen und die über die leute drüber weg steigen. denen ist nichts am wohl des ma gelegen, obwohl jeder weiss, das das heut elemtare erkenntnis ist um mitarbeiter zu höchstleistungen motivieten zu können.
wenn ich noch einmal arbeiten müsste, eines steht fest, ich würde mich nie wieder derart einen chef unterwerfen. nein! egal ob es mich den job kosten würde, aber das ganz gewiss nicht.
so genug "gejammert"
ich kann euch alle nur allzu gut verstehen
saurier

@liebe kuki,
kannst du viel.das Thema von Susi retten, in dem du diese m.e.sehr wichtige diskussion von uns an die richtige stelle mit überschrift schubst?
viel.seit ihr damit einverstanden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@allina : oh, tausend Dank für den Link!

Na, das scheint sich ja hier zu einem wirklich spannenden Thread zu entwickeln. Allerdings haben wir hier @Susi Schatz' Thread jetzt wohl gänzlich gekapert. Das soll ja eigentlich nicht sein. Aber vielleicht ist auch für sie hier die eine oder anderen Antwort noch ganz interessant.
 
Susi,
was ist denn nun bei deinem Gespräch zwecks Untersuchungsergebnisse in der Rheumaklinik raus gekommen?
Soweit ich mich erinnere war gestern der Termin oder hattest du das bereits erzählt und ich habs überlesen?

Grüße von Mara
 
Susi,
was ist denn nun bei deinem Gespräch zwecks Untersuchungsergebnisse in der Rheumaklinik raus gekommen?
Soweit ich mich erinnere war gestern der Termin oder hattest du das bereits erzählt und ich habs überlesen?

Grüße von Mara
Danke Mara, dass du nachfragst
Leider war es ein Missverständnis, bin aber guter Hoffnung dass er diese Woche noch ankommt
 
Anders dürfte es in unseren Berufen kaum gehen; ich habe nicht zuletzt meine Stelle gewechselt, weil ich mir meine "Werte" nicht abkaufen oder kaputtmachen lassen wollte...genau dafür steht aber die zunehmende Fokussierung auf das überwiegend kaufmännische Management im Gesundheitssystem.
Ich habe kürzlich ein sehr spannendes Symposium dazu besucht: "Die Marginalisierung des Menschen im modernen Gesundheitswesen" - und es ging dabei sowohl um die Hilfsbedürftigen mit oder ohne soziale Absicherung als auch um die Helfer......

P. S.
@Susi Schatz: bitte entschuldige den Exkurs - ich habe jetzt fertig und bin ab sofort stumm :azzangel:
Alle S gut resi
 
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