Hallo,
zunächst eine ganz kurze Vorstellung:
Mein Name ist Rocco, ich bin 47 Jahre alt, verheiratet und Vater zweiter Kinder im Alter von 13 und 5 Jahren.
Nach nunmehr fast fünfjähriger Ärzteodessey hat meine Tochter (13) gestern die Diagnose "Juvenile idiopathische Enthesitis assoziierte Arthritis" erhalten. Dazu steht auf dem Brief: "MRT LWS und ISG: Hinweis auf SI-Arthritis bds., Labor: ANA 1:100, HLA B27, RF, CRP negativ" (steht das negativ nur für CRP oder auch für die beiden Sachen davor?) Auch wenn das vermutlich für viele hier etwas aus eigener Erfahrung relativ "normales" ist - ich bin völlig am Boden zerstört.
So habe ich nun die gestrige Nacht und den bisherigen heutigen Vormittag damit verbracht (arbeiten kann ich heute so nicht), diese Erkrankung zu recherchieren (vom Arzt kam da kaum etwas). Daraus haben sich jetzt einige Fragen ergeben, um deren Beantwortung ich euch flehentlich bitte. Wahrscheinlich wirkt das hier alles sehr konfus und ungeordnet, hierfür bitte ich leiber schon jetzt um Entschuldigung. Ich fange dann einfach einmal an.
Ist es richtig, dass:
a) Es bei dieser Diagnose eine etwa 30%ige Chance gibt, dass die Krankheit zum völligen Stillstand gebracht werden kann und sich keine dramatischen Einschränkungen auch im Erwachsenenalter ergeben (in den vergangenen 5 Jahren hatte sie zwar immer mal wieder zeitweise ihre Probleme, aber sie kann aktuell immer noch ganz normal gehen, sitzen, liegen, laufen etc. ohne jegliche Hilfsmittel)?
b) Sport eine postive Wirkung auf den Verlauf hat (in Entzündungsphasen halt Radfahren / Schwimmen zur Gelenkentlastung, ansonsten auch andere Sportarten)?
c) Die schnellstmögliche Aufnahme von z.B. Krankengymnastik dringend geboten ist (der Arzt hat nämlich lediglich ein NSAR - 2x täglich 500 mg Naproxen- verschrieben und um eine erneute Vorstellung in 2 Monaten gebeten, mehr nicht).
Was kann man noch unterstützend machen?
Welche Ärzte im norddeutschen Raum (wir wohnen in der Nähe von Wismar) erachtet ihr als wirklich kompetent bzw. an wen sollte man sich wenden?
Kann durch viel Anstrengung und Bemühen ein leichter Verlauf begünstigt werden? Falls ja, wie?
Was an Positivem / Hoffnung könnt ihr noch einbringen?
Auch wenn ich ganz sicher viel vergessen habe, höre ich an dieser Stelle besser erst einmal auf, vermutlich mag ja auch niemand mehrere Stunden mit einer Benatwortung zubringen. Falls ich Tippfehler in der Aufregung übersehen habe - bitte sehts mir nach.
Nun hoffe ich sehr auf (hoffentlich postive) Antworten, die Diagnose ist momenatn kaum erträglich
.
Vielen Dank schon einmal für die Hilfe!
zunächst eine ganz kurze Vorstellung:
Mein Name ist Rocco, ich bin 47 Jahre alt, verheiratet und Vater zweiter Kinder im Alter von 13 und 5 Jahren.
Nach nunmehr fast fünfjähriger Ärzteodessey hat meine Tochter (13) gestern die Diagnose "Juvenile idiopathische Enthesitis assoziierte Arthritis" erhalten. Dazu steht auf dem Brief: "MRT LWS und ISG: Hinweis auf SI-Arthritis bds., Labor: ANA 1:100, HLA B27, RF, CRP negativ" (steht das negativ nur für CRP oder auch für die beiden Sachen davor?) Auch wenn das vermutlich für viele hier etwas aus eigener Erfahrung relativ "normales" ist - ich bin völlig am Boden zerstört.
So habe ich nun die gestrige Nacht und den bisherigen heutigen Vormittag damit verbracht (arbeiten kann ich heute so nicht), diese Erkrankung zu recherchieren (vom Arzt kam da kaum etwas). Daraus haben sich jetzt einige Fragen ergeben, um deren Beantwortung ich euch flehentlich bitte. Wahrscheinlich wirkt das hier alles sehr konfus und ungeordnet, hierfür bitte ich leiber schon jetzt um Entschuldigung. Ich fange dann einfach einmal an.
Ist es richtig, dass:
a) Es bei dieser Diagnose eine etwa 30%ige Chance gibt, dass die Krankheit zum völligen Stillstand gebracht werden kann und sich keine dramatischen Einschränkungen auch im Erwachsenenalter ergeben (in den vergangenen 5 Jahren hatte sie zwar immer mal wieder zeitweise ihre Probleme, aber sie kann aktuell immer noch ganz normal gehen, sitzen, liegen, laufen etc. ohne jegliche Hilfsmittel)?
b) Sport eine postive Wirkung auf den Verlauf hat (in Entzündungsphasen halt Radfahren / Schwimmen zur Gelenkentlastung, ansonsten auch andere Sportarten)?
c) Die schnellstmögliche Aufnahme von z.B. Krankengymnastik dringend geboten ist (der Arzt hat nämlich lediglich ein NSAR - 2x täglich 500 mg Naproxen- verschrieben und um eine erneute Vorstellung in 2 Monaten gebeten, mehr nicht).
Was kann man noch unterstützend machen?
Welche Ärzte im norddeutschen Raum (wir wohnen in der Nähe von Wismar) erachtet ihr als wirklich kompetent bzw. an wen sollte man sich wenden?
Kann durch viel Anstrengung und Bemühen ein leichter Verlauf begünstigt werden? Falls ja, wie?
Was an Positivem / Hoffnung könnt ihr noch einbringen?
Auch wenn ich ganz sicher viel vergessen habe, höre ich an dieser Stelle besser erst einmal auf, vermutlich mag ja auch niemand mehrere Stunden mit einer Benatwortung zubringen. Falls ich Tippfehler in der Aufregung übersehen habe - bitte sehts mir nach.
Nun hoffe ich sehr auf (hoffentlich postive) Antworten, die Diagnose ist momenatn kaum erträglich
.Vielen Dank schon einmal für die Hilfe!