Hallo Sonnenblume,
"aber mich untersucht auch niemand machen immer nur tausende Bilder.
Bei der EInganguntersuchungen wurden sogar neurologische Defizite festgestellt, habe ich gesehen als sie mich mit der Akte zum MRT schickten, aber auf dem Bild sah man nichts"
was denn nun ? Neurologische Defizite inwiefern ? Bitte schreibe mal genauer, was denn bisher diagnostisziert wurde. Es ist alles recht vage, was du schreibst ( "wurde im MRT nicht genau gesehen - WAS ? ), beginnender Prolaps ( das ist eine Potrusion, das haben ganz viele Menschen, häufig macht es keine Beschwerden, aber es KANN Beschwerden machen ), also es wäre schön, wenn du hier einmal schreibst, was die Ärzte in ihren Befunden stehen haben.
Bisher ist es nämlich nichts halbes und nichts ganzes.
Eine degenerative Veränderung ( umgangssprachlich Arthrose ) führt bei Schmerzen natürlich auch zu weiteren Muskelverspannungen. Diese werden weitergeleitet - die Symptomatik kenne ich auch sehr gut, bis zu Atemproblemen und Herzstechen, auch die Kopfwenderverspannungen, die eigentlich exakt deine Kopfsymtome beschreiben ( Kopf nicht halten können usw. ). Auch ein Tinnitus kann dadurch hervorgerufen werden.
Was für einen Tumor hattest du ? In der Medizin heisst erstmal jede "Schwellung" Tumor, ohne dass dies etwas Schlimmes sein muss. Ich gehe NICHT davon aus, dass du egal welchen Tumor hast, denn das hätte man sicher im MRT / Röntgen / CT entdeckt.
Letztlich geben sich deine Ärzte doch Mühe, herauszufinden, was los ist. Neben bildgebenden Verfahren wurde Lumbalpunktion, neurologische Untersuchung, Labor etc. gemacht und anscheinend nichts von krankheitswert gefunden, ausser wohl dem erhöhten Muskeltonus, für den du das Tetrazepam bekommen hast, was ja auch hilft. Es kommt aber immer etwas neues hinzu, ohne dass es anscheinend einen organischen Grund dafür gibt.
Ich habe mir den Thread jetzt mehrmals durchgelesen und mir fällt auf, dass im Grunde deine Angst im Vordergrund steht, die Angst "etwas Schlimmes" zu haben. Ich bin mir aber fast sicher ( ganz sicher kann man sich NIE sein ), dass diese Angst unbegründet ist, denn sonst wären alle deine Ärzte grob fahrlässig.
Hast du dir schonmal Hilfe geholt wegen der Angststörung ? Neben der Problematik mit der BWS ist das, denke ich, dass hauptsächliche Problem. Vielleicht hast du auch eine Wochenbettdepression gehabt, die sich jetzt so als Angst zeigt. Wie dem auch sei, ich denke, dass du da ansetzen könntest und dir Hilfe holst oder mit deinem Arzt besprichst, ob du mal in eine Kur mit psychosomatischem Hintergrund fährst ?
Und bitte beantworte doch mal meine Frage : wann war die Geburt deines Kindes, wann gingen die Schmerzen los, wann war die Lumbalpunktion, seit wann bist du in Behandlung ? Welche Erkrankungen wurden ausgeschlossen, welche Diagnosen gestellt ? Wurden die erhöhten ANAs ( wie hoch / welches Muster ) näher spezifiziert ? Aufgrund welcher Tatsachen wurde die Fibro diagnostiziert ? Hast du bereits Cortison bekommen als Test ?
Ich gehe davon aus, da es hauptsächlich um die Schmerzen in der BWS mit Fortleitung in die HWS und Sternocleidomastoideus sowie um den Tinnitus geht, dass es tatsächlich funktionelle Beschwerden sind, die man mit Entspannungen, Wärme, Massagen, Physiotherapie und später auch speziellem Sport sowie unterstützend mit Medikamenten ( wie Tetra ) behandeln könnte.
Eventuell müsste man eine Intercostalneuralgie und tatsächlich eine Kollagenose ausschliessen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Ärzte bei den Mengen an Untersuchungen nicht daran gedacht haben.
Der zweite Punkt ist deine Angst und Panik - die ist natürlich kontraproduktiv ( die "Angst im Nacken" ). Es ist sehr unwahrscheinlich, dass du etwas lebensbedrohliches hast !!! Bitte hole dir hier Hilfe, damit du wieder ein fröhliches, unbeschwertes Leben haben kannst !
Das Leben ist immer lebensgefährlich ! Nimm erstmal das Tetrazepam, wenn es dir hilft, damit du wieder etwas Lebensfreude bekommst und mache dir nicht so große Sorgen um deine Gesundheit !!
Alles Gute für dich, Sonnenblume, von Tina
