Hallo zusammen!
Ich bin neu hier und brauche mal einen Ratschlag... :vb_confused:
Habe seit Jahren fiese Rückenschmerzen im Bereich der LWS. 2009 hat man beim MRT einen kleinen Bandscheibenvorfall gefunden, es folgten ca. 9 Monate KG und die Schmerzen wurden auch irgendwann besser. Soweit so gut.
Vor einigen Monaten fingen die Probleme allerdings wieder an (schlimme Schmerzen, besonders morgens und nach längerem Stehen oder Sitzen, Bücken ging fast gar nicht) Das MRT im August diesen Jahres ergab folgende Diagnose: "Kleiner medialer Discusprolaps im Segment L5/S1. Lumbalisierter SWK 1. Sacroilliitis bds..Angedeutete Retrolisthesis des 5. LWK. Kleines Haemangiom im 1. und 2. LWK." Mein Orthopäde hat daraufhin das Blut untersucht, die Entzündungswerte waren aber anscheinend nicht besonders hoch, Rheumafaktor negativ (wenn ich das richtig verstanden habe). Nachdem es trotz Schmerzmittel und KG nicht wirklich besser wurde, bekam ich dann irgendwann eine Cortison-Spritze ins ISG, was aber auch nicht wirklich von großem Erfolg gekrönt war. Eines schönen Tages teilte mir mein Orthopäde (mit dem ich übrigens super-zufrieden war) mit, dass mein HLA B27 positiv wäre (sagt man das so?) und er mich gerne an einen Rheumatologen abgeben würde. Ok, hmm. Vorher sollte ich noch zum Nuklearmediziner wg. einer Szintigrafie (auf der Überweisung stand "Anzeichen von MB?"). Er hat mir auch gleich einen Termin dort gemacht sowie bei seinem Praxis-Kollegen, welcher Orthopäde mit Schwerpunkt Rheumatologie ist. Nun ist es so, dass ich mit diesem Kollegen nicht so zurechtkomme, mir allerdings nicht sicher bin, ob das an mir liegt.
Hatte inzwischen 2 Termine dort und bin irgendwie echt nicht schlauer... Bei der Szintigrafie hat sich wohl die Sakroilliitis bds. bestätigt und ich glaube, man sah auch im Bereich der BWS was (die Nuklearmedizinerin meinte, es müsse schon was rheumatologisches sein, weil sonst nicht beide ISG betroffen wären). Nehme jetzt Cortison und die Schmerzen sind auch echt schon besser geworden. Das ist ja schon mal nicht schlecht, aber mir fehlt irgendwie die Kommunikation. Auf meine Frage beim 1. Termin, ob das denn nun MB sei, bekam ich nur zur Antwort, dass das ja zu dieser Gruppe gehöre (zu welcher denn??) . Und als ich wissen wollte, ob die Entzündung denn mal irgendwann weg ginge meinte er nur "die Blutwerte sind ja besser geworden". Okeeee.....Keine Info zum weiteren Vorgehen oder wie lange ich das Cortison noch nehmen soll. Von einer Diagnose gar keine Rede...
Wisst ihr was ich meine? Erwarte ich zu viel, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch gar keine Diagnose stellen? Wäre ein internistischer Rheumatologe besser?
Ach so, ich sollte noch sagen, dass ich so mit 15, 16 Jahren schon mal so eine rheumatische Geschichte hatte. Chronische Oligoarthritis hieß das, glaube ich. War aber dann nach ca. 2 Jahren aber wieder "verschwunden", Gott sei Dank.
Und auf das KG-Rezept schrieb der Rheuma-Doc: "lumbosacrale Aufbaustörung (Q76.4+G), Sakroilliitis bds. (M46.1+BG), V.a. seronegative Spondarthropathie (M45.0-+G).
Sorry, dass der Text jetzt doch so lange geworden ist. Und ich hoffe mal, mein Geschreibsel ist einigermaßen verständlich.
Ich bin im Moment einfach ziemlich verunsichert - so ohne Diagnose - und fühle mich nicht so richtig gut betreut. Habe natürlich inzwischen auch fleißig im Internet recherchiert, was die Sache auch nicht wirklich besser macht...
Daher wollte ich einfach mal euere Einschätzung dazu hören, ob ich einfach zufrieden sein müsste, dass die Schmerzen besser sind oder ob ich doch noch zu einem anderen Facharzt gehen sollte.
Danke erstmal für's Lesen!
Ich bin neu hier und brauche mal einen Ratschlag... :vb_confused:
Habe seit Jahren fiese Rückenschmerzen im Bereich der LWS. 2009 hat man beim MRT einen kleinen Bandscheibenvorfall gefunden, es folgten ca. 9 Monate KG und die Schmerzen wurden auch irgendwann besser. Soweit so gut.
Vor einigen Monaten fingen die Probleme allerdings wieder an (schlimme Schmerzen, besonders morgens und nach längerem Stehen oder Sitzen, Bücken ging fast gar nicht) Das MRT im August diesen Jahres ergab folgende Diagnose: "Kleiner medialer Discusprolaps im Segment L5/S1. Lumbalisierter SWK 1. Sacroilliitis bds..Angedeutete Retrolisthesis des 5. LWK. Kleines Haemangiom im 1. und 2. LWK." Mein Orthopäde hat daraufhin das Blut untersucht, die Entzündungswerte waren aber anscheinend nicht besonders hoch, Rheumafaktor negativ (wenn ich das richtig verstanden habe). Nachdem es trotz Schmerzmittel und KG nicht wirklich besser wurde, bekam ich dann irgendwann eine Cortison-Spritze ins ISG, was aber auch nicht wirklich von großem Erfolg gekrönt war. Eines schönen Tages teilte mir mein Orthopäde (mit dem ich übrigens super-zufrieden war) mit, dass mein HLA B27 positiv wäre (sagt man das so?) und er mich gerne an einen Rheumatologen abgeben würde. Ok, hmm. Vorher sollte ich noch zum Nuklearmediziner wg. einer Szintigrafie (auf der Überweisung stand "Anzeichen von MB?"). Er hat mir auch gleich einen Termin dort gemacht sowie bei seinem Praxis-Kollegen, welcher Orthopäde mit Schwerpunkt Rheumatologie ist. Nun ist es so, dass ich mit diesem Kollegen nicht so zurechtkomme, mir allerdings nicht sicher bin, ob das an mir liegt.
Hatte inzwischen 2 Termine dort und bin irgendwie echt nicht schlauer... Bei der Szintigrafie hat sich wohl die Sakroilliitis bds. bestätigt und ich glaube, man sah auch im Bereich der BWS was (die Nuklearmedizinerin meinte, es müsse schon was rheumatologisches sein, weil sonst nicht beide ISG betroffen wären). Nehme jetzt Cortison und die Schmerzen sind auch echt schon besser geworden. Das ist ja schon mal nicht schlecht, aber mir fehlt irgendwie die Kommunikation. Auf meine Frage beim 1. Termin, ob das denn nun MB sei, bekam ich nur zur Antwort, dass das ja zu dieser Gruppe gehöre (zu welcher denn??) . Und als ich wissen wollte, ob die Entzündung denn mal irgendwann weg ginge meinte er nur "die Blutwerte sind ja besser geworden". Okeeee.....Keine Info zum weiteren Vorgehen oder wie lange ich das Cortison noch nehmen soll. Von einer Diagnose gar keine Rede...
Wisst ihr was ich meine? Erwarte ich zu viel, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch gar keine Diagnose stellen? Wäre ein internistischer Rheumatologe besser?
Ach so, ich sollte noch sagen, dass ich so mit 15, 16 Jahren schon mal so eine rheumatische Geschichte hatte. Chronische Oligoarthritis hieß das, glaube ich. War aber dann nach ca. 2 Jahren aber wieder "verschwunden", Gott sei Dank.
Und auf das KG-Rezept schrieb der Rheuma-Doc: "lumbosacrale Aufbaustörung (Q76.4+G), Sakroilliitis bds. (M46.1+BG), V.a. seronegative Spondarthropathie (M45.0-+G).
Sorry, dass der Text jetzt doch so lange geworden ist. Und ich hoffe mal, mein Geschreibsel ist einigermaßen verständlich.
Ich bin im Moment einfach ziemlich verunsichert - so ohne Diagnose - und fühle mich nicht so richtig gut betreut. Habe natürlich inzwischen auch fleißig im Internet recherchiert, was die Sache auch nicht wirklich besser macht...

Daher wollte ich einfach mal euere Einschätzung dazu hören, ob ich einfach zufrieden sein müsste, dass die Schmerzen besser sind oder ob ich doch noch zu einem anderen Facharzt gehen sollte.
Danke erstmal für's Lesen!

