Guten Morgen,
ich heiße Johanna, bin 53 und ein lebensfroher Mensch.
Ich habe seit Kindheit einen versteiften Rücken (Skoliose mit OP) und von dacher achte ich immer schon sehr auf mich, mache viel Sport (Rehazentrum 2x die Woche spezielles Gerätetraining), gehe schwimmen (das kann ich auch richtig gut) und fahre viel Rad (da kommen schon 2000-3000km in Jahr zusammen). Ich würde mich als fit wie Turnschuh beszeichnen (na, bin auf meine mir bekannten Rückenschmerzen), habe relativ viel Energie, auch jetzt ! Psychisch geht es mir immer gut, mein Beruf macht mir viel Spaß (habe eine eigene Praxis - bin Psychotherapeutin). Ich kann mir meinen Tag einteilen, also eigentlich alles gut.
Seit Dezember habe ich aber diverse Probleme. Mal tun die Schultern weh, mal habe ich sowas wie Muskelkater des Todes in den Beinen, dann taten noch die Leisten weh, Morgensteifigkeit der Finger) Niemals Fieber, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit, nix geschwollen. Schlf war schlechter, vor allem früherwachen.
Irgendwann war es mir zuviel und ich bin zum Hausarzt (da war ANA negativ, der CK aber auf 9. Er schickte mich zum Rheumatologen. Da bin ich nun. Der hat mich 3 x 7 min gesehen.
1. Termin: ich würde zuviel Sport machen
2. Termin: nur ein auffälliger Wert (ANA Titer: 1:320), aber Beschwerden waren mehr (neben Schulter, taten nun auch die Leisten weh, hatte Schwierigkeiten nach langem Sitzen hochzukommen, Morgensteifigkeit der Finger): "ich gebe Ihnen Prednisolon, wenns wirkt haben Sie Rheuma" (1 Woche lang 20 mg Predni)
3. Termin: Er legt mir 5 Packungen Resochin hin. das müsse ich jetzt nehmen.
Das ist der Arzt des Grauens! Er hat mir nicht gesagt, dass man vor dem Resochin eigentlich zum Augenarzt muß. Zum Glück lese ich Beipackzettel. Jetzt habe ich einen Termin in 14 Tagen ergattert beim Augenarzt, da sie Anmeldekraft meinte, klar das müssen Sie unbedingt untersuchen lassen.
Nun stehe ich da. Hatte mich auf den letzten Arztbesuch vorbereitet und Fragezettel mit, kriege aber kaum Antworten. Immerhin hat er mir gesagt: Kollagenose, undifferenziert. Was bedeutet das konkret für mich? "na kürzer treten." Wo kommt das her? "es habe oft psychische Ursachen"
Aktuell habe ich außer etwas Anlaufproblemen in den Schulter morgens nix mehr, bei starken Bewegungen leicht ziehender Schmerz in der Bizepssehne. Allerdings knacken die Gelenke neuerdings und die rechte Schulter ist den ganzen Tag bewegungseingeschränkt. Da meinte der Hausarzt aber dass das ein Impingment sei (verrengung). Da habe ich Physio und da ich ja sowieso in einem Rehastudio trainiere und vorbildlich täglich Übungen mache, wird die auch besser. Nach dem 1 wöchigen Prednisolonstoß ist der Rest weg. Das ist jetzt 4 Wochen her. Geändert habe ich Ernährung (entzündungshemmend essen), gehe ncht mehr schwimmen. Wenn ich mal eine Ibu 400 nehme, dann geht es 2-3 Tage ziemlich gut.
Ich weiß nun gar nicht was mich erwartet. Habe mir ein Buch über Rheuma gekauft, aber finde mich bei den Kollagenosen nicht so recht wieder.
Was erwartet mich denn nun ? Ich sorge mich nun echt. Gibt es denn auch leichte Verläufe?
Erst einmal muß ich mir einen anderen Arzt suchen. Der geht gar nicht. Ich bin bestimmt kein unkomplizierter Patient, weil ich hinterfrage. Aber das dürfen meine Patienten auch bei mir und das finde ich wichtig!
Ich freue mich über Eure Antworten. Wünsche Eche einen schönen Sonntag und gehe mir jetzt erstmal ein T-shirt nähen um mich abzulenken.
ich heiße Johanna, bin 53 und ein lebensfroher Mensch.
Ich habe seit Kindheit einen versteiften Rücken (Skoliose mit OP) und von dacher achte ich immer schon sehr auf mich, mache viel Sport (Rehazentrum 2x die Woche spezielles Gerätetraining), gehe schwimmen (das kann ich auch richtig gut) und fahre viel Rad (da kommen schon 2000-3000km in Jahr zusammen). Ich würde mich als fit wie Turnschuh beszeichnen (na, bin auf meine mir bekannten Rückenschmerzen), habe relativ viel Energie, auch jetzt ! Psychisch geht es mir immer gut, mein Beruf macht mir viel Spaß (habe eine eigene Praxis - bin Psychotherapeutin). Ich kann mir meinen Tag einteilen, also eigentlich alles gut.
Seit Dezember habe ich aber diverse Probleme. Mal tun die Schultern weh, mal habe ich sowas wie Muskelkater des Todes in den Beinen, dann taten noch die Leisten weh, Morgensteifigkeit der Finger) Niemals Fieber, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit, nix geschwollen. Schlf war schlechter, vor allem früherwachen.
Irgendwann war es mir zuviel und ich bin zum Hausarzt (da war ANA negativ, der CK aber auf 9. Er schickte mich zum Rheumatologen. Da bin ich nun. Der hat mich 3 x 7 min gesehen.
1. Termin: ich würde zuviel Sport machen
2. Termin: nur ein auffälliger Wert (ANA Titer: 1:320), aber Beschwerden waren mehr (neben Schulter, taten nun auch die Leisten weh, hatte Schwierigkeiten nach langem Sitzen hochzukommen, Morgensteifigkeit der Finger): "ich gebe Ihnen Prednisolon, wenns wirkt haben Sie Rheuma" (1 Woche lang 20 mg Predni)
3. Termin: Er legt mir 5 Packungen Resochin hin. das müsse ich jetzt nehmen.
Das ist der Arzt des Grauens! Er hat mir nicht gesagt, dass man vor dem Resochin eigentlich zum Augenarzt muß. Zum Glück lese ich Beipackzettel. Jetzt habe ich einen Termin in 14 Tagen ergattert beim Augenarzt, da sie Anmeldekraft meinte, klar das müssen Sie unbedingt untersuchen lassen.
Nun stehe ich da. Hatte mich auf den letzten Arztbesuch vorbereitet und Fragezettel mit, kriege aber kaum Antworten. Immerhin hat er mir gesagt: Kollagenose, undifferenziert. Was bedeutet das konkret für mich? "na kürzer treten." Wo kommt das her? "es habe oft psychische Ursachen"
Aktuell habe ich außer etwas Anlaufproblemen in den Schulter morgens nix mehr, bei starken Bewegungen leicht ziehender Schmerz in der Bizepssehne. Allerdings knacken die Gelenke neuerdings und die rechte Schulter ist den ganzen Tag bewegungseingeschränkt. Da meinte der Hausarzt aber dass das ein Impingment sei (verrengung). Da habe ich Physio und da ich ja sowieso in einem Rehastudio trainiere und vorbildlich täglich Übungen mache, wird die auch besser. Nach dem 1 wöchigen Prednisolonstoß ist der Rest weg. Das ist jetzt 4 Wochen her. Geändert habe ich Ernährung (entzündungshemmend essen), gehe ncht mehr schwimmen. Wenn ich mal eine Ibu 400 nehme, dann geht es 2-3 Tage ziemlich gut.
Ich weiß nun gar nicht was mich erwartet. Habe mir ein Buch über Rheuma gekauft, aber finde mich bei den Kollagenosen nicht so recht wieder.
Was erwartet mich denn nun ? Ich sorge mich nun echt. Gibt es denn auch leichte Verläufe?
Erst einmal muß ich mir einen anderen Arzt suchen. Der geht gar nicht. Ich bin bestimmt kein unkomplizierter Patient, weil ich hinterfrage. Aber das dürfen meine Patienten auch bei mir und das finde ich wichtig!
Ich freue mich über Eure Antworten. Wünsche Eche einen schönen Sonntag und gehe mir jetzt erstmal ein T-shirt nähen um mich abzulenken.
