Hallo,
lese seit einigen Wochen hier im Forum, bin ganz begeistert, dass es sowas gibt und möchte heute einige Fragen stellen:
Bin 57 Jahre, als Jugendliche hat mal ein Arzt die Diagnose Rheuma gestellt, da ich neben Gelenkschmerzen (keine Schwellung) Knötchen an den Fingergelenken hatte.
Im Laufe meines Lebens hatte ich viel Rückenbeschwerden, meine Wirbelsäule ist heute ziemlich schief (Spondylose war eine Diagnose, Verdacht auf Morbus Bechterew hat sich nicht bestätigt), hatte 2 LWS-OPs. Entzündungen der kleinen Wirbelgelenke hieß es auch mal.
Schmerzen in den Zehengelenken, Morgensteifigkeit oft bis mittags, Achillessehnenentzündungen mit Verdickung, Schultergelenk. Nie wurde ein Rheumafaktor gefunden, aber in den letzten 10 Jahren bei Check-ups beim Hausarzt immer erhöhte Blutsenkungswerte, mal mehr mal weniger - wäre bei mir normal, hieß es immer
Ich bin ziemlich dickfellig gegenüber Schmerzen (wenn man sie immer hat?!) - wurde nie mit Cortison behandelt, immer mit so Pillen wie Ibuprofen, Dyclo, Voltaren, auch mal Spritzen, Tramal, Novalgin, wenns mal garnicht mehr ging. Ich hatte übrigens nie dicke bzw. geschwollene Gelenke.
Aber jetzt kommts: vor ca. 2 Jahren bekam ich plötzlich eine ganz aggressive Tierhaarallergie, dann Asthma bronchiale, ich mußte meinen Hund abgeben, haben sogar die Wohnung gewechselt, weil man Lungenfacharzt sagte, nur das würde helfen. Und im Oktober vergangenen Jahres bekam ich schlimme Schmerzen in den Handgelenken, Fingern, vor allem Daumengrundgelenke, beidseitg, Zehen, linke Hüfte (keine Abnützung oder Athrose)
Morgensteifigkeit oft bis mittags und ich bin immer müde.. Jedoch keine Schwellungen oder das Gefühl, daß die Gelenke heiß und kalt sind.
Mein Hausarzt meinte es wäre Rheuma, hat mich auch zum internistischen Rheumatolgen geschickt. Es wurden Blutuntersuchungen gemacht, Szintigramm in 3 Ebenen und er hat außer einem leicht erhöhten Rheumafaktor einfach nichts gefunden. Seine Diagnose (die eigentlich keine ist) lautete: Verdacht auf undiff. Kollagenose und ich soll zur Verlaufskontrolle in 3 Monaten wiederkommen, was ich sicher auch tun werde. Ich soll NSAR-Mittel nehmen.
Inzwischen habe ich vom Hausarzt Cortison (momentan 10 mg) und abends 1 Beofenac bekommen. Wirklich gut ging es mir nur mit 20 mg Cortison, aber ich sollte trotzdem reduzieren. Nur NSAR helfen eigentlich garnicht, die Dosis ist da ziemlich egal und wenn ich das Cortison noch mehr reduziere, habe ich schlimme Schmerzen.
Kann mir hier jemand einen Tip geben und hat jemand ähnliche Beschwerden? Ich habe mir nämlich auch die Gedanken gemacht, daß Allergien, Asthma, Rheuma doch Autoimmunerkrankungen sind, vielleicht hängt alles zusammen?
Und werde ich überhaupt richtig behandelt. Hier liest man immer, dass man Basic-Medikamente nehmen soll.....
Würde mich über Antworten sehr freuen!!
Danke
Dorothee
lese seit einigen Wochen hier im Forum, bin ganz begeistert, dass es sowas gibt und möchte heute einige Fragen stellen:
Bin 57 Jahre, als Jugendliche hat mal ein Arzt die Diagnose Rheuma gestellt, da ich neben Gelenkschmerzen (keine Schwellung) Knötchen an den Fingergelenken hatte.
Im Laufe meines Lebens hatte ich viel Rückenbeschwerden, meine Wirbelsäule ist heute ziemlich schief (Spondylose war eine Diagnose, Verdacht auf Morbus Bechterew hat sich nicht bestätigt), hatte 2 LWS-OPs. Entzündungen der kleinen Wirbelgelenke hieß es auch mal.
Schmerzen in den Zehengelenken, Morgensteifigkeit oft bis mittags, Achillessehnenentzündungen mit Verdickung, Schultergelenk. Nie wurde ein Rheumafaktor gefunden, aber in den letzten 10 Jahren bei Check-ups beim Hausarzt immer erhöhte Blutsenkungswerte, mal mehr mal weniger - wäre bei mir normal, hieß es immer
Ich bin ziemlich dickfellig gegenüber Schmerzen (wenn man sie immer hat?!) - wurde nie mit Cortison behandelt, immer mit so Pillen wie Ibuprofen, Dyclo, Voltaren, auch mal Spritzen, Tramal, Novalgin, wenns mal garnicht mehr ging. Ich hatte übrigens nie dicke bzw. geschwollene Gelenke.
Aber jetzt kommts: vor ca. 2 Jahren bekam ich plötzlich eine ganz aggressive Tierhaarallergie, dann Asthma bronchiale, ich mußte meinen Hund abgeben, haben sogar die Wohnung gewechselt, weil man Lungenfacharzt sagte, nur das würde helfen. Und im Oktober vergangenen Jahres bekam ich schlimme Schmerzen in den Handgelenken, Fingern, vor allem Daumengrundgelenke, beidseitg, Zehen, linke Hüfte (keine Abnützung oder Athrose)
Morgensteifigkeit oft bis mittags und ich bin immer müde.. Jedoch keine Schwellungen oder das Gefühl, daß die Gelenke heiß und kalt sind.
Mein Hausarzt meinte es wäre Rheuma, hat mich auch zum internistischen Rheumatolgen geschickt. Es wurden Blutuntersuchungen gemacht, Szintigramm in 3 Ebenen und er hat außer einem leicht erhöhten Rheumafaktor einfach nichts gefunden. Seine Diagnose (die eigentlich keine ist) lautete: Verdacht auf undiff. Kollagenose und ich soll zur Verlaufskontrolle in 3 Monaten wiederkommen, was ich sicher auch tun werde. Ich soll NSAR-Mittel nehmen.
Inzwischen habe ich vom Hausarzt Cortison (momentan 10 mg) und abends 1 Beofenac bekommen. Wirklich gut ging es mir nur mit 20 mg Cortison, aber ich sollte trotzdem reduzieren. Nur NSAR helfen eigentlich garnicht, die Dosis ist da ziemlich egal und wenn ich das Cortison noch mehr reduziere, habe ich schlimme Schmerzen.
Kann mir hier jemand einen Tip geben und hat jemand ähnliche Beschwerden? Ich habe mir nämlich auch die Gedanken gemacht, daß Allergien, Asthma, Rheuma doch Autoimmunerkrankungen sind, vielleicht hängt alles zusammen?
Und werde ich überhaupt richtig behandelt. Hier liest man immer, dass man Basic-Medikamente nehmen soll.....
Würde mich über Antworten sehr freuen!!
Danke
Dorothee