Akkordeon1987
Neues Mitglied
Hallo, bin neu hier (sorry für den langen Text)
erstmal kurz zu mir: ich heiße Ramona, bin 22 Jahre alt und studiere Chemie in Chemnitz.
Seit einigen Jahren habe ich mal stärkere mal schwächere Gelenkschmerzen. Damit werde ich von Arzt zu Arzt hin und hergeschubst. irgendwann bin ich dann garnicht mehr hingegangen. Im Januar hat mein Freund mich ermutigt einen neuen Anlauf zu wagen. Es ging schließlich auch nicht mehr weiter. Die Schmerzen wurden schlimmer, ich konnte kaum noch laufen, bewege mich an den schlimmeren Tagen auf allen vieren durch die Wohnung, er zieht mich an, duscht mich... Die Rheumatologin ist der Meinung es handelt sich um eine Kollagenose. irgendwas soll da aber im Blutbild nicht zusammenpassen. Sie beharrt aber auf ihrer Diagnose. In letzter Zeit kam es häufiger vor, dass ich mich alleine nichtmal bis zur Toilette bewegen konnte, oder nur gaaaaanz langsam auf allen vieren robbend. Sie sieht aber außer dem Celebrex was sie mir verschreibt (das bei mäßigen Schmerzen auch gut hilft, aber leider nicht wenn garnichts mehr geht) keinen Handlungsbedarf. Wir haben sie damit konfrontiert was sie nun weiter tun will, da es so kein Zustand ist. Daraufhin bekam ich eine Empfehlung für die Klinik Carolabad in Chemnitz- zur psychosomatischen Abklärung. Wie sich herausstellte ist das eine Rehaklinik wo mir ein längerer Aufenthalt bevorstehen würde. Was das bringen soll weiß ich nicht. Scheinbar rafft die Rheumatologin nicht, dass mir die Schmerzen mittlerweile sch... egal sind, ich lediglich einen normalen Tagesablauf haben möchte, sprich nicht auf die Pflege durch meinen Freund angewiesen sein möchte. Die Schmerzen werden ja nun auch ganz gut auf erträglichem Level gehalten, trotzdem habe ich immer wieder einfach nicht die kraft auf meinen Beinen zu stehen. Ich bin beim letzten Besuch bei der Rheumatologin ausgerastet, weil sie einfach abwarten will was passiert, ich mich damit aber nicht zufrieden geben kann. Schließlich möchte ich mein Studium beenden bzw. wenn möglich unter etwas besseren Bedingungen weiterführen. Dass ich es nicht schaffe in den Vorlesungen zu sitzen habe ich die seit Studienbeginn recht gut hinbekommen. Auf meinen Ausraster hat sie meinen Freund bearbeitet, er würde ja sehen wie dringend es ist was zu unternehmen (sie meinte damit die Psychosomatik). Sie würde erst etwas unternehmen können, wenn die Kollagenose aktiv ist - sprich Organe in Mitleidenschaft zieht oder ich Fieberschübe bekomme. Die Probleme im Alltag interessieren sie nicht habe ich das Gefühl (wir haben ihr erzählt, dass er mich durch die Wohnunh tragen muss und dass die momentan ca. 1-2mal die Woche vorkommt).
Ich bin nun total verzweifelt. Das einzige was ich in die Hand bekomme sind meine Blutwerte (ein Brief den ich zur Hausärztin tragen soll, die mach ich immer auf und kopiere alles). Aber viel anfangen kann ich damit nicht, das einzige was ich sehe ist, dass die Werte außer der Norm das anscheinend dauerhaft sind.
Nun ist die Frage was ich weiterhin mache. Die Rheumatologin werde ich wohl wechseln müssen. Alle viertel Jahr ein Termin wo sie lediglich Fragen stellt und Blutabnehmen lässt (sie hat sich nichtmal angeguckt wie beweglich ich bin). Ich habe das Gefühl ich werde da lediglich verwaltet.
Hat jemand einen Tipp im Raum Chemnitz? Der im Bethanienkrankenhaus soll ja recht gut ein, aber da kommt man so schwer ran. Bzw. wenn das nächste mal garnichts mehr geht (sprich ich auf allen vieren probiere irgendwo hinzukommen) will mein Freund mich dort in die Notaufnahme schaffen. Ich habe aber angst vor einem erneuten Klinikaufenthalt (war im Mai wegen zuckender Beine in der Neurologie und habe mich dort gefühlt wie entmündigt, keiner sagt einem was irgendwo rausgekommen ist...). Endergebnis war übrigends, dass sie nichts finden können.
Hat jemand eine Idee für die weitere Vorgehensweise? Mein Freund wird es nicht ewig mitmachen mich zu Pflegen, was ich auch verstehen kann bei den vielen Jahren die noch vor uns liegen.
Hoffe der Text war euch nicht zu lang.
Ramona
erstmal kurz zu mir: ich heiße Ramona, bin 22 Jahre alt und studiere Chemie in Chemnitz.
Seit einigen Jahren habe ich mal stärkere mal schwächere Gelenkschmerzen. Damit werde ich von Arzt zu Arzt hin und hergeschubst. irgendwann bin ich dann garnicht mehr hingegangen. Im Januar hat mein Freund mich ermutigt einen neuen Anlauf zu wagen. Es ging schließlich auch nicht mehr weiter. Die Schmerzen wurden schlimmer, ich konnte kaum noch laufen, bewege mich an den schlimmeren Tagen auf allen vieren durch die Wohnung, er zieht mich an, duscht mich... Die Rheumatologin ist der Meinung es handelt sich um eine Kollagenose. irgendwas soll da aber im Blutbild nicht zusammenpassen. Sie beharrt aber auf ihrer Diagnose. In letzter Zeit kam es häufiger vor, dass ich mich alleine nichtmal bis zur Toilette bewegen konnte, oder nur gaaaaanz langsam auf allen vieren robbend. Sie sieht aber außer dem Celebrex was sie mir verschreibt (das bei mäßigen Schmerzen auch gut hilft, aber leider nicht wenn garnichts mehr geht) keinen Handlungsbedarf. Wir haben sie damit konfrontiert was sie nun weiter tun will, da es so kein Zustand ist. Daraufhin bekam ich eine Empfehlung für die Klinik Carolabad in Chemnitz- zur psychosomatischen Abklärung. Wie sich herausstellte ist das eine Rehaklinik wo mir ein längerer Aufenthalt bevorstehen würde. Was das bringen soll weiß ich nicht. Scheinbar rafft die Rheumatologin nicht, dass mir die Schmerzen mittlerweile sch... egal sind, ich lediglich einen normalen Tagesablauf haben möchte, sprich nicht auf die Pflege durch meinen Freund angewiesen sein möchte. Die Schmerzen werden ja nun auch ganz gut auf erträglichem Level gehalten, trotzdem habe ich immer wieder einfach nicht die kraft auf meinen Beinen zu stehen. Ich bin beim letzten Besuch bei der Rheumatologin ausgerastet, weil sie einfach abwarten will was passiert, ich mich damit aber nicht zufrieden geben kann. Schließlich möchte ich mein Studium beenden bzw. wenn möglich unter etwas besseren Bedingungen weiterführen. Dass ich es nicht schaffe in den Vorlesungen zu sitzen habe ich die seit Studienbeginn recht gut hinbekommen. Auf meinen Ausraster hat sie meinen Freund bearbeitet, er würde ja sehen wie dringend es ist was zu unternehmen (sie meinte damit die Psychosomatik). Sie würde erst etwas unternehmen können, wenn die Kollagenose aktiv ist - sprich Organe in Mitleidenschaft zieht oder ich Fieberschübe bekomme. Die Probleme im Alltag interessieren sie nicht habe ich das Gefühl (wir haben ihr erzählt, dass er mich durch die Wohnunh tragen muss und dass die momentan ca. 1-2mal die Woche vorkommt).
Ich bin nun total verzweifelt. Das einzige was ich in die Hand bekomme sind meine Blutwerte (ein Brief den ich zur Hausärztin tragen soll, die mach ich immer auf und kopiere alles). Aber viel anfangen kann ich damit nicht, das einzige was ich sehe ist, dass die Werte außer der Norm das anscheinend dauerhaft sind.
Nun ist die Frage was ich weiterhin mache. Die Rheumatologin werde ich wohl wechseln müssen. Alle viertel Jahr ein Termin wo sie lediglich Fragen stellt und Blutabnehmen lässt (sie hat sich nichtmal angeguckt wie beweglich ich bin). Ich habe das Gefühl ich werde da lediglich verwaltet.
Hat jemand einen Tipp im Raum Chemnitz? Der im Bethanienkrankenhaus soll ja recht gut ein, aber da kommt man so schwer ran. Bzw. wenn das nächste mal garnichts mehr geht (sprich ich auf allen vieren probiere irgendwo hinzukommen) will mein Freund mich dort in die Notaufnahme schaffen. Ich habe aber angst vor einem erneuten Klinikaufenthalt (war im Mai wegen zuckender Beine in der Neurologie und habe mich dort gefühlt wie entmündigt, keiner sagt einem was irgendwo rausgekommen ist...). Endergebnis war übrigends, dass sie nichts finden können.
Hat jemand eine Idee für die weitere Vorgehensweise? Mein Freund wird es nicht ewig mitmachen mich zu Pflegen, was ich auch verstehen kann bei den vielen Jahren die noch vor uns liegen.
Hoffe der Text war euch nicht zu lang.
Ramona