C
Claudi
Guest
Hallo zusammen
,
nun wo soll ich anfangen?
Also, vor knapp 3 Jahren bekam ich das erste mal sehr starke Schmerzen im LWS-Bereich. Die Schmerzen waren so unerträglich das in der Nacht der Notdienst kommen mußte und die Diagnose lautete Bandscheibenvorfall. In dieser Nacht kam der Notdienst noch 3mal und insgesamt erhielt ich 3 Spritzen, die meine Schmerzen dann wieder erträglicher machten. Am nächsten Tag bei meinem Hausarzt erhielt ich diverse Überweisungen. Beim Röntgen konnte kein Vorfall erkannt werden und so ging ich noch zu einem Neurologen. Dieser tastete und klopfte meine Wirbelsäule ab und fing dann an meine Beine nach oben zu reisen, was mit sehr großen Schmerzen verbunden war. Als ich ihn fragte ob dies denn hätte sein müssen, bekam ich zur Antwort: " er glaube ich sei eine Simulantin und es wäre besser wenn ich abnehmen würde". Das war ein ziemlicher Schock, denn ich hatte wirklich starke Schmerzen. Mein Hausarzt verschrieb mir Dicol KD 75 und ich bekam 10 Infussionen und alles half nicht so richtig. Zwischenzeitlich hatte ich durch meine lange Krankschreibung (5 Monate) meine Teilzeitstelle verloren und war nun auch noch Arbeitslos. So langsam besserte sich der Schmerzzustand aber es war immer so ein dumpfer Druck mit einem Stechen in der LWS zu spüren. Ich dacht, damit kann ich leben wenn nur nicht wieder diese Schmerzen kommen. Mir ging es dann auch 9 Monate richtig gut und plötzlich kamen wieder diese furchtbaren Schmerzen und wieder fing alles von vorn an. Als ich die Schmerzen wieder im Griff hatte und nur noch der Druck zu spüren war, war ich zufrieden bis jetzt. Vor 14 Tagen fing alles wieder an und es mußte wieder der Notdienst kommen. Dieser schien mir, als hätte er etwas mehr Ahnung. Er bat mich am nächsten Tag in seine Praxis und nach langen Gesprächen schickte er mich zu einer Magnetom-Untersuchung. Am 18.01.05 war ich nun zur Untersuchung und der Radiologe sagte mir, dass ich Rheuma hätte. Auf den Bildern war ein großer Entzündungsherd, der auch schon den Knochen stark angegriffen hatte zu sehen. Das war ein Schock für mich. Der Befund lautet: Sakroiliitis (M. Bechterew).
Jetzt habe ich natürlich viele Fragen. Muß man die Ernährung umstellen? Kann der Knochenzerfall aufgehalten werden? Kommen diese Schübe in immer kürzeren Abständen? Was kann man gegen die starken Schmerzen tun? Ist Sport sinnvoll, wenn ja, welcher? und noch vieles mehr.
Ich denke ich habe hier, bei Euch, den richtigen Platz gefunden um Erfahrungen zu sammeln.
Oh je, jetzt hab ich aber viel geschrieben und ich hoffe es ist nicht zu verwirrend.
Vielleicht kann mir ja jemand genaueres über Sakroiliitis sagen. Nun gut, morgen gehe ich erst mal mit den Bildern zu dem Arzt der mich zu dieser Magneton-Untersuchung geschickt hat.
Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Abend und bis bald
Claudi
nun wo soll ich anfangen?
Also, vor knapp 3 Jahren bekam ich das erste mal sehr starke Schmerzen im LWS-Bereich. Die Schmerzen waren so unerträglich das in der Nacht der Notdienst kommen mußte und die Diagnose lautete Bandscheibenvorfall. In dieser Nacht kam der Notdienst noch 3mal und insgesamt erhielt ich 3 Spritzen, die meine Schmerzen dann wieder erträglicher machten. Am nächsten Tag bei meinem Hausarzt erhielt ich diverse Überweisungen. Beim Röntgen konnte kein Vorfall erkannt werden und so ging ich noch zu einem Neurologen. Dieser tastete und klopfte meine Wirbelsäule ab und fing dann an meine Beine nach oben zu reisen, was mit sehr großen Schmerzen verbunden war. Als ich ihn fragte ob dies denn hätte sein müssen, bekam ich zur Antwort: " er glaube ich sei eine Simulantin und es wäre besser wenn ich abnehmen würde". Das war ein ziemlicher Schock, denn ich hatte wirklich starke Schmerzen. Mein Hausarzt verschrieb mir Dicol KD 75 und ich bekam 10 Infussionen und alles half nicht so richtig. Zwischenzeitlich hatte ich durch meine lange Krankschreibung (5 Monate) meine Teilzeitstelle verloren und war nun auch noch Arbeitslos. So langsam besserte sich der Schmerzzustand aber es war immer so ein dumpfer Druck mit einem Stechen in der LWS zu spüren. Ich dacht, damit kann ich leben wenn nur nicht wieder diese Schmerzen kommen. Mir ging es dann auch 9 Monate richtig gut und plötzlich kamen wieder diese furchtbaren Schmerzen und wieder fing alles von vorn an. Als ich die Schmerzen wieder im Griff hatte und nur noch der Druck zu spüren war, war ich zufrieden bis jetzt. Vor 14 Tagen fing alles wieder an und es mußte wieder der Notdienst kommen. Dieser schien mir, als hätte er etwas mehr Ahnung. Er bat mich am nächsten Tag in seine Praxis und nach langen Gesprächen schickte er mich zu einer Magnetom-Untersuchung. Am 18.01.05 war ich nun zur Untersuchung und der Radiologe sagte mir, dass ich Rheuma hätte. Auf den Bildern war ein großer Entzündungsherd, der auch schon den Knochen stark angegriffen hatte zu sehen. Das war ein Schock für mich. Der Befund lautet: Sakroiliitis (M. Bechterew).
Jetzt habe ich natürlich viele Fragen. Muß man die Ernährung umstellen? Kann der Knochenzerfall aufgehalten werden? Kommen diese Schübe in immer kürzeren Abständen? Was kann man gegen die starken Schmerzen tun? Ist Sport sinnvoll, wenn ja, welcher? und noch vieles mehr.
Ich denke ich habe hier, bei Euch, den richtigen Platz gefunden um Erfahrungen zu sammeln.
Oh je, jetzt hab ich aber viel geschrieben und ich hoffe es ist nicht zu verwirrend.
Vielleicht kann mir ja jemand genaueres über Sakroiliitis sagen. Nun gut, morgen gehe ich erst mal mit den Bildern zu dem Arzt der mich zu dieser Magneton-Untersuchung geschickt hat.
Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Abend und bis bald
Claudi