hallo kati,
ich habe dir gerade labertaschenmäßig einiges von meiner krankheitsgeschichte aufgeschrieben und da es doch lang wurde und nich alles so mit rheuma zu tun hatte per PN geschickt. will hier aber nochmal systematisch und kürzer

die rheumabezogenen sachen wiederholen und auf deine fragen eingehen.
da ich eben vor rheuma bereits chronisch krank war, steht einiges dazu in der PN, meine RHEUMAsymptome sind jedoch:
- episkleritis/lederhautentzündung im auge .. ist aber abgeklungen, es bleiben trockene augen.. dry eye syndrome? sicca?
- sonnenempfindlichkeit
- immer wieder eine zuvor nicht gekannte übelkeit
- gelenkschmerzen (nicht immer)
- schmerzen in andren bereichen, z.b. nierengegend
- zyklusabhängige beschwerden, zb. regeldepression
- erschöpfung
- magen-darmbeschwerden
- trockene haut
- leichte hautausschläge
- allgemeines krankheitsgefühl
- insterstitielle zystitis (rheumabezogen?? autoimmun?? - weiß nicht genau)
medis für die augensache waren kortisonaugentropfen und nun nur noch künstlicher tränenersatz sowie eine augensalbe.
hmm, vom hausarzt alleine würde ich mich glaube ich auch nicht beraten lassen. warst du nie bei einem internistischen rheumatologen?
also der ANAs wegen..die waren bei mir erst 1250 dann irgendwas mit 5000, dann 20 000 und bei der letzte untersuchung nur noch 300 bzw. ich weiß die zerquetschten nich genau

325?? ich fand das auch erstaunlich, ABER die ANAs gelten nicht als verlaufsparameter für die krankheit!
wenn dann indiziert ein sehr hoher wert wohl eher die art von krankheit. sehr sehr hohe werte wie 20 000 kommen glaube ich meist bei kollagenosen/lupus etc. vor.. so jedenfalls hab ich das mal im netz gelesen. verlaufsparameter wären eher die dsDNA- antikörper oder weiß nich mehr.. crp kann aussagen wie entzündlich die momentane situation ist und blutsenkung? berichtigt mich wenn ich falsch liege. aber definitiv sollen die ANAs wohl kein verlaufsparameter sein.
bis wohin sie steigen dürfen? keine ahnung, habe noch nie etwas über 20 000 gehört. hat einer mehr zu bieten als wir hier?

(sorry spass am rande, bin am anfang auch wirklich erschrocken bei dem wert, aber wie gesagt es zeigt wohl angeblich nicht wie der krankheitsstand ist)
hmm wegen der eingrenzung der kollagenose... ich war einige zeit immer neugierig und habe auch tests machen lassen, die die richtung der kollagenose anzeigen können. andrerseits ist es nich immer ganz leicht dies herauszufinden, eine kombination von symptomen und tests kann die richtung angeben. bei mir stand auch immer wieder lupus im raum... SLE oder mediinduzierter lupus oder lupoide kollagenose, am meisten hieß es dann doch undifferenzierte kollagenose (bisher..) und manch einer hätte es lupus genannt, der andre strikt diese diagnose abgelehnt und ich hörte auch schon, dass es relativ egal sei, da es mehr auf die schwere der kollagenose ankäme als auf die art und da die medis die man bekommt oft gleich sind.. zb. eben als nicht so schwerer fall erstmal antimalariamittel. aber frag doch einfach ma nach weitern tests.
hier ma ein link:
http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_ana.htm
uffz, wieder lang
ich hoffe es hilft!
liebe grüße und gute besserung,
Lela