Hallo,
ich bin 36 und weiß seit ca. 4 Wochen, dass ich rheumatische Arthritis habe, aber irgentwie bin ich durch meinen Arzt total verunsichert.
Es fing vor 6 Wochen mit einem dicken Knie an, welches auch punktiert wurde. Der Orthopäde nahm mir zusätzlich noch Blut ab und schickte mich sofort zum Rheumatologen, weil die Werte so schlecht seien. Nach einer Woche bekam ich sehr schnell einen Termin und dann ging es richtig los. Meine Schmerzen wurden immer schlimmer, ich fühlte mich so elend, dass ich dachte, ich müßte sterben. So schlecht ging es mir bis dahin noch nie. Der Rheumatologe nahm mir daraufhin auch Blut ab und als die Ergebnisse da waren, meinte er, dass die Werte so schlecht seien, dass es kein Wunder sei, dass ich mich so elend fühle. Er verschrieb mir Antibiotika, da ich eine bakterielle Lungenentzündung hätte und Cortison für meine rheumatischen Entzündungen.
Als ich ihn darauf ansprach, dass mir das Genick so weh tue (ich konnte meinen Kopf fast nicht mehr bewegen) und ihm auch sagte, dass die rechte Schulter schmerzt und ich keine Kraft im rechten Arm hätte, meinte er immer nur, dass sei normal bei meinen ganzen Entzündungen, die ich im Körper hätte. Er verschrieb mir auch kein Schmerzmittel, ich solle mir Ibuprofen besorgen. Da ich durch die Diagnose und die Schmerzen sehr unter "Schock" stand, fragte ich auch nicht weiter nach. Als ich dann letzte Woche wieder beim Arzt war und ihm sagte, dass ich mich total mies und elend fühle, meinte er nur, da müssten wir mal das Blut untersuchen. Am Freitag am Telefon hieß es dann, dass alles im "grünen Bereich" sei und er sehr überrascht sei, dass alles so gut verlaufen ist. Ich solle das Antibiotika noch zu Ende nehmen (insgesamt 25 Tage) und die Cortisontabletten zu Ende nehmen, aber reduziert (5mg am Tag). Es wäre schade, aber ich bräuchte jetzt nicht mehr zu kommen, erst wenn es wieder schlimmer wird.
Ich war total frustriert, weil es mir zwar besser geht wie zu Beginn aber ich dennoch Schmerzen habe, insbesondere Genick, Lendenwirbel und der rechte Arm ist immer noch so "schwach". Insgesamt fühle ich mich sehr geschwächt, bin nach jeder Anstrengung total fertig und weiß gar nicht, wie ich am Montag nach dem Urlaub arbeiten soll. Nachts habe ich Waden- und Fußkrämpfe, dass ich tags darauf kaum laufen kann.
Mein Mann meinte jetzt schon, dass ich ja gar kein Rheuma hätte. Ich hätte bestimmt was falsch verstanden. Kann das sein? Ich hatte extra im Internet nachgelesen und es immer so verstanden, dass man medikamentös eingestellt werden muss. Oder ist das nicht bei jedem Rheuma so?
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, denn ich bin echt ziemlich ratlos.
Lg Mercedes
ich bin 36 und weiß seit ca. 4 Wochen, dass ich rheumatische Arthritis habe, aber irgentwie bin ich durch meinen Arzt total verunsichert.
Es fing vor 6 Wochen mit einem dicken Knie an, welches auch punktiert wurde. Der Orthopäde nahm mir zusätzlich noch Blut ab und schickte mich sofort zum Rheumatologen, weil die Werte so schlecht seien. Nach einer Woche bekam ich sehr schnell einen Termin und dann ging es richtig los. Meine Schmerzen wurden immer schlimmer, ich fühlte mich so elend, dass ich dachte, ich müßte sterben. So schlecht ging es mir bis dahin noch nie. Der Rheumatologe nahm mir daraufhin auch Blut ab und als die Ergebnisse da waren, meinte er, dass die Werte so schlecht seien, dass es kein Wunder sei, dass ich mich so elend fühle. Er verschrieb mir Antibiotika, da ich eine bakterielle Lungenentzündung hätte und Cortison für meine rheumatischen Entzündungen.
Als ich ihn darauf ansprach, dass mir das Genick so weh tue (ich konnte meinen Kopf fast nicht mehr bewegen) und ihm auch sagte, dass die rechte Schulter schmerzt und ich keine Kraft im rechten Arm hätte, meinte er immer nur, dass sei normal bei meinen ganzen Entzündungen, die ich im Körper hätte. Er verschrieb mir auch kein Schmerzmittel, ich solle mir Ibuprofen besorgen. Da ich durch die Diagnose und die Schmerzen sehr unter "Schock" stand, fragte ich auch nicht weiter nach. Als ich dann letzte Woche wieder beim Arzt war und ihm sagte, dass ich mich total mies und elend fühle, meinte er nur, da müssten wir mal das Blut untersuchen. Am Freitag am Telefon hieß es dann, dass alles im "grünen Bereich" sei und er sehr überrascht sei, dass alles so gut verlaufen ist. Ich solle das Antibiotika noch zu Ende nehmen (insgesamt 25 Tage) und die Cortisontabletten zu Ende nehmen, aber reduziert (5mg am Tag). Es wäre schade, aber ich bräuchte jetzt nicht mehr zu kommen, erst wenn es wieder schlimmer wird.
Ich war total frustriert, weil es mir zwar besser geht wie zu Beginn aber ich dennoch Schmerzen habe, insbesondere Genick, Lendenwirbel und der rechte Arm ist immer noch so "schwach". Insgesamt fühle ich mich sehr geschwächt, bin nach jeder Anstrengung total fertig und weiß gar nicht, wie ich am Montag nach dem Urlaub arbeiten soll. Nachts habe ich Waden- und Fußkrämpfe, dass ich tags darauf kaum laufen kann.
Mein Mann meinte jetzt schon, dass ich ja gar kein Rheuma hätte. Ich hätte bestimmt was falsch verstanden. Kann das sein? Ich hatte extra im Internet nachgelesen und es immer so verstanden, dass man medikamentös eingestellt werden muss. Oder ist das nicht bei jedem Rheuma so?
Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, denn ich bin echt ziemlich ratlos.
Lg Mercedes

