akathePilot
Neues Mitglied
Servus allerseits,
Ich schaue mir seit ungefähr eine Woche hier die Foren an und, da mir der Ton hier ganz gut gefällt möchte ich jetzt "mitmachen". Ich bin Männlich, 43 Jahre alt, Amerikaner der seit vielen Jahren in Deutschland lebt (ich bitte um Entschuldigung dafür, dass mein Deutsch stark mit Fehlern behaftet ist, ich werd's wohl nie mehr perfektionieren :o). Ich arbeite beruflich viel mit Computer (Hände dauernd mit Maus und Tastatur im Einsatz).
Seit ungefähr sechs Monaten kämpfe ich mit Gelenkschmerzen in den Händen und Füßen, und nach langem hin und her, um es kurz zu halten, habe ich vor etwa sechs Wochen die Diagnose Seronegative Polyarthritis bekommen. Es ist noch nicht ganz klar ob es chronisch ist, wobei der Arzt meint eher ja, bzw. sagte er auch das die seronegative Polyarthritis statistisch eher chronisch sei.
Ich bin auch erblich "vorbelastet". Mütterlicherseits haben alle Frauen in der Familie Arthritis gehabt, seit 4 Generationen, wobei unklar ist welche Sorte und wie stark usw. Meine Mutter hat es auch, hat es aber erst im Alter bekommen, und ist dadurch kaum belastet, da sie völlig schmerzfrei ist.
Ich nehme seit etwa sechs Wochen Quensyl, 400mg/Tag. Da dies bisher zu keine Besserung führte nehme ich zusätzlich dazu seit 3 Tage Decortin, 15mg/Tag. Decortin soll ich in der Dosis zwei Wochen lang einnehmen, dann 10mg/Tag für zwei Wochen, dann vorerst bis ende Januar 7,5mg/Tag. Danach sehen wir weiter, ob's was gebracht hat. Desweiteren nehme ich zwei mal täglich Ibuprofen je 600mg, zeitweise war es drei mal täglich. Ich habe mich gezwungen weniger davon zu nehmen trotz Schmerzen da ich angst habe mein Leber und/oder Magenschleimhaut kaput zu machen. Ich nehme auch mit dem Ibuprofen Ranitic ein, ein Medikament zur Verminderung der Magensäureproduktion.
Ganz schön viele Pillen für jemand der sonst früher selbst gegen Kopfschmerzen oder Fieber und dergleichen aus Prinzip nichts eingenommen hat.
Meine Blutwerte sind nach wie vor völlig unauffällig, bis auf einen sehr leicht erhöhten CRP-Wert, der zuerst quasi für statistisch unsignifikant gehalten wurde. Erst MRT-Aufnahmen und Knochenszinitgram haben gezeigt das in den Gelenken eine "leichte" Entzündung vorhanden ist. Noch ist keine degenerative Veränderung an den Gelenken feststellbar.
So, jetzt wo ich schon fast ein Roman geschrieben habe, möchte ich meine Fragen los werden:
• Wie lange dauert es bis Decortin seine Wirkung zeigt? Bisher spüre ich keine Veränderung, aber es kann ja sein das die erst nach eine gewisse Zeit einsetzt. Ich will das Zeug natürlich nicht weiter einnehmen wenn es bei mir keine Wirkung entfaltet.
• Meine andere Frage bezieht sich auf die Therapie an sich. Mein Hausarzt sagte mir, relativ am Anfang als wir Arthritis als mögliche Ursache ins Vesier nahmen, das man heutzutage in Amerika (wo die meiste Fohrschung gemacht wird, es heisst doch immer "Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass…"
) dazu neigen würde, Arthritis möglichst früh und mit relativ starke Mittel zu behandeln. Neueste Kenntnisse zeigten, dass dann die besten Chancen auf Heilung bestehe (mit anderen Worten das die Krankheit nicht chronisch wird).
Ist die Behandlung die ich jetzt mache eine solche starke Behandlung oder eher Standard wie man es schon seit Jahren macht? Stimmt das überhaupt was mein Hausarzt mir da erzählt hat?
Ja… das wars wohl fürs Erste. Ich hoffe ihr könnt mir ein Bisschen was dazu sagen. Wissen ist macht, und ich versuche mich gründlich zu informieren, aber Google, Wikipedia usw. geben nicht soviel her wie Menschen die sich damit direkt im Einzelnen auseinander gesetzt haben.
Schönen Tag noch.
Pirx aka the Pilot
Ich schaue mir seit ungefähr eine Woche hier die Foren an und, da mir der Ton hier ganz gut gefällt möchte ich jetzt "mitmachen". Ich bin Männlich, 43 Jahre alt, Amerikaner der seit vielen Jahren in Deutschland lebt (ich bitte um Entschuldigung dafür, dass mein Deutsch stark mit Fehlern behaftet ist, ich werd's wohl nie mehr perfektionieren :o). Ich arbeite beruflich viel mit Computer (Hände dauernd mit Maus und Tastatur im Einsatz).
Seit ungefähr sechs Monaten kämpfe ich mit Gelenkschmerzen in den Händen und Füßen, und nach langem hin und her, um es kurz zu halten, habe ich vor etwa sechs Wochen die Diagnose Seronegative Polyarthritis bekommen. Es ist noch nicht ganz klar ob es chronisch ist, wobei der Arzt meint eher ja, bzw. sagte er auch das die seronegative Polyarthritis statistisch eher chronisch sei.
Ich bin auch erblich "vorbelastet". Mütterlicherseits haben alle Frauen in der Familie Arthritis gehabt, seit 4 Generationen, wobei unklar ist welche Sorte und wie stark usw. Meine Mutter hat es auch, hat es aber erst im Alter bekommen, und ist dadurch kaum belastet, da sie völlig schmerzfrei ist.
Ich nehme seit etwa sechs Wochen Quensyl, 400mg/Tag. Da dies bisher zu keine Besserung führte nehme ich zusätzlich dazu seit 3 Tage Decortin, 15mg/Tag. Decortin soll ich in der Dosis zwei Wochen lang einnehmen, dann 10mg/Tag für zwei Wochen, dann vorerst bis ende Januar 7,5mg/Tag. Danach sehen wir weiter, ob's was gebracht hat. Desweiteren nehme ich zwei mal täglich Ibuprofen je 600mg, zeitweise war es drei mal täglich. Ich habe mich gezwungen weniger davon zu nehmen trotz Schmerzen da ich angst habe mein Leber und/oder Magenschleimhaut kaput zu machen. Ich nehme auch mit dem Ibuprofen Ranitic ein, ein Medikament zur Verminderung der Magensäureproduktion.
Ganz schön viele Pillen für jemand der sonst früher selbst gegen Kopfschmerzen oder Fieber und dergleichen aus Prinzip nichts eingenommen hat.

Meine Blutwerte sind nach wie vor völlig unauffällig, bis auf einen sehr leicht erhöhten CRP-Wert, der zuerst quasi für statistisch unsignifikant gehalten wurde. Erst MRT-Aufnahmen und Knochenszinitgram haben gezeigt das in den Gelenken eine "leichte" Entzündung vorhanden ist. Noch ist keine degenerative Veränderung an den Gelenken feststellbar.
So, jetzt wo ich schon fast ein Roman geschrieben habe, möchte ich meine Fragen los werden:
• Wie lange dauert es bis Decortin seine Wirkung zeigt? Bisher spüre ich keine Veränderung, aber es kann ja sein das die erst nach eine gewisse Zeit einsetzt. Ich will das Zeug natürlich nicht weiter einnehmen wenn es bei mir keine Wirkung entfaltet.
• Meine andere Frage bezieht sich auf die Therapie an sich. Mein Hausarzt sagte mir, relativ am Anfang als wir Arthritis als mögliche Ursache ins Vesier nahmen, das man heutzutage in Amerika (wo die meiste Fohrschung gemacht wird, es heisst doch immer "Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass…"
Ist die Behandlung die ich jetzt mache eine solche starke Behandlung oder eher Standard wie man es schon seit Jahren macht? Stimmt das überhaupt was mein Hausarzt mir da erzählt hat?
Ja… das wars wohl fürs Erste. Ich hoffe ihr könnt mir ein Bisschen was dazu sagen. Wissen ist macht, und ich versuche mich gründlich zu informieren, aber Google, Wikipedia usw. geben nicht soviel her wie Menschen die sich damit direkt im Einzelnen auseinander gesetzt haben.
Schönen Tag noch.
Pirx aka the Pilot
) Plum in Klinikum Kassel gelandet. Ich halte wenig von solchen Titeln, aber er scheint mir ein kompetenter Arzt zu sein. Hier in der Umgebung gibt es nur zwei internistische Rheumatologen. Einen davon hab ich über Wochen hinweg überhaupt nicht erreichen können (wobei es irgendwann hiess, sie habe die Praxis aufgegeben). Beim anderen, Dr. Behnert, der mit gutem Ruf gesegnet ist, kriegt man erst frühestens in 3 Monaten einen Termin.