Sunshin111
Neues Mitglied
würde mich sehr freuen, wenn ihr mich hier aufnehmt und ich Menschen gefunden habe mit denen ich mich über meine Erkrankung austauschen kann und Antworten finde, halt alles was mit dem Rheuma zusammenhängt.
Ich bekam im April 2000 die Diagnose: Rheumatoide Arthritis (progressiv, RF + gestellt). Ehe es soweit kam, verging wertvolle Zeit. Es hätte nicht soweit kommen müssen, sagte mir dann mein Orthopäde wäre ich rechtzeitig und richtig behandelt worden.
Ich bin mit dem rechten Fuß umgeknickt, meine damalige Chefin ließ mich nicht zu meinem Arzttermin gehen so das ich weiter warten musste. Dann stürzte ich auch noch und zog mir eine Knieverletzung zu. Die Zeit verging und es wurde nicht recht besser, man verschrieb mir etliche Medikamente da es immer wieder zu Entzündungen im Sprunggelenk kam, auch beim Knie. Da man abklären wollte was die Ursache der Entzüdung sei, da auf dem Röntgenbild etwas zu sehen war, sollte ich eine Arthroskopie machen lassen. An dem Tag an dem es gemacht werden sollte, war mein Sprunggelenk stark gerötet und geschwollen. Der Arzt teilte mir dann kurzerhand mit, das er unter diesen Umständen keine Arthroskopie nicht machen wolle, ich solle mir doch einen anderen Termin besorgen.
Einige Zeit später hatte ich dann einen Termin im KKH, dort schickte man mich dann nach einem hin-her wieder heim, sagte das gibt sich schon wieder.
Die Krankenkasse schickte mich immer wieder zum medizinischen Dienst, nach einer gewissen Zeit sagten diese das ich zu einer Reha soll. Dies geschah dann im Feb.2000, dort gingen die Probleme dann erst richtig los. Ich bekam etliche Therapien und Medikamente. Durch den Sport ect. bekam ich über Nacht starke Schmerzen in der Schulter, konnte sie kaum mehr bewegen, kühlte sie immer wieder oder versuchte sie einzureiben in der Hoffnung das dies weggeht. Bei immer wiederkehrenden Blutuntersuchungen teilte man mir dann mit, das meine Blutwerte immer schlechter werden und man riet mir dringend an mich bei einem Rheumatologen vorzustellen. Dies tat ich dann auch, aber ehe ich einen Termin bekam verging auch eine Weile.
Ich hatte dann den Termin und ging in die Rheumasprechstunde, die Ärztin sah sich meine Blutwerte an und schrieb gleich eine Einweisung ins KKH aus, dort sollte ich gleich eingewiesen werden. Da ich aber noch soviel daheim zu erledigen hatte konnte ich erst meine privaten Angelegenheiten klären und ging dann ins KKH. Es war ernüchternd, ich kam mir vor wie auf einer Rentnerstation... alles nur alte Menschen waren dort und ich war erstmal ganz alleine im 3Bett-Zimmer. :-( es wurde dann auch gleich mit der Therapie begonnen MtX 15mg Valoron 50mg 3x tgl. Prednisolon....
Alles in allem, bei der MTX Therapie blieb es nicht lange es folgten weitere Therapien
Ciclosporin
Amitryptolin (sorry das falsch geschrieben)
Enbrel
Remicade
Humira
nun Kineret100mg, Arava 20mg, Tramabetalong 3x200mg, Pred. 5mg,
hinzu kam das ich immer wieder diese Unruhe hatte, konnte nicht still sitzen und kam nachts nicht zur Ruhe auch am Tag. Ich bekam alles möglich verschrieben, nichts half mir recht. Ehe man endlich herausfand und das nur durch eine Bekannte die dieselben Probleme hat, ging ich zu einem anderen Arzt dieser stellte dann die Diagnose: RLS Syndrom Restless Legs Syndrom
es war auch nicht leicht die richtigen Medis zu finden die mir halfen, mit den jetzigen komme ich gut zurecht. Aufgrund des Rheumas und der Zerstörung der Gelenke insbesondere der Hände habe ich schon unzählige OPs hinter mich gebracht (künstliches li.Handgelenk, rechts versteiftes Handgelenk, Versteifung HWS C1-C2, etliche Synovektomien der Hände.
Schwer war auch die Zeit während der Schwangerschaft, erst sagte man das ich weiter die Therapie Humira fortsetzen kann, doch dann meinte die Ärztin sie wolle nicht das Leben und die Gesundheit des Kindes riskieren und so setzte sie das Medikament in der 9.SSW ab hatte stets Probleme mit den Gelenken, auch was das RLS-Syndrom angeht (wurde erst später als solches diagnostiziert war es oft sehr schlimm.... mitten in der Nacht musste ich raus spazieren gehen damit es sich einigermaßen beruhigt und ich schlafen gehen konnte oder ich saß stundenlang im Wohnzimmer auf der Couch oder rannte hin und her in der Wohnung und trank Baldriantee auch nahm ich diese Tropfen, meine Ärztin sagte das dies keine Gefahr für das Kind darstelle und ich müsse ja auch irgendwo zusehen wie ich das in den Griff bekomme, doch Sorgen machte ich mir große!
Das einzigste was ich nahm und wo auch die Ärzte zustimmten war Tramabetalong, sie meinten das das es so keinen Schaden beim Kind hinterläßt es aber dazu führen kann das das Kind nach der Geburt Entzugserscheinungen haben könnte. Es ging nicht anders, da meinten sie das es das kleinere "Übel" wäre. Ich habe die Zeit überstanden und bin so stolz auf meinen kleinen Sohn, den ich über alles liebe und auch wenn es nicht immer leicht ist wegen der Schmerzen ich schaffe es und ich weiß wofür ich jeden Tag aufstehe und kämpfe, für meinen Sohn Tobias Dominic. Er ist nun 2 1/2 Jahr alt, mein ganzer Stolz und der seines Papas und Großeltern erstrecht.
Danke das ich mich vorstellen durfte, ich hoffe hier Anschluss zu finden.
Wünsche allen schon mal einen schönen 4.Advent und ein Frohes Fest und besinnliche Feiertage!
Lieben Gruss Ramona und Tobi mit Papa Andy
Ich bekam im April 2000 die Diagnose: Rheumatoide Arthritis (progressiv, RF + gestellt). Ehe es soweit kam, verging wertvolle Zeit. Es hätte nicht soweit kommen müssen, sagte mir dann mein Orthopäde wäre ich rechtzeitig und richtig behandelt worden.
Ich bin mit dem rechten Fuß umgeknickt, meine damalige Chefin ließ mich nicht zu meinem Arzttermin gehen so das ich weiter warten musste. Dann stürzte ich auch noch und zog mir eine Knieverletzung zu. Die Zeit verging und es wurde nicht recht besser, man verschrieb mir etliche Medikamente da es immer wieder zu Entzündungen im Sprunggelenk kam, auch beim Knie. Da man abklären wollte was die Ursache der Entzüdung sei, da auf dem Röntgenbild etwas zu sehen war, sollte ich eine Arthroskopie machen lassen. An dem Tag an dem es gemacht werden sollte, war mein Sprunggelenk stark gerötet und geschwollen. Der Arzt teilte mir dann kurzerhand mit, das er unter diesen Umständen keine Arthroskopie nicht machen wolle, ich solle mir doch einen anderen Termin besorgen.
Einige Zeit später hatte ich dann einen Termin im KKH, dort schickte man mich dann nach einem hin-her wieder heim, sagte das gibt sich schon wieder.
Die Krankenkasse schickte mich immer wieder zum medizinischen Dienst, nach einer gewissen Zeit sagten diese das ich zu einer Reha soll. Dies geschah dann im Feb.2000, dort gingen die Probleme dann erst richtig los. Ich bekam etliche Therapien und Medikamente. Durch den Sport ect. bekam ich über Nacht starke Schmerzen in der Schulter, konnte sie kaum mehr bewegen, kühlte sie immer wieder oder versuchte sie einzureiben in der Hoffnung das dies weggeht. Bei immer wiederkehrenden Blutuntersuchungen teilte man mir dann mit, das meine Blutwerte immer schlechter werden und man riet mir dringend an mich bei einem Rheumatologen vorzustellen. Dies tat ich dann auch, aber ehe ich einen Termin bekam verging auch eine Weile.
Ich hatte dann den Termin und ging in die Rheumasprechstunde, die Ärztin sah sich meine Blutwerte an und schrieb gleich eine Einweisung ins KKH aus, dort sollte ich gleich eingewiesen werden. Da ich aber noch soviel daheim zu erledigen hatte konnte ich erst meine privaten Angelegenheiten klären und ging dann ins KKH. Es war ernüchternd, ich kam mir vor wie auf einer Rentnerstation... alles nur alte Menschen waren dort und ich war erstmal ganz alleine im 3Bett-Zimmer. :-( es wurde dann auch gleich mit der Therapie begonnen MtX 15mg Valoron 50mg 3x tgl. Prednisolon....
Alles in allem, bei der MTX Therapie blieb es nicht lange es folgten weitere Therapien
Ciclosporin
Amitryptolin (sorry das falsch geschrieben)
Enbrel
Remicade
Humira
nun Kineret100mg, Arava 20mg, Tramabetalong 3x200mg, Pred. 5mg,
hinzu kam das ich immer wieder diese Unruhe hatte, konnte nicht still sitzen und kam nachts nicht zur Ruhe auch am Tag. Ich bekam alles möglich verschrieben, nichts half mir recht. Ehe man endlich herausfand und das nur durch eine Bekannte die dieselben Probleme hat, ging ich zu einem anderen Arzt dieser stellte dann die Diagnose: RLS Syndrom Restless Legs Syndrom
es war auch nicht leicht die richtigen Medis zu finden die mir halfen, mit den jetzigen komme ich gut zurecht. Aufgrund des Rheumas und der Zerstörung der Gelenke insbesondere der Hände habe ich schon unzählige OPs hinter mich gebracht (künstliches li.Handgelenk, rechts versteiftes Handgelenk, Versteifung HWS C1-C2, etliche Synovektomien der Hände.
Schwer war auch die Zeit während der Schwangerschaft, erst sagte man das ich weiter die Therapie Humira fortsetzen kann, doch dann meinte die Ärztin sie wolle nicht das Leben und die Gesundheit des Kindes riskieren und so setzte sie das Medikament in der 9.SSW ab hatte stets Probleme mit den Gelenken, auch was das RLS-Syndrom angeht (wurde erst später als solches diagnostiziert war es oft sehr schlimm.... mitten in der Nacht musste ich raus spazieren gehen damit es sich einigermaßen beruhigt und ich schlafen gehen konnte oder ich saß stundenlang im Wohnzimmer auf der Couch oder rannte hin und her in der Wohnung und trank Baldriantee auch nahm ich diese Tropfen, meine Ärztin sagte das dies keine Gefahr für das Kind darstelle und ich müsse ja auch irgendwo zusehen wie ich das in den Griff bekomme, doch Sorgen machte ich mir große!
Das einzigste was ich nahm und wo auch die Ärzte zustimmten war Tramabetalong, sie meinten das das es so keinen Schaden beim Kind hinterläßt es aber dazu führen kann das das Kind nach der Geburt Entzugserscheinungen haben könnte. Es ging nicht anders, da meinten sie das es das kleinere "Übel" wäre. Ich habe die Zeit überstanden und bin so stolz auf meinen kleinen Sohn, den ich über alles liebe und auch wenn es nicht immer leicht ist wegen der Schmerzen ich schaffe es und ich weiß wofür ich jeden Tag aufstehe und kämpfe, für meinen Sohn Tobias Dominic. Er ist nun 2 1/2 Jahr alt, mein ganzer Stolz und der seines Papas und Großeltern erstrecht.
Danke das ich mich vorstellen durfte, ich hoffe hier Anschluss zu finden.
Wünsche allen schon mal einen schönen 4.Advent und ein Frohes Fest und besinnliche Feiertage!
Lieben Gruss Ramona und Tobi mit Papa Andy
. kurz zu mir: