Kya
Neues Mitglied
Guten Tag. Ich bin neu hier und bitte mich zu entschuldigen, da ich noch nicht die richtige Seite gefunden habe, wo ich posten kann.
Ich war von Januar bis März 2024 in einer Klinik, da mir mein Hausarzt die falschen Medikamente verschrieben hat und ich zum Medikamentenentzug musste. Nach einigen Wochen stellte ich fest, dass ich mich nur noch schwer bewegen konnte. Mal ging es wieder richtig leicht, mal weniger leicht. Im Laufe des Jahres 2024 wurde es mit mir immer ärger, denn ich bekam Muskelschmerzen und eine körperliche Steifheit. Beides war im Oktober 2024 so schlimm, dass ich überzeugt war, mein Leben sei zu Ende. Mein Lebensgefährte sagte oft: "Ich habe auch Gelenkschmerzen." Ich wusste bald nicht mehr, was ich antworten sollte. Denn meine Gelenke haben nie geschmerzt, sondern die Muskeln.
Eines Tages konnte ich mich vormittags so gut wie gar nicht mehr bewegen: Zähneputzen, Haare kämmen und viele andere Sachen gingen überhaupt nicht mehr. Mein Lebensgefährte fuhr mich zu meiner neuen Arzt-Praxis, wo der Arzt sagte, es gäbe gegen sowas "Nichts". Er nahm mich vermutlich nicht ernst. Zwei Wochen später erfuhr ich, dass meine neue Hausärztin vom Urlaub wieder da war. So bin ich zu ihr. Und sie sagte, sie habe eine Vermutung. Ich solle vorab Prednisolon einnehmen, und zwar 60 mg. Ich erhoffte mir davon gar nichts, denn mein verstorbener Ehemann nahm diese Tablette schon vor vielen Jahren ein und sie tat ihm nicht gut. Aber ich schluckte 3 20-er Prednisolon und ich konnte mein Glück nicht fassen, als ich nach 3 Stunden meinen alten körperlichen Zustand wieder hatte.
Ich rannte die Treppen hoch und runter, ich machte Kniebeugen, ich weinte vor Freude und Glück. Dass es sich um Polymyalgia Rheumatica handelt, ist noch nicht 100-prozentig nachgewiesen. Ich wurde zu einer Rheumathologin überwiesen. Diese verordnete mir eine starke Reduzierung von Prednisolon, und ich bin jetzt bei 9 mg. Aber meine körperliche Beschaffenheit verändert sich wieder sehr nachteilig.
Ich fühle mich, als wäre ich in einem Schwimmbecken, welches mit Honig und Sirup gefüllt ist. Ich komme nur schwer vorwärts; bin nur müde; erschöpft, werde langsam depressiv. Schuhe anziehen geht kaum. Und so viel anderes geht so schwer. Ich würde so gern mit meiner Freundin täglich laufen; ich kann es nicht. Nach 10 Schritten bleibe ich stehen. Ich weiß im Moment nicht, wo ich Mut und Kraft hernehmen soll.
Ich war von Januar bis März 2024 in einer Klinik, da mir mein Hausarzt die falschen Medikamente verschrieben hat und ich zum Medikamentenentzug musste. Nach einigen Wochen stellte ich fest, dass ich mich nur noch schwer bewegen konnte. Mal ging es wieder richtig leicht, mal weniger leicht. Im Laufe des Jahres 2024 wurde es mit mir immer ärger, denn ich bekam Muskelschmerzen und eine körperliche Steifheit. Beides war im Oktober 2024 so schlimm, dass ich überzeugt war, mein Leben sei zu Ende. Mein Lebensgefährte sagte oft: "Ich habe auch Gelenkschmerzen." Ich wusste bald nicht mehr, was ich antworten sollte. Denn meine Gelenke haben nie geschmerzt, sondern die Muskeln.
Eines Tages konnte ich mich vormittags so gut wie gar nicht mehr bewegen: Zähneputzen, Haare kämmen und viele andere Sachen gingen überhaupt nicht mehr. Mein Lebensgefährte fuhr mich zu meiner neuen Arzt-Praxis, wo der Arzt sagte, es gäbe gegen sowas "Nichts". Er nahm mich vermutlich nicht ernst. Zwei Wochen später erfuhr ich, dass meine neue Hausärztin vom Urlaub wieder da war. So bin ich zu ihr. Und sie sagte, sie habe eine Vermutung. Ich solle vorab Prednisolon einnehmen, und zwar 60 mg. Ich erhoffte mir davon gar nichts, denn mein verstorbener Ehemann nahm diese Tablette schon vor vielen Jahren ein und sie tat ihm nicht gut. Aber ich schluckte 3 20-er Prednisolon und ich konnte mein Glück nicht fassen, als ich nach 3 Stunden meinen alten körperlichen Zustand wieder hatte.
Ich rannte die Treppen hoch und runter, ich machte Kniebeugen, ich weinte vor Freude und Glück. Dass es sich um Polymyalgia Rheumatica handelt, ist noch nicht 100-prozentig nachgewiesen. Ich wurde zu einer Rheumathologin überwiesen. Diese verordnete mir eine starke Reduzierung von Prednisolon, und ich bin jetzt bei 9 mg. Aber meine körperliche Beschaffenheit verändert sich wieder sehr nachteilig.
Ich fühle mich, als wäre ich in einem Schwimmbecken, welches mit Honig und Sirup gefüllt ist. Ich komme nur schwer vorwärts; bin nur müde; erschöpft, werde langsam depressiv. Schuhe anziehen geht kaum. Und so viel anderes geht so schwer. Ich würde so gern mit meiner Freundin täglich laufen; ich kann es nicht. Nach 10 Schritten bleibe ich stehen. Ich weiß im Moment nicht, wo ich Mut und Kraft hernehmen soll.
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