S
Schnuffi
Guest
Ich war heute zur Überprüfung zwecks EU-Rente und ich glaub immer noch ich saß im falschen Film.
Nur kurz zu meiner medizinischen Vorgeschichte. Bin seit 1 Jahr im Krankenstand wg. PCP, nach diversen Medis (MTX & Co.) schliesslich seit Mai diesen Jahres bei Arava+Cortison gelandet. Inzwischen - wie es so schön heisst - im Krankenstand gekündigt (ist in CH möglich).
Desweiteren möchte ich erwähnen, dass ich ein überzeugter "Anhänger" von Alternativmedizinen bin. Aber einsehe, dass es derzeit ohne Schulmedis nicht geht, deshalb auch Einwilligung zu MTX, Arava, Cortison etc.
Nun nachdem ich alle Belastungstest absolviert hatte kam das Schlussgespräch mit dieser Ärztin:
1. Ich sei nicht gut eingestellt, warum würde ich nicht Enbrel nehmen. (Sie hatte mich wärend der ganzen zwei Tage der Überprüfung schon mit Enbrel genervt). Zur Info: Mein Arzt z.b. empfiehlt derzeit Embrel nicht - das wäre für ihn Zitat "die letzte Alternative".
Ich selber fühle mich mit Arava und Cortison gut eingestellt, es geht mir jedenfalls weit besser als seinerzeit mit MTX, aber klar sind dennoch Schädigungen und starke Bewegungseinschränkungen bereits an den Gelenken vorhanden, was diese Ärztin mir auch bestätigt hat.
So und nun kommts:
Sie sagte, sie würde in ihrem Bericht schreiben, dass ich nicht optimal eingestellt sei, dass ich (!) zu negativ gegenüber der Schulmedizin bin (!), daß ich es ablehne Enbrel zu nehmen (häää?), welches SIE mir aber empfiehlt!
Dann sagte sie mir ob mir klar sei, daß ich als Patient meiner Versicherung gegenüber verpflichtet sei, alles zu tun (= zu schlucken) was die Ärzte (also SIE) mir empfehlen, um so eine Schadensminimierung (was für ein tolles Wort) zu machen. Mache ich das nicht (in einem Tonfall, dass sich die Haare aufstellen), dann muss die Versicherung (=Rente) nicht zahlen.
Warum also sei ich so gegen Enbrel eingestellt?? Warum weigere ich mich so gegen dieses Medikament?
Ich war kurz davor zu fragen, ob sie eventl. einen Vertrag mit dieser Pharmafirma hat und Provision bekommt.
Aber jetzt kommt der Hammer:
Ob mir bewusst sei, daß ich über kurz oder lang auch ein soziales Problem habe. Nämlich dass, wenn ich so weitermache und die Medikamente nicht umstelle, mir in einem halben Jahr (hat wohl eine Kristallkugel) mein Mann davonlaufen würde (!!!!!!!) und mein Kind gleich dazu (!!!!!)
Also Leute, ich bin weiss Gott nicht auf den Mund gefallen. Und ich hatte einen Managerjob, also weiss meinen "Mann" zu stehen.
Aber mir hat es glatt die Sprache verschlagen.
Desweiteren würde sie in ihrem Bericht empfehlen, dass ich DRINGEND einen Psychiater brauche, weil ich mich doch soooooo weigere meine Medi umzustellen, und ausserdem seien meine Kopfschmerzen (die ich leider habe seit ich auf Arava bin, aber als Preis für meine verbesserten Gelenke in Kauf nehme) sowieso nur eingebildet !!!!
Also nachdem ich seit zwei Tagen nur noch tierisch (offenbar nur eingebildete) Kopfschmerzen hatte, war ich vollkommen fassungs- und sprachlos schluckte und bedankte mich für all die tollen Ratschläge und frage mich nun einige Stunden später, wo ich ein Raumschiff finde, dass mich von diesem seltsamen Planteten fortbringt.
Bitte helft mir, wo kann ich einchecken...
Schnuffi
Nur kurz zu meiner medizinischen Vorgeschichte. Bin seit 1 Jahr im Krankenstand wg. PCP, nach diversen Medis (MTX & Co.) schliesslich seit Mai diesen Jahres bei Arava+Cortison gelandet. Inzwischen - wie es so schön heisst - im Krankenstand gekündigt (ist in CH möglich).
Desweiteren möchte ich erwähnen, dass ich ein überzeugter "Anhänger" von Alternativmedizinen bin. Aber einsehe, dass es derzeit ohne Schulmedis nicht geht, deshalb auch Einwilligung zu MTX, Arava, Cortison etc.
Nun nachdem ich alle Belastungstest absolviert hatte kam das Schlussgespräch mit dieser Ärztin:
1. Ich sei nicht gut eingestellt, warum würde ich nicht Enbrel nehmen. (Sie hatte mich wärend der ganzen zwei Tage der Überprüfung schon mit Enbrel genervt). Zur Info: Mein Arzt z.b. empfiehlt derzeit Embrel nicht - das wäre für ihn Zitat "die letzte Alternative".
Ich selber fühle mich mit Arava und Cortison gut eingestellt, es geht mir jedenfalls weit besser als seinerzeit mit MTX, aber klar sind dennoch Schädigungen und starke Bewegungseinschränkungen bereits an den Gelenken vorhanden, was diese Ärztin mir auch bestätigt hat.
So und nun kommts:
Sie sagte, sie würde in ihrem Bericht schreiben, dass ich nicht optimal eingestellt sei, dass ich (!) zu negativ gegenüber der Schulmedizin bin (!), daß ich es ablehne Enbrel zu nehmen (häää?), welches SIE mir aber empfiehlt!
Dann sagte sie mir ob mir klar sei, daß ich als Patient meiner Versicherung gegenüber verpflichtet sei, alles zu tun (= zu schlucken) was die Ärzte (also SIE) mir empfehlen, um so eine Schadensminimierung (was für ein tolles Wort) zu machen. Mache ich das nicht (in einem Tonfall, dass sich die Haare aufstellen), dann muss die Versicherung (=Rente) nicht zahlen.
Warum also sei ich so gegen Enbrel eingestellt?? Warum weigere ich mich so gegen dieses Medikament?
Ich war kurz davor zu fragen, ob sie eventl. einen Vertrag mit dieser Pharmafirma hat und Provision bekommt.
Aber jetzt kommt der Hammer:
Ob mir bewusst sei, daß ich über kurz oder lang auch ein soziales Problem habe. Nämlich dass, wenn ich so weitermache und die Medikamente nicht umstelle, mir in einem halben Jahr (hat wohl eine Kristallkugel) mein Mann davonlaufen würde (!!!!!!!) und mein Kind gleich dazu (!!!!!)
Also Leute, ich bin weiss Gott nicht auf den Mund gefallen. Und ich hatte einen Managerjob, also weiss meinen "Mann" zu stehen.
Aber mir hat es glatt die Sprache verschlagen.
Desweiteren würde sie in ihrem Bericht empfehlen, dass ich DRINGEND einen Psychiater brauche, weil ich mich doch soooooo weigere meine Medi umzustellen, und ausserdem seien meine Kopfschmerzen (die ich leider habe seit ich auf Arava bin, aber als Preis für meine verbesserten Gelenke in Kauf nehme) sowieso nur eingebildet !!!!
Also nachdem ich seit zwei Tagen nur noch tierisch (offenbar nur eingebildete) Kopfschmerzen hatte, war ich vollkommen fassungs- und sprachlos schluckte und bedankte mich für all die tollen Ratschläge und frage mich nun einige Stunden später, wo ich ein Raumschiff finde, dass mich von diesem seltsamen Planteten fortbringt.
Bitte helft mir, wo kann ich einchecken...
Schnuffi
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