Erst einmal ein liebes Hallo an alle die sich hier so herumtreiben.
Wie der Titel schon sagt, bin ich nicht sicher ob ich hier richtig bin.
Kurz zu mir, ich werde dieses Jahr 40. Seit 2007 Hysterektomiert. Seit 2010 gesichertes Asthma.
Seit der Hysterektomie, die leider kompliziert verlief und eine fast ein jährige Rekonvaleszenz bedurfte, spielt mein Immunsystem verrückt. Infektionen ohne Pause.
Seit letztem Jahr hatte ich einen ANA Wert von 1:320, seit beginn diesen Jahres 1:640.
Rheuma wurde mittlerweile ausgeschlossen. Stichwort Kollagenose fiel immer mal wieder.
Letztes Jahr im Dezember gings mir dann so richtig schlecht: alle Gelenke schmerzten, fühlten sich geschwollen und warm an, an manchen Stellen des Körpers nesselartiger Ausschlag, Fieber, Schüttelfrost, allgemeines Krankheitsgefühl, beständige Müdigkeit, Haarausfall, trockene Schleimhäute und Halsweh, Nächtliches Schwitzen(musste alle 2 Stunden das Bettzeug wechseln), kalte Hände und Füße, von schneeweissen Flecken über knallrot bis lila verfärbte Hände, überhaupt sehr Kälte empfindlich. Gewichtsabnahme durch beinahe permantente Übelkeit und Appetitlosigkeit. Auffällig fand ich persönlich das meine Beschwerden rechts stärker waren als links. Was wohl auch untypisch ist, das meine Schmerzen im Laufe des Tages zunehmen.
Es war kurz vor Weihnachten und mein Hausarzt hatte Urlaub. Die Urlaubsvertretung meinte dann das sie ja Kortison verabreichen würde, da sie aber nur die Vertretung ist, möchte sie damit gar nicht erst anfangen.
Mein Leidensdruck war sehr groß, im November erst hatte ich eine heftige Bronchitis mit einer anschliessenden Brustfellentzündung durch das viele Husten...auch da war mein Arzt gerade im Urlaub.
Ich beschaffte mir Kortison und habe mich selbst mediziert. Da ich schon einmal eine Behandlung hatte wusste ich ja wie ich es nehmen konnte.
Abgesehen von den Kortisonnebenwirkungen, ging es mir so sehr viel besser...so gut hatte ich mich seit Jahren nicht gefühlt das tat meiner Seele wirklich gut.
Im Januar bin ich dann zu meinem Hausarzt und hab ihm davon berichtet. Ich war zu dem Zeitpunkt bei 10mg Kortison und am ausschleichen.
Da mein Arzt bis dahin der Meinung war, ich hätte nichts, machte ich Druck. Ich argumentierte, wenn mir das Kortison so gut tat, dann muss etwas sein. Und siehe da seit einem halben Jahr habe ich nen positiven ANA Titer und wiederholte auffällige CRP/Leuko/BSG....ich frage mich bis heute wieso ich diese Information erst bekommen habe, nachdem ich ihn dreimal innerhalb einer Woche bedrängte. Ich muss hinzufügen das ich etwa 2-3 mal im Monat in die Praxis gegangen bin und er nie etwas auffälliges fand. Manchmal brauchte ich Antibiotika, andere Medikamente bekam ich nie. Immer nur den Rat ins Bett und auskurieren.
Nun überwies er mich zum Rheumatologen und empfahl bis dahin 20mg Prednisolon.
Das wären dann 8 Wochen hohes Kortison gewesen!
Ich blieb bei 10mg und dem ausschleichen.
Der Rheumatologe war eine Katastrophe. Er sagte mir deutlich was er von meiner Medikation hielt und stellte eigentlich alles in Frage was ich angab. Er teilte mir auch mit das er keinen gesteigerten Wert darauf legte mich als Patienten zu behandeln.
Ich bin sehr verzweifelt momentan. Mein Hausarzt hat mich jetzt zum Psychiater und zur Psychotherapie geschickt, mit den Worten, das ich das schon vor 20 Jahren hätte tun sollen.
Jetzt weiss ich erst mal nicht weiter. Ich liege tagelang im Bett, weil ich mich mit den Schmerzen kaum bewegen möchte. Ich bin selbstständig gewesen, bin Medienproduzentin und bekomme jetzt Hartz4.
Letztes Jahr im Sommer habe ich nur mit einem kleinem Department an einem Film gearbeitet und nach dem ersten Drehtag schon überlegt wie ich den Rest schaffen soll. Ich hatte alle Gelenke bandagiert, mir fiel auf die schnelle da nur Voltarenverbände ein die zumindest ein wenig Linderung verschafften und was soll ich sagen, wenig später stellte der Hautarzt fest das ich eine Allergie gegen einen Bestandteil in sämtlichen Salben habe.
Heute wars wieder ein ganz besonders schlimmer Tag und ich musste mir das jetzt irgendwie von der Seele reden.
Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit.
Wie der Titel schon sagt, bin ich nicht sicher ob ich hier richtig bin.
Kurz zu mir, ich werde dieses Jahr 40. Seit 2007 Hysterektomiert. Seit 2010 gesichertes Asthma.
Seit der Hysterektomie, die leider kompliziert verlief und eine fast ein jährige Rekonvaleszenz bedurfte, spielt mein Immunsystem verrückt. Infektionen ohne Pause.
Seit letztem Jahr hatte ich einen ANA Wert von 1:320, seit beginn diesen Jahres 1:640.
Rheuma wurde mittlerweile ausgeschlossen. Stichwort Kollagenose fiel immer mal wieder.
Letztes Jahr im Dezember gings mir dann so richtig schlecht: alle Gelenke schmerzten, fühlten sich geschwollen und warm an, an manchen Stellen des Körpers nesselartiger Ausschlag, Fieber, Schüttelfrost, allgemeines Krankheitsgefühl, beständige Müdigkeit, Haarausfall, trockene Schleimhäute und Halsweh, Nächtliches Schwitzen(musste alle 2 Stunden das Bettzeug wechseln), kalte Hände und Füße, von schneeweissen Flecken über knallrot bis lila verfärbte Hände, überhaupt sehr Kälte empfindlich. Gewichtsabnahme durch beinahe permantente Übelkeit und Appetitlosigkeit. Auffällig fand ich persönlich das meine Beschwerden rechts stärker waren als links. Was wohl auch untypisch ist, das meine Schmerzen im Laufe des Tages zunehmen.
Es war kurz vor Weihnachten und mein Hausarzt hatte Urlaub. Die Urlaubsvertretung meinte dann das sie ja Kortison verabreichen würde, da sie aber nur die Vertretung ist, möchte sie damit gar nicht erst anfangen.
Mein Leidensdruck war sehr groß, im November erst hatte ich eine heftige Bronchitis mit einer anschliessenden Brustfellentzündung durch das viele Husten...auch da war mein Arzt gerade im Urlaub.
Ich beschaffte mir Kortison und habe mich selbst mediziert. Da ich schon einmal eine Behandlung hatte wusste ich ja wie ich es nehmen konnte.
Abgesehen von den Kortisonnebenwirkungen, ging es mir so sehr viel besser...so gut hatte ich mich seit Jahren nicht gefühlt das tat meiner Seele wirklich gut.
Im Januar bin ich dann zu meinem Hausarzt und hab ihm davon berichtet. Ich war zu dem Zeitpunkt bei 10mg Kortison und am ausschleichen.
Da mein Arzt bis dahin der Meinung war, ich hätte nichts, machte ich Druck. Ich argumentierte, wenn mir das Kortison so gut tat, dann muss etwas sein. Und siehe da seit einem halben Jahr habe ich nen positiven ANA Titer und wiederholte auffällige CRP/Leuko/BSG....ich frage mich bis heute wieso ich diese Information erst bekommen habe, nachdem ich ihn dreimal innerhalb einer Woche bedrängte. Ich muss hinzufügen das ich etwa 2-3 mal im Monat in die Praxis gegangen bin und er nie etwas auffälliges fand. Manchmal brauchte ich Antibiotika, andere Medikamente bekam ich nie. Immer nur den Rat ins Bett und auskurieren.
Nun überwies er mich zum Rheumatologen und empfahl bis dahin 20mg Prednisolon.
Das wären dann 8 Wochen hohes Kortison gewesen!
Ich blieb bei 10mg und dem ausschleichen.
Der Rheumatologe war eine Katastrophe. Er sagte mir deutlich was er von meiner Medikation hielt und stellte eigentlich alles in Frage was ich angab. Er teilte mir auch mit das er keinen gesteigerten Wert darauf legte mich als Patienten zu behandeln.
Ich bin sehr verzweifelt momentan. Mein Hausarzt hat mich jetzt zum Psychiater und zur Psychotherapie geschickt, mit den Worten, das ich das schon vor 20 Jahren hätte tun sollen.
Jetzt weiss ich erst mal nicht weiter. Ich liege tagelang im Bett, weil ich mich mit den Schmerzen kaum bewegen möchte. Ich bin selbstständig gewesen, bin Medienproduzentin und bekomme jetzt Hartz4.
Letztes Jahr im Sommer habe ich nur mit einem kleinem Department an einem Film gearbeitet und nach dem ersten Drehtag schon überlegt wie ich den Rest schaffen soll. Ich hatte alle Gelenke bandagiert, mir fiel auf die schnelle da nur Voltarenverbände ein die zumindest ein wenig Linderung verschafften und was soll ich sagen, wenig später stellte der Hautarzt fest das ich eine Allergie gegen einen Bestandteil in sämtlichen Salben habe.
Heute wars wieder ein ganz besonders schlimmer Tag und ich musste mir das jetzt irgendwie von der Seele reden.
Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit.
