Hallo,
bei mir wurde 2005 eine a-typische PMR diagnostiziert (ich hatte vorher
bereits 4 Jahre starke Beschwerden/war bei Beginn der Beschwerden erst
37 J. alt - deshalb a-typisch)
Zum Zeitpunkt der Diagnosestellung gings mir hundeelend,ich konnte keine
10 m mehr am Stck. laufen,Schmerzen im Beckenbereich bis in die Ober-
schenkel ausstrahlend,Schmerzen im Brustwirbelbereich bis in die Oberarme
und ins Brustbein ausstrahlend,starke Erschöpfung und Müdigkeit.
2005 hohe Werte CRP und BSG.
Bei mir wurde mit einer Stosstherapie von 100 mg Decortin H begonnen.
Zusätzlich Magenschutz,Vitamin D und Calzium.
Dann langsame Reduzierung.Aber bei 40 mg gings wieder heftig los.
Es wurde dann wieder auf 60 mg erhöht und in ganz langsamen Schritten
runter reduziert.
Leider wurde nach 4 Wochen Corti-Behandlung ein Insulinpflichtiger Diabetes festgestellt.
So musste ich das Corti bis 7,5 mg langsam reduzieren und hab angefangen
MTX 15 mg zu spritzen.Das habe ich bis heute so.Corti hab ich seit
1 Jahr ganz weg.
Ich muss halbjährlich zum Neurologen,er überprüft dann meine Halsschlag-
adern.Ferner wurde letztes Jahr eine PET-Untersuchung gemacht.
Gott sei Dank konnte eine Riesenzellathritis ausgeschlossen werden.
Letztes Jahr hat meine Schilddrüse ihren Geist aufgegeben,ich wurde auf
Schilddrüsenhormone und Jod eingestellt.
Zudem leide ich seit Februar 09 an einem starken Eisenmangel,deshalb
nehme ich tägl. Ferro Sanol ein.
Die BSG hat sich unter MTX normalisiert,nur der CRP ist immer noch leicht
erhöht.
Alles in Allem denke ich,dass die Dosis von 20 mg etwas niedrig ist.
Meine Tante hat seit ein paar Monaten auch PMR,der Arzt hat auch bei
20 mg angefangen,die Schmerzen sind aber nicht wesentlich besser geworden. Momentan bekommt sie 40 mg und damit gehts ihr deutlich
besser.
lg Sieglinde