Hallo,
bräuchte mal euren Rat, weil ich nicht mehr weiter weiß.
Hier meine Geschichte:
Mitte Juli hatte ich eine entzündete Zahnwurzel, die mit Penicilin behandelt wurde. Zwei
Tage nach öffnen der Wurzel und Penicilineinnahme wurde ich plötzlich krank, ich hatte hohes
Fieber und mir war dauernd übel. Ich habe das als Nebenwirkungen zum Penicilin angesehen.
Weitere vier Tage später hatte ich plötzlich ein schmerzendes Knie. Einen Tag später waren
bereits beide Knie dick angeschwollen und schmerzten. Ich ging zum
Hausarzt, der mich gleich zum Internisten weiter geschickt hat. Dieser gab mir erst nur
Schmerzmittel und entnahm mir Blut.
Einen Tag später waren dann auch noch ein Handgelenk, ein Fußgelenk und ein Ellenbogen
angeschwollen. Ich konnte nur noch auf Krücken gehen und habe vor Schmerzen nur noch
geheult. Bin dann wieder zum Internisten. Blutwerte waren da, Entzündungswerte waren sehr
hoch (CRP bei 134).
Er verschrieb mir dann Cortison (50mg) und Morphium.
Damit ging es mir dann etwas besser.
Leider begann dann die Urlaubszeit und eine weitere Therapie gab es nicht wirklich. Man hat
mich nur von Vertretung zu Vertretung geschickt und keiner hat wirklich was unternommen.
Mitte August hat es mir dann gereicht und ich bin freiwillig ins Krankenhaus gegangen, weil
es einfach nicht besser wurde.
Da hat man mich erstmal durchgecheckt. Alle inneren Organe sind OK. Man hat alles mögliche
im Blut untersucht, der Laborbericht enthält 4 Seiten mit irgendwelchen Werten.
Aber die Blutwerte sind bis auf den CRP alle gut. Keine Rheumafaktoren, keine Boroliose oder
ähnliches. Selbst der CCP ist negativ.
Also hat man mich mit einem Cortison Stufenplan entlassen. Es würde noch einige Wochen
dauern, aber es würde wieder alles ausheilen. Es wäre wohl ein Rheumaschub, ausgelöst durch
das Penicilin oder der Zahnwurzelentzündung. Zur weiteren Behandlung sollte ich aber
trotzdem zum Rheumatologen gehen (den gibts in unserem Krankenhaus nämlich nicht), er soll
den Cortisonplan überprüfen.
Der Rheumatologe sagte mir dann, das das auf jeden Fall Rheuma sei und ich sofort mit MTX
anfangen soll. Jetzt bin ich natürlich am Boden zerstört, das ist ja eine ziemlich
niederschmetternde Diagnose.
Meine Internisten raten mir aber davon ab, weil MTX auch nicht frei von Nebenwirkungen ist.
Jetzt, nach 4 Wochen Cortison kann ich schon wieder recht gut laufen, aber so der richtige
Erfolg hat sich noch nicht eingestellt.
Was soll ich tun?
Gruß, Balo
bräuchte mal euren Rat, weil ich nicht mehr weiter weiß.
Hier meine Geschichte:
Mitte Juli hatte ich eine entzündete Zahnwurzel, die mit Penicilin behandelt wurde. Zwei
Tage nach öffnen der Wurzel und Penicilineinnahme wurde ich plötzlich krank, ich hatte hohes
Fieber und mir war dauernd übel. Ich habe das als Nebenwirkungen zum Penicilin angesehen.
Weitere vier Tage später hatte ich plötzlich ein schmerzendes Knie. Einen Tag später waren
bereits beide Knie dick angeschwollen und schmerzten. Ich ging zum
Hausarzt, der mich gleich zum Internisten weiter geschickt hat. Dieser gab mir erst nur
Schmerzmittel und entnahm mir Blut.
Einen Tag später waren dann auch noch ein Handgelenk, ein Fußgelenk und ein Ellenbogen
angeschwollen. Ich konnte nur noch auf Krücken gehen und habe vor Schmerzen nur noch
geheult. Bin dann wieder zum Internisten. Blutwerte waren da, Entzündungswerte waren sehr
hoch (CRP bei 134).
Er verschrieb mir dann Cortison (50mg) und Morphium.
Damit ging es mir dann etwas besser.
Leider begann dann die Urlaubszeit und eine weitere Therapie gab es nicht wirklich. Man hat
mich nur von Vertretung zu Vertretung geschickt und keiner hat wirklich was unternommen.
Mitte August hat es mir dann gereicht und ich bin freiwillig ins Krankenhaus gegangen, weil
es einfach nicht besser wurde.
Da hat man mich erstmal durchgecheckt. Alle inneren Organe sind OK. Man hat alles mögliche
im Blut untersucht, der Laborbericht enthält 4 Seiten mit irgendwelchen Werten.
Aber die Blutwerte sind bis auf den CRP alle gut. Keine Rheumafaktoren, keine Boroliose oder
ähnliches. Selbst der CCP ist negativ.
Also hat man mich mit einem Cortison Stufenplan entlassen. Es würde noch einige Wochen
dauern, aber es würde wieder alles ausheilen. Es wäre wohl ein Rheumaschub, ausgelöst durch
das Penicilin oder der Zahnwurzelentzündung. Zur weiteren Behandlung sollte ich aber
trotzdem zum Rheumatologen gehen (den gibts in unserem Krankenhaus nämlich nicht), er soll
den Cortisonplan überprüfen.
Der Rheumatologe sagte mir dann, das das auf jeden Fall Rheuma sei und ich sofort mit MTX
anfangen soll. Jetzt bin ich natürlich am Boden zerstört, das ist ja eine ziemlich
niederschmetternde Diagnose.
Meine Internisten raten mir aber davon ab, weil MTX auch nicht frei von Nebenwirkungen ist.
Jetzt, nach 4 Wochen Cortison kann ich schon wieder recht gut laufen, aber so der richtige
Erfolg hat sich noch nicht eingestellt.
Was soll ich tun?
Gruß, Balo