Tennismieze
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Der erneute Besuch beim Schmerztherapeuten ergab nicht viel neues und auch nichts positives. Die Diagnose der Rheumaklinik auf Fibromyalgie hat der Schmerztherapeut ausgeschlossen. Statt der 12 Tenderpoints waren es nun nur noch 5, die auffällig waren. Auch das übrige Beschwerdebild sei nicht fibro-typisch.
Das Beschwerdebild an sich besteht zur Zeit aus 3 Schmerzgebieten:
1. muskelkaterartige Muskelschmerzen in Oberschenkel (hauptsächlich), Unterschenkel, Schultern und Arme ausschließlich bei Belastung, wird verstärkt durch Wetterwechsel und / oder durch Traglasten
2. Schmerzen der Sehnenscheiden beider Hände hauptsächlich unter Belastung, jedoch auch schon mal beim ruhighalten, ursprünglich nur bei leichten Belastungen wie Seiten umblättern, Ablage, Tastatur bedienen treten Schmerzen inzwischen auch bei schwereren Belastungen auf (Traglasten)
Ibuprofen 800 nützt anscheinend nichts.
3. Vorderfußbeschwerden
Vor 10 Monaten traten zum ersten Mal Belastungsschmerzen auf, die vom Grundgelenk des 2 Zehes des rechten Fußes ausstrahlten auf den Zeh selbst und in Richtung Mittelfuß auf den 1 Verbindungsknochen (Metarsale?), weiterhin auf das 2. Gelenk des großen Zehs. In der Folge wurde mit Cortison-Einspritzung, neuen Einlagen, einer Serie a 6 Anwendungen von Krankengymnastik sowie einer MRT vom Lendenwirbelbereich behandelt. Die MRT erbrachte lediglich leichte Schädigungen ohne Belang und Handlungsbedarf, die gemäß Bericht "wahrscheinlich unter Belastung zu den genannten Vorderfußbeschwerden führen".
Die Krankengymnastik führte nur zu einer kurzfristigen Veränderung des Schmerzbereichs. Der Therapeut meinte, der Fuß sei frei von Blockaden, war daraufhin ziemlich ratlos und hat in der Folge überall herumprobiert. Seine Behandlung an der LWS brachte nur kurzfristige Besserung (halbe Stunde schmerzfrei). Die letzte KG-Sitzung brachte das Keilbein des Fußes zum Knacken, woraufhin die Schmerzintensität geringer wurde und sich der Schmerz etwas anders verteilte. Der nächste Orthopädentermin steht am Montag an, ich erwarte lediglich die Verordnung von Krankengymnastik Nr. 2.
Der Schmerz tritt umso heftiger auf, je mehr und länger ich den Fuß belaste. Deswegen bin ich schon seit Wochen nur auf Kurzstrecken (Wohnung zum Auto, einkaufen, usw) unterwegs, wer quält sich halt schon selbst?
Bei dem Gespräch mit dem Schmerztherapeuten hatte ich im Endeffekt den Eindruck, daß er mich auf die Psychoschiene abschieben will. Die Frage, ob ich den Schmerz im Griff habe, konnte ich ja nur bejahen. Ich muß ja schließlich nur die Belastung einstellen bzw. vermeiden, um schmerzfrei zu sein. Soll ich in Zukunft nur noch herumsitzen? Ebenso fragte der Herr, ob ich mir das Arbeiten vorstellen könne. Den vollen Arbeitstag bekam ich schon in den letzten Jahren aus Erschöpfungsgründen nicht in den Griff, wie soll ich das jetzt abschätzen können? Auf den Bericht des Schmerztherapeuten bin ich sehr gespannt.
Können Ärzte nichts mit Belastungsschmerzen anfangen? Wer hat etwas ähnliches erlebt bzw. welche Möglichkeiten gibt es denn noch?
Bezüglich der vorhandenen Diagnosen wurde festgestellt:
Fibromyalgie liegt nicht vor
chronische Polyarthritis in Remission, Arava seit 4 Wochen abgesetzt
Bluthochdruck weiterhin vorhanden
Restless Legs durch L-Dopa kein Problem
Sorry, daß es so lang geworden ist. Ich mußte halt mal den Kopf leer kriegen und Ballast abwerfen.
Das Beschwerdebild an sich besteht zur Zeit aus 3 Schmerzgebieten:
1. muskelkaterartige Muskelschmerzen in Oberschenkel (hauptsächlich), Unterschenkel, Schultern und Arme ausschließlich bei Belastung, wird verstärkt durch Wetterwechsel und / oder durch Traglasten
2. Schmerzen der Sehnenscheiden beider Hände hauptsächlich unter Belastung, jedoch auch schon mal beim ruhighalten, ursprünglich nur bei leichten Belastungen wie Seiten umblättern, Ablage, Tastatur bedienen treten Schmerzen inzwischen auch bei schwereren Belastungen auf (Traglasten)
Ibuprofen 800 nützt anscheinend nichts.
3. Vorderfußbeschwerden
Vor 10 Monaten traten zum ersten Mal Belastungsschmerzen auf, die vom Grundgelenk des 2 Zehes des rechten Fußes ausstrahlten auf den Zeh selbst und in Richtung Mittelfuß auf den 1 Verbindungsknochen (Metarsale?), weiterhin auf das 2. Gelenk des großen Zehs. In der Folge wurde mit Cortison-Einspritzung, neuen Einlagen, einer Serie a 6 Anwendungen von Krankengymnastik sowie einer MRT vom Lendenwirbelbereich behandelt. Die MRT erbrachte lediglich leichte Schädigungen ohne Belang und Handlungsbedarf, die gemäß Bericht "wahrscheinlich unter Belastung zu den genannten Vorderfußbeschwerden führen".
Die Krankengymnastik führte nur zu einer kurzfristigen Veränderung des Schmerzbereichs. Der Therapeut meinte, der Fuß sei frei von Blockaden, war daraufhin ziemlich ratlos und hat in der Folge überall herumprobiert. Seine Behandlung an der LWS brachte nur kurzfristige Besserung (halbe Stunde schmerzfrei). Die letzte KG-Sitzung brachte das Keilbein des Fußes zum Knacken, woraufhin die Schmerzintensität geringer wurde und sich der Schmerz etwas anders verteilte. Der nächste Orthopädentermin steht am Montag an, ich erwarte lediglich die Verordnung von Krankengymnastik Nr. 2.
Der Schmerz tritt umso heftiger auf, je mehr und länger ich den Fuß belaste. Deswegen bin ich schon seit Wochen nur auf Kurzstrecken (Wohnung zum Auto, einkaufen, usw) unterwegs, wer quält sich halt schon selbst?
Bei dem Gespräch mit dem Schmerztherapeuten hatte ich im Endeffekt den Eindruck, daß er mich auf die Psychoschiene abschieben will. Die Frage, ob ich den Schmerz im Griff habe, konnte ich ja nur bejahen. Ich muß ja schließlich nur die Belastung einstellen bzw. vermeiden, um schmerzfrei zu sein. Soll ich in Zukunft nur noch herumsitzen? Ebenso fragte der Herr, ob ich mir das Arbeiten vorstellen könne. Den vollen Arbeitstag bekam ich schon in den letzten Jahren aus Erschöpfungsgründen nicht in den Griff, wie soll ich das jetzt abschätzen können? Auf den Bericht des Schmerztherapeuten bin ich sehr gespannt.
Können Ärzte nichts mit Belastungsschmerzen anfangen? Wer hat etwas ähnliches erlebt bzw. welche Möglichkeiten gibt es denn noch?
Bezüglich der vorhandenen Diagnosen wurde festgestellt:
Fibromyalgie liegt nicht vor
chronische Polyarthritis in Remission, Arava seit 4 Wochen abgesetzt
Bluthochdruck weiterhin vorhanden
Restless Legs durch L-Dopa kein Problem
Sorry, daß es so lang geworden ist. Ich mußte halt mal den Kopf leer kriegen und Ballast abwerfen.

