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Die RA kann jedoch auch in einer milden Form verlaufen, in der dieEntzündungsreaktion erst spät oder gar nicht zu Knochenerosionen führt. Trotzdem
entwickeln ca. 70% der Patienten nach dreijähriger Krankheitsdauer Knochenerosionen (vanPolymorphismen von Interferon
der Heijde et al., 1992). Bisher lässt sich nur bedingt vorhersagen, welche Patienten eine
erosive RA entwickeln und welche nicht. Indikatoren für einen schweren Verlauf der RA sind,
basierend auf einer Kombination von demographischen, klinischen und laborchemischen
Faktoren, ein erhöhtes CRP und BSG, das Vorhandensein von IgM und IgARheumafaktoren,
Rheumaknoten und eine erhöhte MMP-3 Serumkonzentration (Combe et
al., 2001; Ribbens et al., 2000). Diese Faktoren sind jedoch nur bedingt und in Kombination
aussagefähig (Combe et al., 2001). In tierexperimentellen Studien mit induzierter Arthritis
konnte gezeigt werden, dass sowohl das Auftreten, die Krankheitsschwere, als auch der
Krankheitsverlauf (akut oder chronisch) der Arthritis durch Gene, die nicht mit dem MHCLocus
identisch sind, beeinflusst werden (Vingsbo-Lundberg et al., 1998).
Die Gründe für den unterschiedlichen Krankheitsverlauf beim Menschen sind noch nicht
geklärt, aber genetische Risikofaktoren scheinen einen wichtigen Einfluss zu haben.
Zu den genetischen Faktoren, die im Zusammenhang mit der Schwere der RA stehen,
zählen das shared epitope auf der ß-Kette des HLA Klasse II Moleküls und genetische
Dadurch haben sich zwei Patientengruppen die einenspäten Phase der RA in seiner Pathophysiologie unterscheidet.
unterschiedlichen Progressionsverlauf der RA aufweisen herausgebildet. Wie das 3-D
Diagramm (Abb.:14) zeigt, weisen Patienten, die keinen 1G/5A Haplotypen aufweisen, eine
deutliche Röntgenprogression in den frühen Jahren der RA auf, die nach ungefähr 15 Jahren
wieder nachlässt. Im Gegensatz dazu steigt in der Gruppe mit 2 1G/5A Haplotypen die
Röntgenprogression nach den ersten 15 Jahren beständig an. Diese zeitabhängige
Assoziation ist hauptsächlich dem Einfluss des beteiligten MMP-1 Polymorphismus
zuzuschreiben.
Trotzdem ist der Einfluss des Linkage Disequilibriums zwischen MMP-1 und MMP-3 stärker
als der Einfluss des MMP-1 Polymorphismus alleine. Auch der wahrscheinlich deutlich
schwächere Einfluss des MMP-3 Polymorphismus ist bei der Interpretation dieses Linkage
Disequilibrium mit einzubeziehen. Der Grund und die Bedeutung dieses Zusammenhangs
sind zur Zeit noch unklar. Die Gelenkerosion ist von vielen verschiedenen Faktoren
abhängig. Aus verständlichen Gründen ist es nicht möglich, die Einwirkung dieses
genetischen Polymorphismus an unbehandelten Patienten zu beobachten. So zeigen
Studien wie diese zum einen den Einfluss genetischer Faktoren auf die Entwicklung der RA,
andererseits beziehen sie auch die DMARD Therapie mit ein. Zudem kann nur spekuliert
werden, ob sich der Prozess der Gelenkzerstörung in frühen Stadien der RA von dem in der
Hallo Marie,
also ganz ehrlich gesagt bin ich etwas verwirrt, denn ich lese gerade in dem beitrag den du von doc L. hier eingestellt hast, das er dort auch von COMP spricht, aber OK.
nun bin ich wieder seropositiv und habe einen COMP von 6 (Zielwert ist nicht nachweisbar, oberer wert ist 15, lt. aussage des testenden rheumadocs heißt das gelenkzerstörung, aber wohl nicht rasant schnell)
mein Anti-CCP war bei der letzten messung negativ =kann der sich auch ändern?? der weitere genannte wert ist mir total unbekannt.
Hat hier noch jemand den COMP test machen lassen??
würde mich mal interessieren.
elke