Befund und nun...

Kimba

Neues Mitglied
Guten Morgen,


so nun ist es gewiss, zumindest sagt das der Rheumatologe.
Gestern nun der Befund vom Blutbild und den Röntgenbilder.
Im Blutbild sei der HLA B27 nicht nachzuweisen, es sein einige Werte an der Grenze aber nicht sehr auffällig! Man könnte nach seinen Untersuchungen und Einsätzungen höchstens von Weichteilrheuma sprechen, aber auch das sei nicht gesichert.
Meine Schmerzen kämen von der sehr stark ausgeprägten Skoliose (Fehlstellung der Wirbelsäule) mit Abnutzungserscheinungen der Wirbel und die Fersenschmerzen sein ein Fersenspor, das hat mein Orthopäde jedoch ausgeschlossen. So nun hänge ich wieder in der Luft und werde wohl einmal hören was mein Orthopäde so sagt, sicher will der mir wieder irgendwelche Therapien die ich selber bezahlen muss „andrehen“ hierfür fehlt mir aber ein Geldscheißer! Ich habe ja schon viel versucht Akkupunktur, Stoßwelle etc. hier mal 300 € und da mal 200 € soviel verdient ein „Durchschnittsverdiener“ nicht um jeden Monat soviel Geld auf den Tisch zu legen für nix und wieder nix! Bin ja auf der einen Seite froh aber auf der anderen geht das hin und her weiter. Schmerzmittel nehmen mein Leben lang, wo ich mit meinem Asthma
ehe vorsichtig sein muß mit Dicol und Co. aber da achtet heute kaum ein Arzt drauf.
Bin total Ratlos, die Schmerzen sind doch täglich da und ich bilde die mir nicht ein, hätte auch gar kein Grund... habe erst geheiratet, habe einen Job der mir gefällt, ich könnte mein Leben genießen, wären da nicht immer die Schmerzen...

Egal. ich wünsche den Leuten hier im Rheumaforum viel sonnige Tage ohne schmerzen und das die grauen Tage schnell vorbei gehen.


Viele liebe Grüße und danke für Eure Tipps etc.

Kimba
 
Zuletzt bearbeitet:
kann ich nicht verstehen das er es ausschließt .deine beschwerden sind wie beschrieben .vieleicht war es nicht der richtige arzt ? warst du auch bei einem internistischen rheumadoc.

gruß ute
 
Symptome sind da aber... weiter Berg ab...

Hallo Etu,

ja wenn ich das alles mal verstehen würde... richtiger Arzt, wie soll man das vorher wissen. Zu einem andern gehen... ohne Überweisung und wieder so lange auf einen Termin warten um das er die gleichen Untersuchungen macht und sagt, Rheumafaktor nicht nachweisbar, Röntgenbilder normal (bis auf die Skoliose). Der Rheumadoc ist ein internistischer Arzt.
Ich bin wirklich Ratlos und weiß nicht wirklich weiter...
noch einmal drüber schlafen und mit meinem Orthopäden sprechen, mehr bleibt mir wohl nicht... und bis dahin weiter Schmerzmittelfressen und mein Leben damit fristen, nach der Arbeit früh ins Bett weil die Schmerzen wieder so schlimm sind... die Sozialeisolation ist für mich das schlimmste!
Mein Mann hält zu mir, aber wie lange mag ich Ihm mich zumuten?!


Gruß
Kimba
 
Hallo kimba

so eine ähnliche irrfahrt hatte ich auch vor 10jahre.habe dann einen sehr guten hausdoc gefunden.der glaubte endlich meine schmerzenund mit ihm bin ich auch zur richtigen diagnose gekommen und jetzt vor kurzem hat er mir wieder begestanden . bin jetzt in einem früharthritisprogramm weil sich rausgestellt hat das ich psorias arthritis habe. so was gibt es auch für morbus bechteres.ea stand auch in der zeitung von der rheuma-liga.vieleicht gibts sowas auch bei euch ,ich weiß jetzt nicht wo du wohnst.

gruß ute
 
Wie war es bei Dir?

Hallo Etu,

wie war es bei Dir, Irrfahrt... wurde bei Dir der Rheumafaktor im Blutbild nachgewiesen oder nicht? Ich komme aus dem Kreis Bergstraße so zwischen Darmstadt und Mannheim. Mein Hausarzt glaubt nicht an Rheuma, da bin ich doch noch zu jung für... toller spruch!

VLG
Kimba
 
:) Also bei mir war es so.ich habe in unserem altenheim einige ärzte kennen gelernt und hatte mir dann den meinigen aus gepickt. das war ungefähr 1998 und 2000 war ich dann in einer klinik mit einer orth. und intern. abteilung.mit verdacht auf fibround abklärung.dort habe ich an eine 14 tg patientenschulung teilgenommen in diese zeit wurde ich auch sehr gut noch untersucht. der dortige oberarzt:) sagte mir noch das nicht immer wenn was weh tut es auch fibro sein könnte. war dann länger bei einer rheumaarztin:mad: die mich dann auch nicht immer ernst genommen hatte. dieses jahr fing für mich mit sehr starken schmerzen an und sie meinte es währe eine polymyagia. meine gelenkschmerzen in fingern und zehgelenke nahm nicht wahr und so bin ich durch arthrisfrühprogramm zu dr. langer gekommen.in allem hatte ich meinen guten hausdoc unterstützt.


gruß ute:)
 
Hallo Kimba,

es tut mir leid, dass Du so einen blöden Arzt erwischt hast. Aber keine Befunde im Blut zu haben (seronegativ) heißt ja nicht, dass Du nichts hast.

Sind von Dir denn schon ein Knochen-Szinti usw. gemacht worden?
Sind nach allen Antikörper im Blut nachgeforscht worden incl der Borreliose (hier gibt es zwei spez. Labor-Untersuchungen - einer heißt davon Western-Blot) - sonst bestehe darauf...
Bleib am Ball und werd Dein eigener Experte, nur so wirst Du etwas bei den Ärzten

Vielleicht findest Du ja in unserem Ärztelink (unter Selbsthilfe - empfehlenswerte Rheumatologen) einen passenderen Arzt. Hab Geduld, auch mit Dir selbst... vielleicht hilft Dir als erste Hilfe Wärme (schön heiße Dusche) oder Kälte (bei Kälte kannste Dir z. B. einen Plastikbeutel mit dementsprechender Größe mit Mehl befüllen, ab ins Kühlfach, kühlt lang und ist selbst bei mir mal herrlich)...

Ich bin auch seronegativ und habe Schmerzen ohne Ende, aber meine Ärztin nimmt mich zumindest ernst....

Ich wünsche Dir gute Besserung, ein erholsames und schmerzfreies Wochenende.
Liebe Grüße
Colana
 
Hallo Kimba,

ich habe der kleinen Eule heute bereits eine Anwort geschrieben, die irgendwie auch auf dich passt. Ich kopiere sie hier mal rein. Vielleicht kannst du für dich auch was rausziehen.

Die Fersenschmerzen sind übrigens auch Typisch für PSA. Bleib am Ball und such dir einen oder zwei oder drei neue Ärzte. Tue es für dich. Auch wenn es antrengend ist, hinterher geht es dir besser.

Mein großer Sohn hat übrigens auch ein Skoliose. Er wurde auf Rheuma untersucht, weil eine Skoliose auch durch's Rheuma kommen kann. Mein kleiner Sohn hat mittlerweile auch eine Skoliose, bei ihm kommt sie durch sein Rheuma.

Ich wünsche dir noch viel Glück und viel Kraft auf deinem Weg.

Gruß

anko

dann solltest du vielleicht doch mal die Möglickeit in Betracht ziehen den Rheumadoc zu wechseln. Ich persönlich musste dieses 4 mal machen, da es immer wieder hieß, keine veränderten Blutwerte, keine dicken, roten,heißen Genlenk - Kein Rheuma.

Das dieses nicht zwangsläufig so ist, wissen leider immer noch viele Ärzte nicht. Gerade bei der PSA, die bei dir ja schon als Verdacht ausgesppochen wurde, ist es typisch, dass keinerlei Veränderungen im Blutbild zu sehen sind. Und auch das keine dicken, heißen, roten Gelenke vorliegen. Guck dazu doch mal hier:

http://www.rheuma-online.de/a-z/p/ps...arthritis.html

Hierin steh unter anderem
In manchen Fällen können die Blutwerte aber auch völlig normal oder nur ganz gering erhöht sein, obwohl die Erkrankung stark aktiv ist. So sind z.T. selbst in hochakuten Schubsituationen nur diskrete Entzündungszeichen nachweisbar, manchmal fehlen entsprechende systemische Entzündungszeichen sogar völlig.
Gerade bei Krankheitsbeginn ist es deshalb selbst für einen erfahrenen Rheumatologen manchmal schwierig, eine Psoriasis-Arthritis oder eine Psoriasis-Spondarthritis sicher zu diagnostizieren.
und auch
Die Psoriasis-Arthritis geht allerdings im Vergleich zur rheumatoiden Arthritis (chronischen Polyarthritis) oder anderen verwandten Erkrankungen oft mit weniger Gewebsschwellung und sehr häufig ohne einen Gelenkerguß einher.

Ein guter Test um auszuprobieren, ob vielleicht doch eine entzündliche Erkrankung dahinterliegt, ist die Gabe von Cortison. Denn wenn du auf Cortison reagierst, dann sind die Schmerzen enzündungsbedingt.

Druck den Artikel über PSA einmal aus, marker die für dich relavanten Punkte und nimme ihn zum nächsten Arztgespräch mit. Sag du möchtest gerne einen Cortisontest machen und guck wie er reagiert. WEnn er das nicht möchte, dann ist er eingefahren und nicht bereit sich seinen Patienten zu öffnen. Dann such dir einen neuen Arzt.
Am Anfang, als ich noch nicht wusste was los ist, da habe ich mal Doc Langer angegschrieben. Dieses ist ein Teil aus seiner Antwort.

Sie wissen, dass ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen kann und auch keine individuellen Empfehlungen geben kann und darf.

Allgemein kann man aber sagen, dass nach der Schilderung vieles auf eine entzündlich-rheumatische Erkrankung deutet und die Symptome nicht allein durch eine Fibromyalgie zu erklären sind, wenn diese überhaupt vorliegt. Sie wären nicht die erste, bei zunächst eine Fibromyalgie diagnostiziert wurde und dann zum Schluß doch eine andere, entzündlich-rheumatische Erkrankung herauskam.

Ich habe daraufhin angefangen mir einen neuen Arzt zu suchen, und noch einen, und noch einen. War sehr anstrengend, da ich keine Kraft hatte und eh nicht daran gelaubt hatte, vorwärts zu kommen. Aber meine Familie hat mich gedrängt, denn für die war es mit mir auch nicht mehr sehr entspannt.

Und ich bin nicht die einzige hier im Chat, bei der das zuerst so war.
 
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