Lichtstreif
Neues Mitglied
Hallo,
bin neu hier und weiß nicht, ob ich alles richtig mache. Sehr ungewohnt für mich.
Habe nicht nur ein, sondern mittlerweile 2 Probleme, die durch Corona verschärft werden.
Vor 1 1/2 Jahren Bechterew-Diagnose, Versuch mit Benepali, das wg. Unverträglichkeit abgesetzt wurde. Nach einer Radon-Heilstollenkur ging es mir ca. 3 Monate ausgezeichnet, (bis auf unklare Durchfälle, die zwischendurch wieder weg waren), "vergaß" den Bechti fast bis zum Wiederauftreten starker Schmerzen.
2. Therapieversuch mit Cosentyx vergangenen Herbst, das fantastisch wirkte. Nach etwa der 7. Spritze jedoch Eskalation der Durchfälle, die sich im Krankenhaus als Mb. Crohn herausstellten. Also Absetzen von Cosentyx, weil kontraindiziert.
Nun hätte vor 4 Wochen ein Beginn mit 160 mg Humira erfolgen sollen, danach 80 mg, und weiter mit 40 mg. Doch LEIDER - der Gastroenterologe schiebt das immer wieder raus mit der Begründung, eine Corona-Infektion sei lebensbedrohlich für mich als "Hochrisikopatientin" . Werde heuer schon 70 !! , stehe seit Anfang Februar d.J. unter Cortison, 75 mg/Tag anfangs und jetzt bin ich bei 12,5 mg/Tag, jede Woche leicht reduzierend. Also ohnehin schon immunsupprimiert.
Meine Sorge ist, daß Corona noch monatelang dauert und ich nie zu Humira komme. Es würde ja dann auch das Cortison ausgeschlichen werden, mit dem man ja angebl. noch leichter Infektionen bekommen könnte.
Wäre es also nicht besser, trotz Corona mit Humira zu beginnen, bei strengem Hausarrest etc., gehe seit 1 Wo. nicht mehr aus dem Haus, keine Besuche etc. ... bin total niedergeschlagen wg. dieser Therapie-Verzögerungen. Ist es denn wirklich so, daß zur Zeit keine Neueinstellungen mit diesen Medikmenten mehr erfolgen sollen / dürfen ??? Kann das gar nicht glauben, die Pandemie ist ja nicht abzusehen. Ein Risiko ist es mit Cortison ja auch???
Danke für Antwort, LG Elisabeth
PS: Die Weiterbehadlung würde nach der Ersteinstellung beim Rheumatologen erfolgen, aber der wartet jetzt auf die Gastroenterologie!
bin neu hier und weiß nicht, ob ich alles richtig mache. Sehr ungewohnt für mich.
Habe nicht nur ein, sondern mittlerweile 2 Probleme, die durch Corona verschärft werden.
Vor 1 1/2 Jahren Bechterew-Diagnose, Versuch mit Benepali, das wg. Unverträglichkeit abgesetzt wurde. Nach einer Radon-Heilstollenkur ging es mir ca. 3 Monate ausgezeichnet, (bis auf unklare Durchfälle, die zwischendurch wieder weg waren), "vergaß" den Bechti fast bis zum Wiederauftreten starker Schmerzen.
2. Therapieversuch mit Cosentyx vergangenen Herbst, das fantastisch wirkte. Nach etwa der 7. Spritze jedoch Eskalation der Durchfälle, die sich im Krankenhaus als Mb. Crohn herausstellten. Also Absetzen von Cosentyx, weil kontraindiziert.
Nun hätte vor 4 Wochen ein Beginn mit 160 mg Humira erfolgen sollen, danach 80 mg, und weiter mit 40 mg. Doch LEIDER - der Gastroenterologe schiebt das immer wieder raus mit der Begründung, eine Corona-Infektion sei lebensbedrohlich für mich als "Hochrisikopatientin" . Werde heuer schon 70 !! , stehe seit Anfang Februar d.J. unter Cortison, 75 mg/Tag anfangs und jetzt bin ich bei 12,5 mg/Tag, jede Woche leicht reduzierend. Also ohnehin schon immunsupprimiert.
Meine Sorge ist, daß Corona noch monatelang dauert und ich nie zu Humira komme. Es würde ja dann auch das Cortison ausgeschlichen werden, mit dem man ja angebl. noch leichter Infektionen bekommen könnte.
Wäre es also nicht besser, trotz Corona mit Humira zu beginnen, bei strengem Hausarrest etc., gehe seit 1 Wo. nicht mehr aus dem Haus, keine Besuche etc. ... bin total niedergeschlagen wg. dieser Therapie-Verzögerungen. Ist es denn wirklich so, daß zur Zeit keine Neueinstellungen mit diesen Medikmenten mehr erfolgen sollen / dürfen ??? Kann das gar nicht glauben, die Pandemie ist ja nicht abzusehen. Ein Risiko ist es mit Cortison ja auch???
Danke für Antwort, LG Elisabeth
PS: Die Weiterbehadlung würde nach der Ersteinstellung beim Rheumatologen erfolgen, aber der wartet jetzt auf die Gastroenterologie!