Liebe Rheumis,
in einem anderen Thread wurde gefragt, was ein PRT ist, das ich erwähnte und das mir so gut gegen die bösen Schmerzen im Rahmen eines Bandscheibenvorfalls geholfen hat.
Die PRT ist eine Behandlung der betroffenen Nervenwurzel, die an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule durchgeführt werden kann. Unter CT-Steuerung wird eine dünne Injektionsnadel bis unmittelbar an die Nervenwurzel vorgeschoben. Nachdem zur Kontrolle ein Röntgenkontrastmittel durch die Nadel gespritzt wurde, wird die Nervenwurzel durch eine Kochsalzlösung mechanisch mobilisiert. Bei einer Jod-KM-Allergie (wie bei mir der Fall) kommt ein anderes Röntgenkontrastmittel zum Einsatz. Anschließend wird die Nervenwurzel mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Medikamenten umspült.
Gegen den Schmerz werden gut wirksame Lokalanästhetika verwendet. Der Eingriff war nicht völlig schmerzfrei, das richtige Einstellen der Nadel in der Tiefe spürbar - aber doch sehr gut auszuhalten (und ich hatte eine höllische Angst davor und war entsprechend verkrampft!).
Zur Entzündungshemmung wird ein Naturheilmittel (Traumeel) und/oder ein lokal wirksames Kortisonpräparat (z.B. Volon A 40 mg) injiziert. Bei Kortisonunverträglichkeit können körpereigene Substanzen wie Orthokin verabreicht werden. Nach den Injektionen wird die Kanüle entfernt und die Therapie ist beendet.
Durch die CT-Steuerung gelingt es, die Medikamente präzise an die Bandscheibe bzw. um die Nervenwurzel zu spritzen, die sich bis in den Wirbelkanal verteilen. So kann eine hohe örtliche Wirkdosis an der geschädigten Nervenwurzel erreicht werden.
Die ganze Behandlung dauerte bei mir gerade mal 15 Minuten. Ich musst mich bäuchlings auf die CT-Bahre legen, was relativ bequem ist. Ich war lediglich verängstigt, weil ich nicht wusste, was um mich herum passiert. Beim nächsten Mal kann ich das bestimmt viel gelassener ertragen. Danach sind 1-2 Stunden Bettruhe angesagt. Der Eingriff kann auch ambulant gemacht werden, dann sollte man sich aber unbedingt abholen lassen, weil man eine Weile relativ benommen ist.
Der Erfolg bei mir war nach Abklingen der Betäubung, dass ich plötzlich keinerlei ausstrahlende Schmerzen mehr spüre, sondern lediglich einen durchaus moderaten Rückenschmerz. Mindestens in den letzten 5 Jahren hatte ich keinen Tag so wenig Schmerzen wie jetzt!
Je nach Beschwerden wird die Therapie 4 bis 8 mal in Abständen von ca. 2- 4 Wochen wiederholt. Ich habe den nächsten Termin am 7.4. - soll mich aber jederzeit melden, wenn die Schmerzen wieder deutlich zunehmen sollten.
Herzlichst
Roswitha
in einem anderen Thread wurde gefragt, was ein PRT ist, das ich erwähnte und das mir so gut gegen die bösen Schmerzen im Rahmen eines Bandscheibenvorfalls geholfen hat.
Die PRT ist eine Behandlung der betroffenen Nervenwurzel, die an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule durchgeführt werden kann. Unter CT-Steuerung wird eine dünne Injektionsnadel bis unmittelbar an die Nervenwurzel vorgeschoben. Nachdem zur Kontrolle ein Röntgenkontrastmittel durch die Nadel gespritzt wurde, wird die Nervenwurzel durch eine Kochsalzlösung mechanisch mobilisiert. Bei einer Jod-KM-Allergie (wie bei mir der Fall) kommt ein anderes Röntgenkontrastmittel zum Einsatz. Anschließend wird die Nervenwurzel mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Medikamenten umspült.
Gegen den Schmerz werden gut wirksame Lokalanästhetika verwendet. Der Eingriff war nicht völlig schmerzfrei, das richtige Einstellen der Nadel in der Tiefe spürbar - aber doch sehr gut auszuhalten (und ich hatte eine höllische Angst davor und war entsprechend verkrampft!).
Zur Entzündungshemmung wird ein Naturheilmittel (Traumeel) und/oder ein lokal wirksames Kortisonpräparat (z.B. Volon A 40 mg) injiziert. Bei Kortisonunverträglichkeit können körpereigene Substanzen wie Orthokin verabreicht werden. Nach den Injektionen wird die Kanüle entfernt und die Therapie ist beendet.
Durch die CT-Steuerung gelingt es, die Medikamente präzise an die Bandscheibe bzw. um die Nervenwurzel zu spritzen, die sich bis in den Wirbelkanal verteilen. So kann eine hohe örtliche Wirkdosis an der geschädigten Nervenwurzel erreicht werden.
Die ganze Behandlung dauerte bei mir gerade mal 15 Minuten. Ich musst mich bäuchlings auf die CT-Bahre legen, was relativ bequem ist. Ich war lediglich verängstigt, weil ich nicht wusste, was um mich herum passiert. Beim nächsten Mal kann ich das bestimmt viel gelassener ertragen. Danach sind 1-2 Stunden Bettruhe angesagt. Der Eingriff kann auch ambulant gemacht werden, dann sollte man sich aber unbedingt abholen lassen, weil man eine Weile relativ benommen ist.
Der Erfolg bei mir war nach Abklingen der Betäubung, dass ich plötzlich keinerlei ausstrahlende Schmerzen mehr spüre, sondern lediglich einen durchaus moderaten Rückenschmerz. Mindestens in den letzten 5 Jahren hatte ich keinen Tag so wenig Schmerzen wie jetzt!
Je nach Beschwerden wird die Therapie 4 bis 8 mal in Abständen von ca. 2- 4 Wochen wiederholt. Ich habe den nächsten Termin am 7.4. - soll mich aber jederzeit melden, wenn die Schmerzen wieder deutlich zunehmen sollten.
Herzlichst
Roswitha