Es gibt verschiedene Einstiegs und Erhaltungsdosierungen, das ist sehr individuell, Personenabhängig und Krankheitsabhängig. Ich selber nahm Azathioprin noch nie, hatte bislang andere Basismedikamente.
Kenne aber persönlich Betroffene mit unterschiedlichen entzündlich rheumatischen Erkrankungen und mit Morbus Crohn, den habe ich in der Verwandschaft. Alle, die ich mit Aza kenne, fingen mit unterschiedlichen Dosierungen an und haben unterschiedliche Erhaltungsdosen im Verlauf..
Danke Lagune fuer das Beantworten meiner eigentlichen Frage!
Dein Hashimoto kann übrigens sehr viele Symptome verursachen, auch wenn du da medikamentös gut eingestellt bist, die zusätzlichen Symptome Autoimmunerkrankung können manchmal trotzdem noch sehr viele, zum Teil auch rheumaähnliche Symptome verursachen.
Ja, das sehe ich so wie Du, daß die Hashimoto noch viel mehr Symptome, als nur die Zerstörung des Schilddruesengewebes verursachen kann.
........... hast du gar keine Diagnose
Ja, die nicht vorhandene oder falsche Diagnose, ist unumstritten ein Grundproblem, daß auch mir wiederfahren ist und immer noch der selbe Fakt ist (und bei vielen anderen Menschen uebrigens auch)
In unserem Medizinsystem gilt der Grundsatz:
Keine Diagnose, keine Therapie. (dies ist das Zitat mehrere Mediziner/innen, die mir im Laufe meiner Odyssee (1985 - 20015) ueber den Weg gelaufen sind: "wenn wir nicht wissen, was ihre Symptome verursacht, dann können und duerfen wir sie nicht behandeln" war mehrmals die Formulierung und man schickte mich so wieder nach Hause)
In 4/ 2005 sagte mir ein Neurologe nach Anamneseerhebung und Untersuchung:
"Leider kann ich nichts fuer sie tun, gehen sie nach Hause und lernen sie einfach wieder laufen."
(auch fuer diese Begebenheit gibt es einen Zeugen)
Ich frage mich, was wohl dabei heraus käme, wenn es einen neuen "Faden" gäbe mit dem Thema:
"Diagnoseverschleppung, Fehldiagnosen
- wem ist es auch so ergangen
- welche Konsequenzen hatte das fuer Euch
- was habt ihr dagegen getan
- konntet ihr Euch wehren
- wer lebt trotzdem noch
und mit welchen Konsequenzen?"
Du musst erstmal tausend Kilometer in meinen Schuhen laufen, um zu sehen, wie es ist, ich zu sein!
Auch den anderen Schreiber/innen möchte ich fuer ihre Meinungsäusserungen danken.
Ich möchte diese Personen bitten, gedanklich einmal fuer einen ausreichend lange Zeit in meinen Schuhen zu gehen................nur zu, es tut nicht wirklich weh, aber es öffnet ungemein den Horizont.
Wenn sich jemand trauen sollte:
Danke fuer den Versuch
Lilly2