Autoimmunkrankheiten und Corona-Impfung

watcher55

Mitglied
Ich habe letzten Mittwoch meine zweite Biontech-Schutzimpfung bekommen mit eher überschaubaren konkreten Nebenwirkungen (schmerzender Arm). Leider ist meine Enthesitis danach viel schlechter geworden (sieht nach einem Schub aus).

Am Samstag habe ich turnusgemäß die fällige Adalimumab-Spritze gesetzt (mir hat niemand gesagt, dass das ein Problem sein könnte) und seither ist es noch schlimmer.

Hat jemand Informationen, ob die Impfung die Wirkung der Immunsuppresiva beeinträchtigen kann?
 
Ich hab grad auf die Schnelle diese neuste Info gefunden

Beim MTX hat sich eine 14-tägige Pause als sicher und gut erwiesen, die Impfantwort zu erhöhen. Nehmen Sie in der Woche vor der Impfung kein MTX ein und pausieren Sie auch für eine Wochen nach der Impfung.
google

Sie können die Impfantwort erhöhen, wenn Sie die tägliche orale Gabe des Immunsuppressivum 2-5 Tage vor der Impfung absetzen und auch noch 7-10 Tage warten mit dem Wiederbeginn der Therapie, bis die Impfantwort eingesetzt hat. Eine 14-tägige Pause hat die Impfantwort verbessert.

Beim MTX hat sich eine 14-tägige Pause als sicher und gut erwiesen, die Impfantwort zu erhöhen. Nehmen Sie in der Woche vor der Impfung kein MTX ein und pausieren Sie auch für eine Wochen nach der Impfung. Damit haben Sie alles getan, um eine möglichst gute Impfantwort zu erhalten.
Quelle https://www.uksh.de/rheuma-luebeck/Informationen+für+Patienten/Impfung+gegen+COVID_19-p-282.html
 
Meine Frage ging allerdings eher in die umgekehrte Richtung, nämlich ob die Impfung ggf. einen Schub auslösen kann.
LG
Frank
 
Axo. Umgekehrt..... ob die Impfung die Wirkung der Medis beeinflusst.
Ich hab ja ausgesetzt. Kanns nicht direkt sagen.
Also ich mach seit meiner ersten Impfung mit einem beginnenden Schub rum, hab auch Prednisolon vor der zweiten Impfung erhöht, da man nicht in einen Schub reinimpfen soll.

Aber meine Aufregung vor der Impfung und um Corona herum könnte gut Auslöser gewesen sein, denn Aufregung triggert.

Im Internet habe ich darüber nichts gefunden.

Also scheinbar weiß man darüber noch nix genaues.
 
Hallo Chrissi,
das mit dem Cortison vor der Impfung kann sein, dass das nicht so schlau war, denn es kann die Wirksamkeit der Impfung heruntersetzen. Ich sollte im Winter vor meiner Zosterimpfung auch warten mit dem Erhöhen des Cortisons und auch mit der Coronaimpfung wollte mein Rheumatologe nicht, dass ich wieder mit dem Cortison starte. Hatte es im Februar abgesetzt und es reicht leider nicht mit Leflunomid und Hydroxychloroquin.
 
Es ging um die Erhöhung von 2,5 mg auf 3,5 mg.
Da dies noch unter der 5mg-Grenze ist, sei es vollkommen ohne Auswirkung auf die Impfung, während ein Schub nicht gut wäre. Dies wurde mir so versichert, denn ich hab natürlich Schiss gehabt, weil ich doch durch die Impfung geschützt sein wollte.
 
Meine Frage ging allerdings eher in die umgekehrte Richtung, nämlich ob die Impfung ggf. einen Schub auslösen kann.
LG
Frank
Hallo Frank,
ich zumindest hatte nach der ersten Impfung mit Biontech einen Schub. Es geht jetzt langsam besser, ich habe die zweite Impfung erst Mitte Juni und bin schon gespannt. Mein Benepali hat halt auch verzögert gewirkt nach der Impfung. Ist ja auch ein TNF Alpha Blocker. Vielleicht Zufall.

Viele Grüsse
 
Hallo Frank,
ich zumindest hatte nach der ersten Impfung mit Biontech einen Schub. Es geht jetzt langsam besser, ich habe die zweite Impfung erst Mitte Juni und bin schon gespannt. Mein Benepali hat halt auch verzögert gewirkt nach der Impfung. Ist ja auch ein TNF Alpha Blocker. Vielleicht Zufall.

Viele Grüsse
Danke, ich würde einen Zusammenhang jedenfalls erstmal nicht ausschließen.
Das nährt ja dann auch die Hoffnung, dass es wieder besser wird...

LG
Frank
 
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