Wow, das haut mich vom Hocker:a_smil08:, liebe Gisi.
Du hast dir irre Mühe gegeben, das habe ich selber noch nie erlebt, dass sich jemand so "ins Zeug" legt, um mir die besten Tipps für meine Beschwerden zu geben. Mir bleibt regelrecht die Spucke weg.
Das sind ganz klasse Hinweise, welche ich auch schon durchgelesen habe. (Leider) Sehr, sehr vieles trifft zu.
Als Jugendliche hatte ich Migräne mit Aura (da war Panik angesagt, als ich Lähmungserscheinungen hatte), die verschwand aber vor ca. 14 Jahren. Jetzt vor ca. 1 1/2 Jahren kam die Migräne, eben von der HWS her - so empfinde ich es. Das war kurz vor Bekanntwerden meiner cP. Also habe ich diese Migräne auf die Entzündungen geschoben. Ob eventuell noch eine andere Erkrankung dahintersteckt, möchte ich jetzt noch vor der Reha über den Orthopäden abklären, da sich über Jahre hinweg (so ganz heimlich) ein Buckel eingeschlichen hat. Nur ging auf diesen nie jemand ein, die Ärzte sagten nur "das ist ein Buckel". Ich erhoffe mir, dass in der Reha dann gezielt auf Gymnastik oder Haltung eingehen kann.
Das dass Petadolex die Leberwerte verändern kann, ist mir (leider) auch bekannt. Da ich durch die Metex-Spritzen sowieso alle 14 Tage zur Blutentnahme muss und diese Werte eh durch die Medikamente verändert sind, lässt mich jetzt, nachdem du es nochmal angesprochen hast, doch zweifeln, ob die Werte - die waren zur Einnahme von Petadolex tatsächlich ein wenig höher als sonst - auch dieses verändert waren.
Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass ich das Präparat momentan abgesetzt habe - wenn man es von den Blutwerten aus sieht.
Ich muss sagen "toi, toi, toi", jetzt bin ich seit einer Woche auf 12,5 mg Corti und habe bis jetzt keinen Anfall gehabt

. Allerdings verschaffe ich mir gerade "Luft" und mehr Erholung, obwohl meine Zeit sehr, sehr knapp bemessen ist. Auch sollte ich jetzt alles andere machen, aber ich fühle mich hier bei euch so wohl

.
Ich möchte nächste Woche das Corti auf 10 mg runter schrauben.
Als das Petadolex "alle" (sprich leer) ging, habe ich aber zu einem kleinen Trick gegriffen, da mir einfach das verflixte Geld fehlt. Ich habe Voltaren-Salbenverbände in den Nacken gelegt und mit zwei Halstüchern festgebunden. Sobald ich merke, dass ein Ziehen da ist, mache ich das.
Das mit dem Neurologen ist ein guter Tipp, Da müsste ich direkt mit meinem HA sprechen. Allerdings, du schreibst auch Ärzte mit Homöopathiekenntnissen, das könnte aber dann genausogut ein Arzt mit dem Zusatz sein? Z.B. ein Internist bzw. Allgemeinarzt oder vielleicht ein HNO-Arzt?
Zu überlegen ist nur zur Zeit, ich sollte zum Schmerztherapeuten, ich muss auf jeden Fall zum Orthopäden, zwischendrin ist auch noch Fasching, wo sowieso jeder Arzt zu hat - ich glaube die Zeit wird mir ein wenig knapp noch beim Neurologen "aufzuschlagen"

. Huch, die Zeit ...., bald ist Reha-Zeit .....
Es ist auch tatsächlich so, dass mein Rheuma-Doc meinte, das Petadolex ist nur zur Prophylaxe, so, wie du es beschrieben hast. Im Akutfall hilft es nicht, da bleibt bei mir nicht mal das Corti oder andere Medis drin.
So, jetzt weiß ich wieder nicht, wie man ein Zitat reinschiebt, ist aber im Moment nicht so schlimm, ich setzte mich in keinster Weise mehr unter Druck, denn auch dieses kann ein Migräneanfall auslösen.
Das so ziemlich letzte, also die Tipps mit Umschlägen usw., das werde ich mir auf jeden Fall rauskopieren, dass ich es im Akutfall zur Hand habe. Von Hausmitteln halte ich eigentlich viel, nur bei meinen Recherchen habe ich nie die richtigen erhalten - der Tipp ist absolut super.
Ich bin dabei, meine "Probleme" zu beheben, die im Moment aussehen, als ob ich vor dem Mount Everst stehe, denke aber, sobald der Berg abgetragen ist, was noch vor der Reha sein wird, werde ich mich so richtig erholen und dann auch wirklich mehr an mich denken.
Wie du ganz richtig angesprochen hast, Stress (wie auch Gedanken, die man sich macht) wird wohl das Hauptthema bei mir sein. Ich bin der Typ, der für alle da ist und an sich zuletzt denkt. Die Retourkutsche habe ich jetzt mit Rheuma erhalten, jedoch weiterhin so "gewirtschaftet" und wieder einen "übergezogen" bekommen - und jetzt ist damit schluss.
Um für andere weiterhin auch da sein zu können, muss ich anfangen umzudenken und öfters an mich zu denken und das tun, was mir gut tut bzw. gefällt.
Und hier bei euch, das ist für mich schon wie Urlaub - endlich Menschen, die mich anerkennen, so wie ich bin, mit denen man "sprechen" kann, ohne gleich abgestempelt zu werden und vor allem auch wissen, was die Erkrankungen für einen bedeuten und verursacht, das tut gut. Die Tipps, die ich schon bekam waren "da gibt es so Naturheilsalben ..", oder "ach Rheuma, eine Verwandte hat es von mir auch gehabt, die hat nichts getan und ist davon geheilt", dann wieder "ach Rheuma, stell dich doch nicht so an, das ist doch nicht so schlimm"...
Liebe Gisi, du kannst sicher auch ein Lied davon singen, wie umgegangen wird. Und du weißt genauso wie es ist, wenn man morgens kaum Aufstehen geschweige laufen kann oder Kaffee trinken, weil die Tasse nicht zu halten ist. Das ist das was ich bei euch so liebe, ihr nehmt die Betroffenen auch einfach so auf. Uff, bevor ich jetzt anfange vom Aussehen zu sprechen, höre ich lieber auf (möchte nur sagen, der Kern zählt).
Ich hoffe, auch mal meine "Weisheiten" (sobald ich sie erlangen sollte

) weitergeben zu können.
Liebe Gisi, wenn es eine Medallie für Recherchieren gibt, würde ich sie dir gern übergeben

. Ich habe schon viel gegoogelt, aber diese Links und Berichte, die du gefunden hast, habe ich nicht bekommen.
Ich kann nur nochmal sagen, ein ganz, ganz dicken lieben Dank. Das hat alles sehr geholfen. Wie erwähnt, die Links und auch die Berichte habe ich zum Teil schon runter geladen - diese werden mir helfen, davon bin ich überzeugt.
Aber Gisi, sei doch so lieb und teile mir doch mit, was dein Doc gesagt, die Unersuchung erbacht hat und wie er bei dir weiterverfahren will. Da bin ich brennend daran interessiert. Denn das, was da bei der OP passiert ist, das durfte einfach NICHT passieren

. Vor allem, wie stellen sich das die Damen und Herren das vor wie es bei dir weitergehen soll? So kann man doch nicht weitermachen. Da kann ich jetzt meine "Weisheit" wiedergeben, da ich fast vier Jahre durch die Hölle ging, bis die Diagnose stand. Das sind Schmerzen, die zum Teil kaum zu ertragen sind, da kann ich mit dir fühlen. Bitte, melde dich, sobald alles "soweit" steht oder sie wieder ratlos sind (was ich den Halbgötter in Weiß fast zutraue

).
Ganz, ganz liebe Grüße mit nem dicken Bussi und einem sehr schönen Sonntag - Nebi


