kruemel1011
Neues Mitglied
Hallo an alle,
ich beobachte schon lange als Gast das Forum und jetzt traue ich mich auch mal einen Beitrag zu schreiben:
Auslöser ist die Tatsache, dass ich am 04.01.2008 stationär in Sendenhorst aufgenommen werde und ich so langsam etwas nervös werde, da ich nicht weiß, was dort auf mich zukommt. Bisher war ich noch nicht in Sendenhorst oder einer anderen Rheumaklinik oder zur Kur.
Aber zuerst einmal zu mir: Mein Name ist Andrea, ich bin 41 Jahre alt und habe seit ca. 7 Jahren chron. Polyarthritis; festgestellt wurde das allerdings erst vor 4 Jahren. Ich habe - wie wahrscheinlich jeder von euch - die übliche Wanderschaft von Arzt zu Arzt durchgemacht. Leider hat mein Rheumatologe noch kein Medikament (außer Cortison und Diclo) für mich gefunden, welches ich vertrage und mir auch hilft. Bisher habe ich 2 Tabl. tägl. Quensyl, 7,5 mg Mtx (Tabl.) und Sulfasalazin bekommen, aber immer heftige Nebenwirkungen bekommen.
Zurzeit nehme ich neben 5mg Cortison und Diclo noch 1 x Quenyl und 20 mg Arava, was ich aber nicht besondert gut vertrage. Anfangs hatte ich starken Haarausfall und verstärkt Durchfall. Mittlerweile trinke ich seit einem halben Jahr täglich einen Absud (mit heißem Wasser auf 1 Liter aufgefüllt) aus speziell für mich von einer Ärztin für chin. Medizin zusammengestellten Kräutern (was ich natürlich selbst bezahlen muss, da meine Krankenkasse diese Kosten nicht übernehmen will). Mit Hilfe dieser Kräutermischung habe ich die Nebenwirkungen einigermaßen in den Griff bekommen
.
Seit ca. 2 Jahren schmerzt mein rechter "Ringzeh" dermaßen, dass ich ihn manchmal am liebsten abhacken würde (aber wahrscheinlich hätte ich dann Phantomschmerzen
). Außerdem ist mein linkes Handgelenk ebenfalls seit einem halben Jahr entzündet und schmerzt ebenfalls teilweise heftigst. Andere Gelenke (Finger) sind ebenfalls geschwollen. Daher soll ich nun nach Sendenhorst; eigentlich "nur" wegen meines rechten Fußes und des linken Handgelenks, die dort gespritzt werden sollen.
Aber hier im Forum habe ich bereits mehrfach gelesen, dass in Sendenhorst ebenfalls noch andere Behandlungen durchgeführt werden. Manchmal wurden auch die betroffenen Gelenke gar nicht behandelt.
Jetzt bin ich natürlich etwas verunsichert. Außerdem kann mir keiner (beim Krankenhaus) genau sagen, wie lange ich überhaupt dort bleibe.
Vielleicht könnt ihr mich ja etwas beruhigen oder auch meine Angst vor dem Ungewissen verstehen.
So, jetzt ist mein Beitrag doch länger geworden, als er sollte. Aber ich habe mir einfach mal alles von der Seele geschrieben.
Liebe Grüße,
Andrea
ich beobachte schon lange als Gast das Forum und jetzt traue ich mich auch mal einen Beitrag zu schreiben:
Auslöser ist die Tatsache, dass ich am 04.01.2008 stationär in Sendenhorst aufgenommen werde und ich so langsam etwas nervös werde, da ich nicht weiß, was dort auf mich zukommt. Bisher war ich noch nicht in Sendenhorst oder einer anderen Rheumaklinik oder zur Kur.
Aber zuerst einmal zu mir: Mein Name ist Andrea, ich bin 41 Jahre alt und habe seit ca. 7 Jahren chron. Polyarthritis; festgestellt wurde das allerdings erst vor 4 Jahren. Ich habe - wie wahrscheinlich jeder von euch - die übliche Wanderschaft von Arzt zu Arzt durchgemacht. Leider hat mein Rheumatologe noch kein Medikament (außer Cortison und Diclo) für mich gefunden, welches ich vertrage und mir auch hilft. Bisher habe ich 2 Tabl. tägl. Quensyl, 7,5 mg Mtx (Tabl.) und Sulfasalazin bekommen, aber immer heftige Nebenwirkungen bekommen.
Zurzeit nehme ich neben 5mg Cortison und Diclo noch 1 x Quenyl und 20 mg Arava, was ich aber nicht besondert gut vertrage. Anfangs hatte ich starken Haarausfall und verstärkt Durchfall. Mittlerweile trinke ich seit einem halben Jahr täglich einen Absud (mit heißem Wasser auf 1 Liter aufgefüllt) aus speziell für mich von einer Ärztin für chin. Medizin zusammengestellten Kräutern (was ich natürlich selbst bezahlen muss, da meine Krankenkasse diese Kosten nicht übernehmen will). Mit Hilfe dieser Kräutermischung habe ich die Nebenwirkungen einigermaßen in den Griff bekommen
Seit ca. 2 Jahren schmerzt mein rechter "Ringzeh" dermaßen, dass ich ihn manchmal am liebsten abhacken würde (aber wahrscheinlich hätte ich dann Phantomschmerzen
Aber hier im Forum habe ich bereits mehrfach gelesen, dass in Sendenhorst ebenfalls noch andere Behandlungen durchgeführt werden. Manchmal wurden auch die betroffenen Gelenke gar nicht behandelt.
Jetzt bin ich natürlich etwas verunsichert. Außerdem kann mir keiner (beim Krankenhaus) genau sagen, wie lange ich überhaupt dort bleibe.
Vielleicht könnt ihr mich ja etwas beruhigen oder auch meine Angst vor dem Ungewissen verstehen.
So, jetzt ist mein Beitrag doch länger geworden, als er sollte. Aber ich habe mir einfach mal alles von der Seele geschrieben.
Liebe Grüße,
Andrea
. Ist ja kaum zum Aushalten