Hallo an alle,
erstmal freue ich mich ein solches Forum überhaupt gefunden zu haben
und nun unsere Geschichte:
meine Tochter ist 14 Jahre und leidet seit 3 Jahren an Juveniler chronischer Arthritis.
Angefangen hat es damit das sie "plötzlich",(tatsächlich innerhalb von max. 1 Woche) eine schiefe Hüfte (Beinunteschied von 4cm) hatte.
Und wie leider bei vielen : erst an "falsche" Ärzte geraten, als Rabeneltern beschimpft usw. , dann falsche Diagnose : wir wurden zur Hüftspickung ins Krankenhaus geschickt . Da sind wir zum Glück an eine sehr fähige Ärztin geraten, sie hat nach 10 minuten Untersuchung erkannt das die Diagnose nicht die richtige ist.
Dort wurde unsere Tochter eingehend untersucht von ca. 10 Ärzten. Es wurde eine sehr großer Erguß an der rechten Hüfte und im rechten Knie entdeckt.
Sie wurde stationär aufgenommen, punktiert und krankengymnastisch behandelt. Dann lief unsere Tochter 1 Jahr mit Gehilfen. Intensive KG, MTX(20mg) und Proxen 3+tgl. haben sie wieder fit gemacht.
Nun hat sie in der Zwischenzeit immer wieder über ( mal mehr mal weniger) Schmerzen in der re, Hüfte und im re. Bein geklagt, konnte nicht viel Sport machen, war schnell eschöpft und hatte dann auch schnell Schmerzen.
MTX wurde runterdosiert, jetzt bei 7,5mg, Proxen gibt es gar nicht mehr dafür 3+tgl.Ibuprofen 400mg.
In der Zeit als noch keine Diagnose feststand ging es uns als Familie demensprechend schlecht. Die Diagnosen lauteten am Anfang: Bandscheiben Vorfall, Schiefstellung der Hüfte im Säuglingsalter(dort wurden wir als Rabeneltern beschimpft) bis hin zu Tumore an der Wirbelsäule. Im nachhienein erschreckend das Rheuma bei Kindern selbst den Ärzten so unbekannt ist, da muß noch viel getanwerden.
Durch die zunehmenden Schmerzen war sie gerade 3 Wochen in Sendenhorst zur Behandlung. Dieses Kranknehaus können wir jedem empfehlen. Der Aufenthalt hat ihr gutgetan. Natürlich sind die Schmerzen nicht weg, aber der Umgang mit Schmerzen wurde thematisiert und ernst genommen.
Das war ,zumindest im groben, unsere Geschichte und ich wünsche allen Betroffenen und Eltern von erkrankten Kindern viel Kraft.
Grüße
Roke
erstmal freue ich mich ein solches Forum überhaupt gefunden zu haben
meine Tochter ist 14 Jahre und leidet seit 3 Jahren an Juveniler chronischer Arthritis.
Angefangen hat es damit das sie "plötzlich",(tatsächlich innerhalb von max. 1 Woche) eine schiefe Hüfte (Beinunteschied von 4cm) hatte.
Und wie leider bei vielen : erst an "falsche" Ärzte geraten, als Rabeneltern beschimpft usw. , dann falsche Diagnose : wir wurden zur Hüftspickung ins Krankenhaus geschickt . Da sind wir zum Glück an eine sehr fähige Ärztin geraten, sie hat nach 10 minuten Untersuchung erkannt das die Diagnose nicht die richtige ist.
Dort wurde unsere Tochter eingehend untersucht von ca. 10 Ärzten. Es wurde eine sehr großer Erguß an der rechten Hüfte und im rechten Knie entdeckt.
Sie wurde stationär aufgenommen, punktiert und krankengymnastisch behandelt. Dann lief unsere Tochter 1 Jahr mit Gehilfen. Intensive KG, MTX(20mg) und Proxen 3+tgl. haben sie wieder fit gemacht.
Nun hat sie in der Zwischenzeit immer wieder über ( mal mehr mal weniger) Schmerzen in der re, Hüfte und im re. Bein geklagt, konnte nicht viel Sport machen, war schnell eschöpft und hatte dann auch schnell Schmerzen.
MTX wurde runterdosiert, jetzt bei 7,5mg, Proxen gibt es gar nicht mehr dafür 3+tgl.Ibuprofen 400mg.
In der Zeit als noch keine Diagnose feststand ging es uns als Familie demensprechend schlecht. Die Diagnosen lauteten am Anfang: Bandscheiben Vorfall, Schiefstellung der Hüfte im Säuglingsalter(dort wurden wir als Rabeneltern beschimpft) bis hin zu Tumore an der Wirbelsäule. Im nachhienein erschreckend das Rheuma bei Kindern selbst den Ärzten so unbekannt ist, da muß noch viel getanwerden.
Durch die zunehmenden Schmerzen war sie gerade 3 Wochen in Sendenhorst zur Behandlung. Dieses Kranknehaus können wir jedem empfehlen. Der Aufenthalt hat ihr gutgetan. Natürlich sind die Schmerzen nicht weg, aber der Umgang mit Schmerzen wurde thematisiert und ernst genommen.
Das war ,zumindest im groben, unsere Geschichte und ich wünsche allen Betroffenen und Eltern von erkrankten Kindern viel Kraft.
Roke
( obwohl sie es größtenteils gerne macht, weil sie weiß es geht ihr damit besser) und andererseits viel gegen die Beschwerden zu unternehmen.