Erst einmal ein liebes Hallo an euch alle!
Sehr lange Zeit habe ich überlegt, soll ich hier mein Leid äußern oder nicht...??! Nun, nachdem ja all die Krankengeschichten die jeden einzelnen hier betreffen grundsätzlich sehr langwierig und zum Teil auch sehr dramatisch sind, möchte ich nicht allzuweit ausholen, sondern mehr meine akute Situation schildern und fragen ob jemand eine Hilfe für mich weiß.
Schon vor knapp 13 Jahren (damals war ich 27 Jahre alt) stellte man mir eine Verdachtsdiagnose einer undifferenzierten Kollagenose, verbunden mit einer Osteoporose (obwohl ich immer viel Sport gemacht hatte). Ich habe seit dem Zeitpunkt mal mehr mal weniger gut damit gelebt und keiner hatte mir in der ganzen Zeit eine konkrete Diagnose genannt. Was allerdings auch keinen meiner Ärzte davon abhielt mich mit Kortison zu therapieren oder entsprechende Schmerzmedikamente bis hin zu Tramal zu verabreichen. Vor wenigen Jahren bekam ich eine Pleuritis die jedoch zum Glück ohne große Folgen abheilte. Meine ANA's waren immer leicht erhört so bei ca. 1 : 1.200 oder so... diverse andere Titer und Laborwerte habe ich jetzt nicht im Kopf außer dass der HlAB27 und auch ein Borreliose-Titer negativ waren. Zu Beginn dieses Jahres bekam ich unerträgliche Schmerzen in Höhe der BWS, was mich veranlasste in die Ambulanz der Rheumaabteilung der Uni-Klinik zu gehen. Die Untersuchungen ergaben nichts sehr aufregendes, wobei ich jedoch zu der Ärztin keinerlei Vertrauen gewinnen konnte. Einzig auffallend war, dass meine Diffussionskapazität der Lungen bei 68 % lag. Selbst mein CRP ist zu den Zeitpunkten als er gemessen wurde immer im unteren Bereich gewesen. Dennoch - die Uni-Klinik sagt da wäre nichts Rheumatisches aber gibt mir doch Arcoxia 90 mg mit dem meine Beschwerden ganz klar besser geworden sind. Leider habe ich es überhaupt nicht vertragen und musste es wieder absetzen. Derzeit werde ich von meiner physikalischen Ärztin mit Tillidin und Katadolon S long behandelt.
Nun fing es Anfang/Mitte August an, dass ich kaum noch gehen konnte. Es fing damit an, dass mir die Füße unheimlich schmerzten, so dass ich wie eine Geisha nur mit kleinen Schrittchen voran kam. Kurz nach Beginn dieses Phänomenes überkam mich eine Erschöpftheit die ich noch nie vorher kannte. Ich bekam wirklich Angst und diese sitzt mir immer noch im Nacken. In der Folge bekam ich Probleme in den Knien, z.B. beim in die Knie runter gehen, meine Ellenbogen wurden extrem empfindlich und ich durfte mich nicht auch nur einen Hauch irgedwo damit stoßen. Meine Handgelenke machten mir ebenso wie auch meine Finger noch mehr Beschwerden als ich schon vorher mal hatte und zu guter Letzt auch beide Schultern. Bis heute kann ich diese nach wie vor nicht mehr richtig hoch heben. Ich kann keine Flasche ohne Schmerzen auf schrauben und auch mein Füße schmerzen nach wie vor. Das Einzige was sich einigermaßen verhält sind meine Hüften. Die Erschöpfung hat zum Glück nachgelassen aber wirklich weg ist sie nie...
Nichts ahnend würde ich dass nun als einen Schub betitteln. Aber - von was, ich meine Rheuma? Kollagenose? Polyartritis??
Ich habe sooooo schlimme und erniedrigende Erfahrungen mit Ärzten gemacht, so dass ich mich bisher nicht getraut habe wegen der akuten Sache, die nun langsam leichter wird und ich hoffe auch bald ganz zur Ruhe kommt, zu irgendeinem Arzt zu gehen. Doch ich habe Angst! Angst wenn es wieder passiert... Wie wird es dann werden?
Was denkt ihr, ob es wohl Sinn macht "jetzt" noch etwas zu untersuchen, wenn doch das ganz akute nicht mehr da ist?? Ich habe Angst davor wieder gedemütigt zu werden.
Ich möchte euch nicht zu sehr mit meinem Problemchen volltexen, zumal ich weiß dass es so vielen so viel schlechter geht als mir. Aber vielleicht kann mir ja jemand irgend etwas sagen was ich am besten tun soll oder wo ich in München einen wirklich vertrauensvollen Arzt für mich finden kann und ob dass "jetzt" bzgl. der Laborwerte noch einen Sinn macht, zumal der "ich nenne es einfach - Schub" sich langsam zu legen scheint.
Ich bin dankbar für jede Hilfe.
Euch allen - alles Liebe und Gute!
Peace!! Sioux
Sehr lange Zeit habe ich überlegt, soll ich hier mein Leid äußern oder nicht...??! Nun, nachdem ja all die Krankengeschichten die jeden einzelnen hier betreffen grundsätzlich sehr langwierig und zum Teil auch sehr dramatisch sind, möchte ich nicht allzuweit ausholen, sondern mehr meine akute Situation schildern und fragen ob jemand eine Hilfe für mich weiß.
Schon vor knapp 13 Jahren (damals war ich 27 Jahre alt) stellte man mir eine Verdachtsdiagnose einer undifferenzierten Kollagenose, verbunden mit einer Osteoporose (obwohl ich immer viel Sport gemacht hatte). Ich habe seit dem Zeitpunkt mal mehr mal weniger gut damit gelebt und keiner hatte mir in der ganzen Zeit eine konkrete Diagnose genannt. Was allerdings auch keinen meiner Ärzte davon abhielt mich mit Kortison zu therapieren oder entsprechende Schmerzmedikamente bis hin zu Tramal zu verabreichen. Vor wenigen Jahren bekam ich eine Pleuritis die jedoch zum Glück ohne große Folgen abheilte. Meine ANA's waren immer leicht erhört so bei ca. 1 : 1.200 oder so... diverse andere Titer und Laborwerte habe ich jetzt nicht im Kopf außer dass der HlAB27 und auch ein Borreliose-Titer negativ waren. Zu Beginn dieses Jahres bekam ich unerträgliche Schmerzen in Höhe der BWS, was mich veranlasste in die Ambulanz der Rheumaabteilung der Uni-Klinik zu gehen. Die Untersuchungen ergaben nichts sehr aufregendes, wobei ich jedoch zu der Ärztin keinerlei Vertrauen gewinnen konnte. Einzig auffallend war, dass meine Diffussionskapazität der Lungen bei 68 % lag. Selbst mein CRP ist zu den Zeitpunkten als er gemessen wurde immer im unteren Bereich gewesen. Dennoch - die Uni-Klinik sagt da wäre nichts Rheumatisches aber gibt mir doch Arcoxia 90 mg mit dem meine Beschwerden ganz klar besser geworden sind. Leider habe ich es überhaupt nicht vertragen und musste es wieder absetzen. Derzeit werde ich von meiner physikalischen Ärztin mit Tillidin und Katadolon S long behandelt.
Nun fing es Anfang/Mitte August an, dass ich kaum noch gehen konnte. Es fing damit an, dass mir die Füße unheimlich schmerzten, so dass ich wie eine Geisha nur mit kleinen Schrittchen voran kam. Kurz nach Beginn dieses Phänomenes überkam mich eine Erschöpftheit die ich noch nie vorher kannte. Ich bekam wirklich Angst und diese sitzt mir immer noch im Nacken. In der Folge bekam ich Probleme in den Knien, z.B. beim in die Knie runter gehen, meine Ellenbogen wurden extrem empfindlich und ich durfte mich nicht auch nur einen Hauch irgedwo damit stoßen. Meine Handgelenke machten mir ebenso wie auch meine Finger noch mehr Beschwerden als ich schon vorher mal hatte und zu guter Letzt auch beide Schultern. Bis heute kann ich diese nach wie vor nicht mehr richtig hoch heben. Ich kann keine Flasche ohne Schmerzen auf schrauben und auch mein Füße schmerzen nach wie vor. Das Einzige was sich einigermaßen verhält sind meine Hüften. Die Erschöpfung hat zum Glück nachgelassen aber wirklich weg ist sie nie...
Nichts ahnend würde ich dass nun als einen Schub betitteln. Aber - von was, ich meine Rheuma? Kollagenose? Polyartritis??
Ich habe sooooo schlimme und erniedrigende Erfahrungen mit Ärzten gemacht, so dass ich mich bisher nicht getraut habe wegen der akuten Sache, die nun langsam leichter wird und ich hoffe auch bald ganz zur Ruhe kommt, zu irgendeinem Arzt zu gehen. Doch ich habe Angst! Angst wenn es wieder passiert... Wie wird es dann werden?
Was denkt ihr, ob es wohl Sinn macht "jetzt" noch etwas zu untersuchen, wenn doch das ganz akute nicht mehr da ist?? Ich habe Angst davor wieder gedemütigt zu werden.
Ich möchte euch nicht zu sehr mit meinem Problemchen volltexen, zumal ich weiß dass es so vielen so viel schlechter geht als mir. Aber vielleicht kann mir ja jemand irgend etwas sagen was ich am besten tun soll oder wo ich in München einen wirklich vertrauensvollen Arzt für mich finden kann und ob dass "jetzt" bzgl. der Laborwerte noch einen Sinn macht, zumal der "ich nenne es einfach - Schub" sich langsam zu legen scheint.
Ich bin dankbar für jede Hilfe.
Euch allen - alles Liebe und Gute!
Peace!! Sioux
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