Monalie
Mitglied
Hallo liebes Forum,
ich war länger nicht hier aber vielleicht kennt mich trotzdem noch der eine oder andere
Ich habe eine Kollagenose ( undifferenziert ) mit zahlreichen Befunden, die aber nichts mit meinem jetzigen Problem zu tun haben.
Tatsache ist, ich habe seit Jahren unzählige neurologische Symptome, unter anderem eine leichte Tetraspastik, leichte Ataxien und Muskelschmerzen mit Schwäche und Muskelschwund.
Hinzu kommen in letzter Zeit Symptome wie Kopfschmerzen, Wortfindungsstörungen, Sehstörungen, manchmal kann ich nicht mehr lesen und schreiben und habe auch noch Hörstörungen. Diese Symptome kommen und gehen wie sie lustig sind.
Trotz zahlreicher Untersuchungen konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden.
Sowohl 2006 wie auch 2008 hatte ich ein Schädel MRT, beide waren unauffällig.
Nun wurde im Oktober im Rahmen eines Klinikaufenthaltes in Bad Bramstedt erneut ein Kopf MRT gemacht, die Ärzte bestanden drauf weil die neurologischen Symptome inzwischen so auffällig sind das jeder Arzt sagt, da muss doch was sein.
Den Befund habe ich nun endlich vor drei Wochen erhalten.
Diesmal wurde plötzlich und auf einmal ein 4x6 mm großes Aneurysma im Kleinhirn, bzw. der Kleinhirnarterie festgestellt. Fragt mich nicht wo das auf einmal herkommt.
Sie schreiben dazu:
"Da Aneurysmen im vertebrobasilären Stromgebiet mit einem relativ höherem Rupturrisiko einhergehen und unter Anbetracht des jungen Lebensalters ist die Möglichkeit einer endovaskulären Versorgung zu prüfen".
Allerdings macht mich folgender Satz in dem Bericht noch mehr stutzig:
Die flach dem Tentorium rechts aufliegende Signalveränderung ist vereinbar mit Infiltraten oder Sedimenten ( Liquor? ). Sie haben das Liquor in Klammern und mit Fragezeichen dahinter geschrieben.
Meine Ärzte hier können mir nicht viel dazu sagen. Mein Rheumatologe sagt ehrlich, dass er sich zu wenig mit neurologischen Sachen auskennt. Er sagte mir nur das Infiltrate Ablagerungen von z.B. Entzündungen sein können. Aaaaber, meine Blutwerte zeigen nie auch nur die geringsten Entzündungszeichen, deswegen schließt er eine Vaskulitis aus.
Tja, für einen Termin beim Neurologen muss ich mich hier mindestens 3 Monate gedulden, wo soll ich also hin mit meinen Fragen?
Wenigstens habe ich jetzt schon mal einen Termin Anfang Januar in einer Duisburger Klinik, für ein Beratungsgespräch zur eventuellen endovaskulären Versorgung des Aneurysmas. Muss man ja auch erst mal schauen ob man da überhaupt drankommt.
Kein gutes Gefühl mit so einer kleinen tickenden Zeitbome im Kopf herumzulaufen, zumal ja die Frage besteht, ob es sich um einen dynamischen Effekt handelt, der sich auch verschlechtern kann.
Hinzu kommt ein seltsamer Befund vom MRT meiner Brustwirbelsäule. Da ist was, eine 8 mm große Läsion. Im Bericht steht dazu:
8 mm große Läsion im BWK 8, i.e.L. einem atypischen Hämangiom entspechend, DD Metastase, zur weiteren Abklärung wird eine weitere Diagnostik mittels CT empfohlen.
Was ist ein atypisches Hämangiom? DD Metastase???? Nun ja, das wird im Januar bei einem CT abgeklärt.
Ich muss dazu sagen dass ich persönlich schon sehr lange den Verdacht habe, eine Vaskulitis zu haben. Meine seltsamen Hauterscheinungen, die seltsamen Hämatome an den Beinen, die immer fürchterlich jucken bevor sie erscheinen. Dazu diese komischen neurologischen Symptome die sich kein Arzt erklären kann.
Und was ist mit diesen Ablagerungen? Wo könnten die herkommen und wo ist die Verbindung zu dem Aneurysma, das ja vorher eindeutig nicht da war?
Hat vielleicht jemand hier eine Idee?
Und, liege ich wirklich so falsch mit meiner Vermutung, eine Vaskulitis könnte dahinter stecken?
Vielen lieben Dank fürs geduldige lesen, tut mir leid, ist lang geworden ;-).
Liebe Grüße und allen einen guten Rutsch!
Monalie
ich war länger nicht hier aber vielleicht kennt mich trotzdem noch der eine oder andere
Ich habe eine Kollagenose ( undifferenziert ) mit zahlreichen Befunden, die aber nichts mit meinem jetzigen Problem zu tun haben.
Tatsache ist, ich habe seit Jahren unzählige neurologische Symptome, unter anderem eine leichte Tetraspastik, leichte Ataxien und Muskelschmerzen mit Schwäche und Muskelschwund.
Hinzu kommen in letzter Zeit Symptome wie Kopfschmerzen, Wortfindungsstörungen, Sehstörungen, manchmal kann ich nicht mehr lesen und schreiben und habe auch noch Hörstörungen. Diese Symptome kommen und gehen wie sie lustig sind.
Trotz zahlreicher Untersuchungen konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden.
Sowohl 2006 wie auch 2008 hatte ich ein Schädel MRT, beide waren unauffällig.
Nun wurde im Oktober im Rahmen eines Klinikaufenthaltes in Bad Bramstedt erneut ein Kopf MRT gemacht, die Ärzte bestanden drauf weil die neurologischen Symptome inzwischen so auffällig sind das jeder Arzt sagt, da muss doch was sein.
Den Befund habe ich nun endlich vor drei Wochen erhalten.
Diesmal wurde plötzlich und auf einmal ein 4x6 mm großes Aneurysma im Kleinhirn, bzw. der Kleinhirnarterie festgestellt. Fragt mich nicht wo das auf einmal herkommt.
Sie schreiben dazu:
"Da Aneurysmen im vertebrobasilären Stromgebiet mit einem relativ höherem Rupturrisiko einhergehen und unter Anbetracht des jungen Lebensalters ist die Möglichkeit einer endovaskulären Versorgung zu prüfen".
Allerdings macht mich folgender Satz in dem Bericht noch mehr stutzig:
Die flach dem Tentorium rechts aufliegende Signalveränderung ist vereinbar mit Infiltraten oder Sedimenten ( Liquor? ). Sie haben das Liquor in Klammern und mit Fragezeichen dahinter geschrieben.
Meine Ärzte hier können mir nicht viel dazu sagen. Mein Rheumatologe sagt ehrlich, dass er sich zu wenig mit neurologischen Sachen auskennt. Er sagte mir nur das Infiltrate Ablagerungen von z.B. Entzündungen sein können. Aaaaber, meine Blutwerte zeigen nie auch nur die geringsten Entzündungszeichen, deswegen schließt er eine Vaskulitis aus.
Tja, für einen Termin beim Neurologen muss ich mich hier mindestens 3 Monate gedulden, wo soll ich also hin mit meinen Fragen?
Wenigstens habe ich jetzt schon mal einen Termin Anfang Januar in einer Duisburger Klinik, für ein Beratungsgespräch zur eventuellen endovaskulären Versorgung des Aneurysmas. Muss man ja auch erst mal schauen ob man da überhaupt drankommt.
Kein gutes Gefühl mit so einer kleinen tickenden Zeitbome im Kopf herumzulaufen, zumal ja die Frage besteht, ob es sich um einen dynamischen Effekt handelt, der sich auch verschlechtern kann.
Hinzu kommt ein seltsamer Befund vom MRT meiner Brustwirbelsäule. Da ist was, eine 8 mm große Läsion. Im Bericht steht dazu:
8 mm große Läsion im BWK 8, i.e.L. einem atypischen Hämangiom entspechend, DD Metastase, zur weiteren Abklärung wird eine weitere Diagnostik mittels CT empfohlen.
Was ist ein atypisches Hämangiom? DD Metastase???? Nun ja, das wird im Januar bei einem CT abgeklärt.
Ich muss dazu sagen dass ich persönlich schon sehr lange den Verdacht habe, eine Vaskulitis zu haben. Meine seltsamen Hauterscheinungen, die seltsamen Hämatome an den Beinen, die immer fürchterlich jucken bevor sie erscheinen. Dazu diese komischen neurologischen Symptome die sich kein Arzt erklären kann.
Und was ist mit diesen Ablagerungen? Wo könnten die herkommen und wo ist die Verbindung zu dem Aneurysma, das ja vorher eindeutig nicht da war?
Hat vielleicht jemand hier eine Idee?
Und, liege ich wirklich so falsch mit meiner Vermutung, eine Vaskulitis könnte dahinter stecken?
Vielen lieben Dank fürs geduldige lesen, tut mir leid, ist lang geworden ;-).
Liebe Grüße und allen einen guten Rutsch!
Monalie
, schlechte Erfahrungen eben.
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