jede/r sollte bei der wahl der versicherungen (tarife, beiträge/leistungen, entwicklung des eigenen /familien gesundheitszustandes) im hinterkopf haben:
KEINE VERSICHERUNG VERSCHENKT ETWAS.
dies gilt für gesetzl. versicherungen wie für private.
das versicherungsgeschäft ist knallhart, da wird mit festen bandagen gekämpft. in diesem dschungel geht jem leicht in die irre; niemand kümmert es.
0b die versicherung tatsächlich die für jem optimale war/ist, zeigt sich manchmal erst nach jahren (weil man sie bis dahin nie besonders in anspruch nehmen musste) oder dann, wenn es jem. gesundheitl. so mies geht, dass jem. kostenintensiv wird. dann geht es aber los. die gesetzl versicherungen sind auch nicht "ohne", wenn es ans abschmettern von zustehenden leistungen geht. da wird mit allen tricks gearbeitet. leidtragende sind immer die chronisch kranken.
ich kenne so viele leidensgenossen, die sich verloren vorkommen. klar, kein sachbearbeiter will jem. was böses... . doch ich kann nur staunen, "wie" gearbeitet wird. (um berechtigten ansprüchen ausweichen zu können/hinauszuschieben).
in einem forum habe ich mal gelesen, dass dort der eindruck entstanden sei, es werden extra ausgebildete mitarbeiter beschäftigt, um rezepte "abzuschmettern". es wird knallhart kontrolliert. die kassen sind leer. geld das nicht vorhanden ist, kann nicht ausgegeben werden!!!!
die privaten kassen sind gewinnorientiert. es ist für mich immer wieder erstaunlich mit was für einwendungen sie kommen. nicht immer wird alles genehmigt usw..
die gesetzl kassen müssen rücklagen bilden. ihre mitglieder sind häufig in einem alter, in dem sie nur noch kosten verursachen. junge, gesunde, gut verdienende mitglieder wachsen wenig nach. ergibt sich aus der bevölkerungpyramide.
ich habe vor vielen jahren als gesunde berufsanfängerin eine gesetzl kk gewählt, in der ich immer geblieben bin, mit damals schon höheren beiträgen. ich blieb auch in ihr, als ich mich privat versichern konnte. ich war zufrieden. viele lange jahre war ich nicht krank, brauchte die kasse kaum, zahlte nur ein. kollegen, die sich anders (günstiger) entschieden haben, konnten sich vom so angesparten geld am ende des jahres etwas "Schönes" ausserhalb der reihe leisten (luxus kleidungsstück, 2wöchigen urlaub udgl.)
manche trugen es auch aufs sparkonto, bildeten rücklagen fürs alter.
ich hatte nix dergleichen.
ich wollte bewusst kein risiko eingehen. ich beschwere mich nicht. ich hatte und habe immer bewusst für mich die kosten der gesundheitsvorsorge entschieden.
HEUTE: die kollegen schwärmen von einigen netten reisen, ich? nix. aber DOCH, ich habe immer mehr ärger mit meiner kk. diesen haben die anderen auch. insoweit sind wir wieder gleichgezogen.
die briefe meiner kk öffne ich nur noch widerwillig, irgendetwas wird mir immer vorgehalten. dauernde auseinandersetzungen, um vieles muss ich kämpfen, häufig vergebens.
ich bin mir sicher, in einer privaten kk wäre es jetzt nicht anders. die medis sind hilfreich, doch kostspielig; meine andere versorgung auch. da können sachbearbeiter schon mal auf den gedanken kommen, ob sie nicht "beweisen" sollten, dass auch sie "ahnung" haben vom fach und streichen munter drauf los. wahrscheinlich habe ich die besonders pingelige art erwischt.
so das war es,
- ich könnte stories berichten - doch warum?
gruss