Frank_Stuttgart
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Das wird in allen Bundesländern kommen mit den Pauschalen.
In den Krankenhäusern wird es auch nach und nach eingeführt.
Es wird auf die Pauschalen ankommen, also wie hoch sie sind.
1. Problem: Die Kassen wollen möglichst viel in die Pauschalen packen. Zum Beispiel auch die Kassenanfragen für den Medizinischen Dienst. Wenn die Kassen dies nicht mehr extra mit 3 Euro bezahlen müssen, dann ist zu erwarten, dass alle, die länger AU-geschrieben sind mit solchen Anfragen bombadiert werden. Also mehr Schickane durch die Pauschalen möglich.
2. Problem: Die Kassen wollen die Pauschalen niedrig halten. Aber wer investiert dann noch in die Praxis? Möglich sind Extrazuschläge für einzelne Leistungen, das wäre vorteilhaft.
3. Problem: Mehrfacherkrankungen. Das sieht man jetzt schon in den Krankenhäusern.
Beispiel:
Pauschale für Diabetiker. Jetzt hat der Diabetiker aber zum Beispiel auch noch eine rheumatische Erkrankung. es wird aber immer nur eine Pauschale gezahlt. Multimorbide werden also nicht so gut dastehen.
4. Termine: Wenn es die gleiche Pauschale gibt für eine einmalige beratung und für mehrfache Beratung im Quartal, was denkst Du passiert ?
Klar, es werden viele Patienten nur 1x im Quartal einen Termin bekommen, da gibt es die Pauschale. Nur neue Patienten bringen also Verdienst.
5. gerechterweise muss man aber sagen, das bisherige Leistungs-Budget ist ja fast schon eine Pauschale.
Zur gleichen Zeit steht aber auch die Niederlassungssperre auf dem Prüfstand. Wird sie nicht weiter geführt, dann könnten sich mehr Rheumatologen niederlassen, sofern dann welche vorhanden sind.
Es kommt also auf die Verhandlungen an.
Ab dem 1.1.2008 soll ja eine neue Gebührenordnung gelten. Die Kassen wollen 30% weniger zahlen. Genaueres, also die Verhandlungsergebnisse werden im Dezember 2007 bekannt gegeben. Du siehst, wie eng das ganze zeitlich ist..
Bei den Krankenhäusern haben die Pauschalen eines bewirkt:
Kürzere Behandlungen, sogenannte "blutige Entlassungen" nach OPs.
Und manchmal auch Ablehnung von teuren Patienten, da sie mit Medikamenten versorgt werden müssen bei niedrigerer Pauschale.
Es wird auf die Pauschalen-Höhe ankommen, da wird man sich aber keine zu großen Erwartungen machen dürfen.
In den Krankenhäusern wird es auch nach und nach eingeführt.
Es wird auf die Pauschalen ankommen, also wie hoch sie sind.
1. Problem: Die Kassen wollen möglichst viel in die Pauschalen packen. Zum Beispiel auch die Kassenanfragen für den Medizinischen Dienst. Wenn die Kassen dies nicht mehr extra mit 3 Euro bezahlen müssen, dann ist zu erwarten, dass alle, die länger AU-geschrieben sind mit solchen Anfragen bombadiert werden. Also mehr Schickane durch die Pauschalen möglich.
2. Problem: Die Kassen wollen die Pauschalen niedrig halten. Aber wer investiert dann noch in die Praxis? Möglich sind Extrazuschläge für einzelne Leistungen, das wäre vorteilhaft.
3. Problem: Mehrfacherkrankungen. Das sieht man jetzt schon in den Krankenhäusern.
Beispiel:
Pauschale für Diabetiker. Jetzt hat der Diabetiker aber zum Beispiel auch noch eine rheumatische Erkrankung. es wird aber immer nur eine Pauschale gezahlt. Multimorbide werden also nicht so gut dastehen.
4. Termine: Wenn es die gleiche Pauschale gibt für eine einmalige beratung und für mehrfache Beratung im Quartal, was denkst Du passiert ?
Klar, es werden viele Patienten nur 1x im Quartal einen Termin bekommen, da gibt es die Pauschale. Nur neue Patienten bringen also Verdienst.
5. gerechterweise muss man aber sagen, das bisherige Leistungs-Budget ist ja fast schon eine Pauschale.
Zur gleichen Zeit steht aber auch die Niederlassungssperre auf dem Prüfstand. Wird sie nicht weiter geführt, dann könnten sich mehr Rheumatologen niederlassen, sofern dann welche vorhanden sind.
Es kommt also auf die Verhandlungen an.
Ab dem 1.1.2008 soll ja eine neue Gebührenordnung gelten. Die Kassen wollen 30% weniger zahlen. Genaueres, also die Verhandlungsergebnisse werden im Dezember 2007 bekannt gegeben. Du siehst, wie eng das ganze zeitlich ist..
Bei den Krankenhäusern haben die Pauschalen eines bewirkt:
Kürzere Behandlungen, sogenannte "blutige Entlassungen" nach OPs.
Und manchmal auch Ablehnung von teuren Patienten, da sie mit Medikamenten versorgt werden müssen bei niedrigerer Pauschale.
Es wird auf die Pauschalen-Höhe ankommen, da wird man sich aber keine zu großen Erwartungen machen dürfen.