pumuckl
(Sym)Badisches Mädel
Hallo ihr Lieben,
meine Grunderkrankungen sind M.Scheuermann, Polyarthrose und Fibromyalgie. Habe aber auch noch ein paar andere Kleinigkeiten, die mir ab und an Probleme bereiten. So hatte ich z.B. jetzt ein Erysipel (Wundrose), ausgelöst durch Streptokokken. Sie dringen in die Lymphbahnen ein und treiben dort ihr Unwesen. Man muss liegen, damit sich die Infektion nicht im ganzen Körper verteilt. Es begann mit hohem Fieber und hatte Schmerzen im Unterschenkel, ging zum Arzt, der die Diagnose auch sehr schnell stellte. Also wurde ich arbeitsunfähig geschrieben, bekam Antibiotikum und Bettruhe verordnet.
Nun zu meinem Problem: Ich rief im Geschäft an und teilte meiner Kollegin in der Telefonzentrale mit dass und warum ich krank geschrieben bin. Sie gab es dann unserem Chef weiter (er selbst ist nur sehr schwer ans Telefon zu bekommen). Ich war zunächst eine Woche AU geschrieben. Musste danach nochmal zum Arzt, sollte mich dann noch gegen Thrombose spritzen und weiterhin viel liegen. Ich hätte ja kommentarlos die 2. AU ins Geschäft schicken können, aber nein, ich rief nochmals an (Chef wieder nicht erreichbar) und teilte meiner Kollegin mit, dass ich noch eine weitere Woche ausfalle. Am Ende der 2. Woche habe ich mich nochmal dem Doc vorgestellt. Er meinte, die Heparin-Spritzen kann ich jetzt weglassen, aber ich sollte noch ein paar Tage zu Hause bleiben und mich schonen.
Ich rief also wieder auf der Arbeit an und bekam den Chef ans Telefon.....
Die Hoffnung, dass er mich fragen könnte, wie es mir geht, hatte ich schon gar nicht, aber dass er mir dann sagte, ich sei ja mehr krank, als dass ich arbeiten würde, das ließ mir den Boden und den Füßen wegziehen. Ich bin wirklich jemand, der nur krank ist, wenn es gar nicht mehr geht, und dass er dann sooooo unregerecht zu mir ist, hätte ich niemals gedacht.
Ich war im Mai 9 Arbeitstage krank, weil ich im KH eine Unterleibs-OP hatte. Im Juli war ich 6 Arbeitstage krank, weil ich eine kleine OP am Zeigefinger hatte. Und jetzt bei dieser Wundrose war ich dann 12 Arbeitstage krank geschrieben. Mehr Krankheitstage hatte ich in diesem Jahr nicht. Gut, es war in diesem Jahr mehr als sonst, aber mir dann sagen zu lassen, dass ich fast nur krank bin, das hat mich wirklich umgehauen.
Am Donnerstag diese Woche muss ich wieder meinen Dienst antreten. Ich bin schon so aufgeregt, weil ich nicht weiß, wie die 1. Begegnung mit meinem Chef abläuft. Eigentlich bin ich stinksauer. Aber soll ich ihm das zeigen? Ich kann doch auch nicht so tun, als wäre nichts gewesen!!! Falls er mich fragt, wie es mir geht, empfinde ich es als Hohn! Was soll ich antworten??? Soll ich ihm wirklich auflisten, wieviel Arbeitstage ich dieses Jahr gefehlt habe? So wie ich meinen Chef kenne, wischt er dies grad beiseite. Bisher hätte ich nie geglaubt, dass mein Chef so fies sein kann, bin arg enttäuscht von ihm. Zumal er mir sonst immer sagt, wie sehr er meine Arbeit schätzt und dass er zufrieden mit mir ist. Ist er das nur, wenn man nicht krank ist? Ich kann frühestens in 6 Jahren in Rente.
Wie soll ich mich meinen Chef gegenüber verhalten in Zukunft und insbesondere am Donnerstag??? Bitte gebt mir Tipps.
Ganz erholt habe ich mich von dieser Wundrose noch nicht, aber ich traue mich gar nicht, nochmal zum Arzt zu gehen. Dass dies wieder Nahrung für die Fibro ist, ist mir auch klar, aber.....
Freu mich auf eure Antworten!!!
meine Grunderkrankungen sind M.Scheuermann, Polyarthrose und Fibromyalgie. Habe aber auch noch ein paar andere Kleinigkeiten, die mir ab und an Probleme bereiten. So hatte ich z.B. jetzt ein Erysipel (Wundrose), ausgelöst durch Streptokokken. Sie dringen in die Lymphbahnen ein und treiben dort ihr Unwesen. Man muss liegen, damit sich die Infektion nicht im ganzen Körper verteilt. Es begann mit hohem Fieber und hatte Schmerzen im Unterschenkel, ging zum Arzt, der die Diagnose auch sehr schnell stellte. Also wurde ich arbeitsunfähig geschrieben, bekam Antibiotikum und Bettruhe verordnet.
Nun zu meinem Problem: Ich rief im Geschäft an und teilte meiner Kollegin in der Telefonzentrale mit dass und warum ich krank geschrieben bin. Sie gab es dann unserem Chef weiter (er selbst ist nur sehr schwer ans Telefon zu bekommen). Ich war zunächst eine Woche AU geschrieben. Musste danach nochmal zum Arzt, sollte mich dann noch gegen Thrombose spritzen und weiterhin viel liegen. Ich hätte ja kommentarlos die 2. AU ins Geschäft schicken können, aber nein, ich rief nochmals an (Chef wieder nicht erreichbar) und teilte meiner Kollegin mit, dass ich noch eine weitere Woche ausfalle. Am Ende der 2. Woche habe ich mich nochmal dem Doc vorgestellt. Er meinte, die Heparin-Spritzen kann ich jetzt weglassen, aber ich sollte noch ein paar Tage zu Hause bleiben und mich schonen.
Ich rief also wieder auf der Arbeit an und bekam den Chef ans Telefon.....
Die Hoffnung, dass er mich fragen könnte, wie es mir geht, hatte ich schon gar nicht, aber dass er mir dann sagte, ich sei ja mehr krank, als dass ich arbeiten würde, das ließ mir den Boden und den Füßen wegziehen. Ich bin wirklich jemand, der nur krank ist, wenn es gar nicht mehr geht, und dass er dann sooooo unregerecht zu mir ist, hätte ich niemals gedacht.
Ich war im Mai 9 Arbeitstage krank, weil ich im KH eine Unterleibs-OP hatte. Im Juli war ich 6 Arbeitstage krank, weil ich eine kleine OP am Zeigefinger hatte. Und jetzt bei dieser Wundrose war ich dann 12 Arbeitstage krank geschrieben. Mehr Krankheitstage hatte ich in diesem Jahr nicht. Gut, es war in diesem Jahr mehr als sonst, aber mir dann sagen zu lassen, dass ich fast nur krank bin, das hat mich wirklich umgehauen.
Am Donnerstag diese Woche muss ich wieder meinen Dienst antreten. Ich bin schon so aufgeregt, weil ich nicht weiß, wie die 1. Begegnung mit meinem Chef abläuft. Eigentlich bin ich stinksauer. Aber soll ich ihm das zeigen? Ich kann doch auch nicht so tun, als wäre nichts gewesen!!! Falls er mich fragt, wie es mir geht, empfinde ich es als Hohn! Was soll ich antworten??? Soll ich ihm wirklich auflisten, wieviel Arbeitstage ich dieses Jahr gefehlt habe? So wie ich meinen Chef kenne, wischt er dies grad beiseite. Bisher hätte ich nie geglaubt, dass mein Chef so fies sein kann, bin arg enttäuscht von ihm. Zumal er mir sonst immer sagt, wie sehr er meine Arbeit schätzt und dass er zufrieden mit mir ist. Ist er das nur, wenn man nicht krank ist? Ich kann frühestens in 6 Jahren in Rente.
Wie soll ich mich meinen Chef gegenüber verhalten in Zukunft und insbesondere am Donnerstag??? Bitte gebt mir Tipps.
Ganz erholt habe ich mich von dieser Wundrose noch nicht, aber ich traue mich gar nicht, nochmal zum Arzt zu gehen. Dass dies wieder Nahrung für die Fibro ist, ist mir auch klar, aber.....
Freu mich auf eure Antworten!!!
