Hallo,
ich hoffe, ich habe alles richtig gemacht, wusste aber nicht, wo ich meinen Beitrag unterbringen kann. Nach meinen negativen Erfahrungen nach der Diagnose cP mit einem Rheumatologen, der sehr sehr nett ist, aber leider keine Zeit hat und nur ein einziges Medikament kennt, habe ich lange mit alternativer Medizin gelebt und bin damit auch einigermaßen gut bis ins Frühjahr 2004 gekommen. Meine Schmerzen waren meistens auszuhalten und die Zerstörungen an den Gelenken nicht zu sehen. Das hatte sich dann schleichend über den Winter verändert und in diesem Frühjahr habe ich mich dann auf die Suche gemacht. Ging auch gut, super Hausärztin, die mir einen Termin in der Schlossparkklinik in Berlin verschaffte und mir zur Überbrückung is zu diesem Termin Vioxx gegeben hat. Habe ich gut vertragen, mein Blutdruck ist damit etwas hoch gegangen, aber da ich von Hause aus Niedrig Blutdrucker bin, war das alles noch in erträglichen Grenzen. Dann Rheumaambulanz, sehr viel Zeit, sehr gute Beratung und wir haben uns dann auf Arava geeinigt. Nach ungefähr sechs Wochen haben sich Dauerkopfschmerzen eingestellt, mein Blutdruck, der auch mit Vioxx wieder runter war, ist wieder auf 150/85 hoch gegangen, mein Blutbild hat sich verändert, der Hb-Wert wurde schlechter und ich habe mich einfach lausig gefühlt und keine richtige Besserung gespürt, war aber auch ein bisschen kurz. Meine Hausärztin hatte einen Merkzettel, was wann zu machen ist, meine Symptome waren aufgelistet, waren alle noch im grünen Bereich, selbst mein verschlechtertes Blutbild. Wir haben uns also geeinigt, dass ich Arava weiter nehme bis zu meinem nächsten Termin in der Rheumaambulanz, dass ich aber versuche, den Termin vorzuverlegen. Einen Tag nach diesem Gespräch saß ich im Büro, mein herz klopfte, als ob es mir aus dem Hals springen wollte, ich hatte Herzschmerzen, wenn ich aufstand das GEfühl, als würde ich in ein Loch treten, Augenflimmern und eine grenzenlose Panik und Todesangst. Ich habe meinen Mann angerufen, dass er mich abholen soll, weil ich mich weder aufs Fahrrad, noch in ein Taxi oder den Bus traute und nach einem Blick hat er mich dann in die Ambulanz in die Schlossparkklinik gebracht. Nach einiger Zeit Ruhe dort hatte ich noch einen Blutdruck von 200/110 und die Bereitschaftsärztin hat ihn dann mit Nitro runtergekriegt. Mein Rheumatologe war auch da, meint, dass er so eine Reaktion noch nie erlebt hat, Arava wird jetzt ausgewaschen, er macht sich jetzt schlau, ob es daran liegen kann oder doch noch am Vioxx oder am Celebrex, das ich nach Vioxx gekriegt habe und manchmal nehme.
Mein Problem: Erstens bin ich jetzt ohne Medikamente noch mindestens eine Woche, zweitens bin ich immer noch nicht auf den Beinen, beim geringsten Anlass schnellt mein Blutdruck wieder hoch und ich fange an zu heulen.
Hat irgend jemand so etwas schon mal erlebt und was kann ich tun, damit ich, wenn auch mit Schmerzen, wieder stabiler werde?
Das ist jetzt ein etwas langer Beitrag geworden, ich bitte um Nachsicht.
Einen schönen Abend an alle von Christel
ich hoffe, ich habe alles richtig gemacht, wusste aber nicht, wo ich meinen Beitrag unterbringen kann. Nach meinen negativen Erfahrungen nach der Diagnose cP mit einem Rheumatologen, der sehr sehr nett ist, aber leider keine Zeit hat und nur ein einziges Medikament kennt, habe ich lange mit alternativer Medizin gelebt und bin damit auch einigermaßen gut bis ins Frühjahr 2004 gekommen. Meine Schmerzen waren meistens auszuhalten und die Zerstörungen an den Gelenken nicht zu sehen. Das hatte sich dann schleichend über den Winter verändert und in diesem Frühjahr habe ich mich dann auf die Suche gemacht. Ging auch gut, super Hausärztin, die mir einen Termin in der Schlossparkklinik in Berlin verschaffte und mir zur Überbrückung is zu diesem Termin Vioxx gegeben hat. Habe ich gut vertragen, mein Blutdruck ist damit etwas hoch gegangen, aber da ich von Hause aus Niedrig Blutdrucker bin, war das alles noch in erträglichen Grenzen. Dann Rheumaambulanz, sehr viel Zeit, sehr gute Beratung und wir haben uns dann auf Arava geeinigt. Nach ungefähr sechs Wochen haben sich Dauerkopfschmerzen eingestellt, mein Blutdruck, der auch mit Vioxx wieder runter war, ist wieder auf 150/85 hoch gegangen, mein Blutbild hat sich verändert, der Hb-Wert wurde schlechter und ich habe mich einfach lausig gefühlt und keine richtige Besserung gespürt, war aber auch ein bisschen kurz. Meine Hausärztin hatte einen Merkzettel, was wann zu machen ist, meine Symptome waren aufgelistet, waren alle noch im grünen Bereich, selbst mein verschlechtertes Blutbild. Wir haben uns also geeinigt, dass ich Arava weiter nehme bis zu meinem nächsten Termin in der Rheumaambulanz, dass ich aber versuche, den Termin vorzuverlegen. Einen Tag nach diesem Gespräch saß ich im Büro, mein herz klopfte, als ob es mir aus dem Hals springen wollte, ich hatte Herzschmerzen, wenn ich aufstand das GEfühl, als würde ich in ein Loch treten, Augenflimmern und eine grenzenlose Panik und Todesangst. Ich habe meinen Mann angerufen, dass er mich abholen soll, weil ich mich weder aufs Fahrrad, noch in ein Taxi oder den Bus traute und nach einem Blick hat er mich dann in die Ambulanz in die Schlossparkklinik gebracht. Nach einiger Zeit Ruhe dort hatte ich noch einen Blutdruck von 200/110 und die Bereitschaftsärztin hat ihn dann mit Nitro runtergekriegt. Mein Rheumatologe war auch da, meint, dass er so eine Reaktion noch nie erlebt hat, Arava wird jetzt ausgewaschen, er macht sich jetzt schlau, ob es daran liegen kann oder doch noch am Vioxx oder am Celebrex, das ich nach Vioxx gekriegt habe und manchmal nehme.
Mein Problem: Erstens bin ich jetzt ohne Medikamente noch mindestens eine Woche, zweitens bin ich immer noch nicht auf den Beinen, beim geringsten Anlass schnellt mein Blutdruck wieder hoch und ich fange an zu heulen.
Hat irgend jemand so etwas schon mal erlebt und was kann ich tun, damit ich, wenn auch mit Schmerzen, wieder stabiler werde?
Das ist jetzt ein etwas langer Beitrag geworden, ich bitte um Nachsicht.
Einen schönen Abend an alle von Christel