Ja, da hört man so einigen Humbug diesbezüglich. Eine ausgewogene Ernährung kann schon unterstützen aber nur bei wirklich seltenen Dingen auch wirken (Histaminunverträglichkeit, Zöliakie, Gicht...) Die Depressionen sind so vielschichtig. Chronische Erkrankungen gehen sehr häufig mit Depressionen einher, sei es durch die Begleiterscheinungen und die Stufen der Krankheitsbewältigung (wo Depression auch eine Stufe ist und die nie linear sind), sei's evtl auch ausgelöst durch Medikamente.....
Mir hat bis jetzt eine Ernährungsumstellung weder bei der RA noch bei meinen rezidivierenden Depressionen einen Unterschied gemacht. Ich esse meist das auf was ich Lust habe (Ausgewogen ist's bei uns immer). Mein Körper hat mir immer gezeigt, was er braucht, wenn er von etwas mehr braucht. Meist war der Heisshunger auf bestimmte Nahrungsmittel temporär und wenn der (scheinbare) Mangel behoben war war auch der Heisshunger darauf weg. Das einzige was mir dadurch gut tut und was ich unbewusst (ohne dass es damals schon einen Namen hatte und "in" war) gemacht hatte war das sogenannte Intervallfasten. Also nur zu bestimmten Zeiten essen (das hat mir aber mein Körper vorgegeben, da ich sonst keinen Hunger und Appetit hatte und somit auch nichts gegessen habe).
Aber nicht, dass Ihr mich missversteht: Wenn Ihr gute Erfahrungen mit Ernährungsumstellung oder -anpassung habt, dann tut es, denn dann tut es auch dem Körper gut. Hier ist's wie überall: Die Dosis macht das Gift.