Hallo zusammen,
ich bin 39, weiblich und habe 2 Kinder (2 und 6 Jahre), dazu selbstständig berufstätig, bewege mich leidenschaftlich und nun kam der Hammer auf dem Kopf. Seit zwei Wochen und aus heiterem Himmel schmerzen meine Handgelenke, Finger, Knie, Sprunggelenke und Füße mit allem drum und dran inklusive der Steifheit am Morgen mind. eine Stunde lang. Keine Gelenkschwellungen, höchstens dicke Füße und die berühmten Sockenringe, die ich aber auch vorher schon im Sommer manchmal hatte. Ich hatte davor bestenfalls mal Schmerzen im rechten Handgelenk wegen der Arbeit am Computer, aber sonst habe ich immer 3mal die Woche Sport gemacht, jetzt ist das erst einmal vorbei.
Ich bin dann zu Hausarzt, der hat auf alles mögliche getestet, sogar auf Würmer. Alle Werte waren in Ordnung, bis auf den ccp-ak eclia, der war positiv mit einem Wert von 82,5, aber ohne auffällige Blutsenkung oder Anhaltspunkte für eine Entzündung.
Da ich am Tag der Auswertung wieder komplett beschwerdefrei war, hat mich die Ärztin heimgeschickt mit einer Überweisung an einen Rheumatologen, aber es sei "nichts Dringliches". Am kommenden Abend hatte ich wieder große Gelenkschmerzen und ich habe alles eingeworfen und hingeschmiert, was ich in meinem Medischrank finden konnte. Am zweiten Abend hatte ich dann schlimme Schmerzen mit Schüttelfrost ohne Fieber, habe mich in die Badewanne gelegt und nur gefroren. Am nächsten Morgen bin ich wieder zum Arzt. Jetzt habe ich am Dienstag einen Termin in der Rheumaambulanz der Uniklinik; der Arzt meinte nach Rücksprache mit dem Chefarzt "vielleicht ist es auch was Anderes", aber ich dachte, ccp-ak sein 96%ig RA. Ein erneuter Bluttest hat nur wieder gezeigt, dass keine Entzündung vorliegt. Schmerzen sind in Ordnung, Ibupofen hilft, aber in meinen Gelenken kribbel und "schabt" es, als würden Bauarbeiter darin herumwuseln. Naja, dann man beginnt, im Internet zu recherieren, mit dem Effekt, dass ich jetzt total Angst habe vor der Diagnose. Ich habe, wie viele hier, bereits eine chronische Erkrankung, ich brauche jetzt wirklich keine zweite Krankheit. Als es mir die Tage so schlecht ging, konnte ich garnicht richtig aufmerksam mit meinen Kindern umgehen. Mein Kleiner ist echt wild und ich konnte einfach nicht mit ihm toben. Meine Große versteht nicht, warum ich nicht dreimal die Treppen im Haus hoch und runter laufen will, um ihr Socken zu holen. Das macht mich wirklich traurig.
Ich habe schlichtweg Angst vor der Diagnose RA und einem schlimmern Krankheitsverlauf. Da ich nicht einmal angestellt bin, wirds ohnehin taff für mich, weil ich mich wegen der anderen Krankheit nicht mehr Arbeitsunfähig versichern konnte.
Gibt es unter euch auch Optimisten?
Liebe Grüße
Aleha
ich bin 39, weiblich und habe 2 Kinder (2 und 6 Jahre), dazu selbstständig berufstätig, bewege mich leidenschaftlich und nun kam der Hammer auf dem Kopf. Seit zwei Wochen und aus heiterem Himmel schmerzen meine Handgelenke, Finger, Knie, Sprunggelenke und Füße mit allem drum und dran inklusive der Steifheit am Morgen mind. eine Stunde lang. Keine Gelenkschwellungen, höchstens dicke Füße und die berühmten Sockenringe, die ich aber auch vorher schon im Sommer manchmal hatte. Ich hatte davor bestenfalls mal Schmerzen im rechten Handgelenk wegen der Arbeit am Computer, aber sonst habe ich immer 3mal die Woche Sport gemacht, jetzt ist das erst einmal vorbei.
Ich bin dann zu Hausarzt, der hat auf alles mögliche getestet, sogar auf Würmer. Alle Werte waren in Ordnung, bis auf den ccp-ak eclia, der war positiv mit einem Wert von 82,5, aber ohne auffällige Blutsenkung oder Anhaltspunkte für eine Entzündung.
Da ich am Tag der Auswertung wieder komplett beschwerdefrei war, hat mich die Ärztin heimgeschickt mit einer Überweisung an einen Rheumatologen, aber es sei "nichts Dringliches". Am kommenden Abend hatte ich wieder große Gelenkschmerzen und ich habe alles eingeworfen und hingeschmiert, was ich in meinem Medischrank finden konnte. Am zweiten Abend hatte ich dann schlimme Schmerzen mit Schüttelfrost ohne Fieber, habe mich in die Badewanne gelegt und nur gefroren. Am nächsten Morgen bin ich wieder zum Arzt. Jetzt habe ich am Dienstag einen Termin in der Rheumaambulanz der Uniklinik; der Arzt meinte nach Rücksprache mit dem Chefarzt "vielleicht ist es auch was Anderes", aber ich dachte, ccp-ak sein 96%ig RA. Ein erneuter Bluttest hat nur wieder gezeigt, dass keine Entzündung vorliegt. Schmerzen sind in Ordnung, Ibupofen hilft, aber in meinen Gelenken kribbel und "schabt" es, als würden Bauarbeiter darin herumwuseln. Naja, dann man beginnt, im Internet zu recherieren, mit dem Effekt, dass ich jetzt total Angst habe vor der Diagnose. Ich habe, wie viele hier, bereits eine chronische Erkrankung, ich brauche jetzt wirklich keine zweite Krankheit. Als es mir die Tage so schlecht ging, konnte ich garnicht richtig aufmerksam mit meinen Kindern umgehen. Mein Kleiner ist echt wild und ich konnte einfach nicht mit ihm toben. Meine Große versteht nicht, warum ich nicht dreimal die Treppen im Haus hoch und runter laufen will, um ihr Socken zu holen. Das macht mich wirklich traurig.
Ich habe schlichtweg Angst vor der Diagnose RA und einem schlimmern Krankheitsverlauf. Da ich nicht einmal angestellt bin, wirds ohnehin taff für mich, weil ich mich wegen der anderen Krankheit nicht mehr Arbeitsunfähig versichern konnte.
Gibt es unter euch auch Optimisten?
Liebe Grüße
Aleha
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