Hallo Monalie,
Hallo Monalie,
schön, dass du dein Cortison zur Not selbst erhöhen kannst, wenn du Probleme haben solltest,
ohne irgendeinen Arzt zu konsultieren. Da ich eigentlich noch nie Gelenkbeschwerden hatte, sehe ich es auch nicht erforderlich, dass ich mein Cortison, zur Not, selbst erhöhen darf. Auch, wenn ich einen Schub habe, erhöhen wir mein Cortison
nicht immer, was ich auch gut so finde. Mein Cortison bleibt dann, nach wie vor, bei 5 mg. Wenn bei mir ein Schub bemerkt wird, dann ist die Ursache ganz leicht. Mein Basismedikament hat dann aufgehört zu wirken. Damit kenne ich mich leider schon aus, da ich das schon des Öfteren leider hatte.
Du weißt sicherlich schon, dass man das Cortison auch in 0,5 mg oder in 1 mg-Schritten reduzieren kann, oder?
Genau heute, habe ich meine 7 Quensyl-Woche abgeschlossen. In dem Arztbrief von meinem Rheumatologen steht, dass ich mein Cortison nach 2-3 Monaten, nach Quensyl-Beginn, versuchen könnte, mein Cortison zu reduzieren. Ich kann dir versprechen, dass ich jetzt noch 3 Wochen abwarten werde, da ich mein Quensyl für 2 Wochen reduziert habe. Dann werde ich 4 mg Urbason, auch etwa für 2-3 Monate einnehmen. Wenn es mir dann immernoch gut geht und meine Laborwerte weiterhin so stabil bleiben, dann werde ich mein Cortison noch weiter reduzieren. :a_smil08:
Ich bin echt froh, dass ich mein Quensyl jetzt so gut vertrage, da ich seit letztem Mittwoch mein Quensyl wieder auf 2 Tabletten täglich erhöht habe. Zuvor mussten wir mein Quensyl auf 1 tägliche Tablette reduzieren, wegen der Nebenwirkungen. Ein Absetzen vom Quensyl war anfangs auch schon im Gespräch. Einen Durchfall stellte ich am Sonntag und auch gestern fest, der aber nicht allzu schlimm und auch nicht zu heftig war. An den anderen Tagen, wo ich das Quensyl erhöht wieder eingenommen habe, hatte ich keinerlei Probleme. Wenn das mit dem Durchfall so bleibt, dann werde ich die 2 täglichen Quensyl-Tabletten beibehalten. Ich muss jetzt sogar schon sagen, dass ich von dem Quensyl echt riesig
begeistert bin. Wenn du mich das am Anfang gefragt hättest, dann hätte ich dich gefragt, ob du alle Tassen noch im Schrank hast. Das soll jetzt keine Beleidigung sein!!!
Ich habe auch auf meinem Informationsblatt, wegen eines Medikametenspiegels, noch einmal nachgelesen. Da habe ich aber auch nichts gefunden. Hast du auf deinem Informationsblatt nochmal nach geschaut? Ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht, dass es schlimm ist, wenn man einmalig vergisst, das Quensyl einzunehmen. Trotzdem sollte man schon darauf achten, dass man es und natürlich auch die anderen Basismedikamente regelmäßig einnimmt.
Klar, deine Beschwerden, die du in der Anfangszeit hattest, sind nicht schön und auch lästig. Das ist keine Frage. Mein Problem war, dass ich häufig auf Toilette gehen, teilweise sogar rennen musste. Ein großer Flüssigkeitsverlust, wegen den häufigen und auch heftigen Durchfällen war somit auch vorprogrammiert. Dann darfst du natürlich auch nicht vergessen, dass man seine Elektrolyte, wie Kalium, Calcium und auch Magnesium wieder ausgleichen muss. Das habe ich auch jetzt leider noch nicht ganz geschafft.
Willst du wissen, welche Nebenwirkung (en) mir mein Rheumatologe vor Quensyl-Beginn
nur gesagt hat? Dann schüttelst du bestimmt auch den Kopf, so, wie ich.
Du kannst echt froh sein, dass du momentan nichts wegen deinem Cholesterin einnehmen musst. Wie oft lässt du denn dein Cholesterin kontrollieren? Ich weiß, dass man das Cholesterin alle 3-6 Monate kontrollieren lassen kann. Da man mein Cholesterin einige Jahre nicht bestimmt hat und ich natürlich auch darauf achte, dass ich nicht zu viel Medikamente einnehme, deswegen teilte ich meinen behandelnden Ärzten mit, dass wir mein Cholesterin in der nächsten Zeit, alle 3 Monate kontrollieren sollten. Das tun wir seitdem auch. Jetzt, wo ich das Quensyl auch noch einnehme, werde ich schon darauf pochen, dass wir mein Cholesterin alle 3 Monate kontrollieren werden.
Ich bin ganz zufällig auf einen Link im Internet gestoßen. Den folgenden Satz habe ich in diesem Link gefunden, der mir auch ganz gut gefällt. Deswegen möchte ich dir diesen Satz auch nicht vorenthalten. "Die Malariamittel hätten gleich mehrere Wirkungen: Sie re*duzieren die Schubrate, senken das Thromboserisiko und haben auch einen lipidsenkenden Effekt, so die Rheumatologin, vom Uniklinikum Düsseldorf, Rebecca Fischer-Betz." Was sagst du zu diesem Satz?
Es hört sich ja verdammt gut an, dass dein Blutdruck eher zu tief ist. Das du dadurch Schwindel und ähnliche Probleme haben kannst, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich dachte zuerst, dass dein Blutdruck so tief ist, weil du Blutdruckmedikamente einnimmst. Das war bei mir für etwa 6 Monate der Fall. Im September 2009 hatte ich noch 6 überdosierte Blutdruckmedikamente. Kurze Zeit war ich sogar manchmal auch bewusstlos, wegen dem tiefen Blutdruck. Mein Blutdruck ist momentan so gut, weil meine Nieren, die eigentlich im Eimer sind, zurzeit wirklich sehr sehr gut arbeiten. Meine Nieren arbeiten momentan so gut, wie noch nie. Deswegen teilte ich meinen behandelnden Ärzten mit, wie ich welches Blutdruckmedikament einnehmen möchte. Eine Zustimmung kam sofort von meinem Arzt, ohne zu überlegen. Innerhalb von nur 8 Wochen reduzierte ich zuerst 4 Blutdruckmedikamente. Da es mir dann immernoch nicht wirklich besser ging, setzte ich die 4 Blutdruckmedikamente ab. Das geschah alles mit Zustimmung von meinen behandelnden Ärzten. Seitdem darf ich selbst entscheiden, wie viel Blutdruckmedikamente ich einnehmen möchte. Natürlich soll ich schon versuchen, die restlichen 2 Blutdruckmedikamente einnehmen, nicht, wegen meinem Blutdruck, sondern, um meine Nieren langfristig zu schützen. Momentan schaffe ich das auch ganz gut. Mein Blutdruck ist auch zufriedenstellend bei 115/75.
Mein Hausarzt machte vor 2 Wochen ein EKG, da ich Herzrasen für 2 Tage hatte. Dabei stellte er auch fest, dass mein Herz, mit 100 Schlägen, zu schnell ist. Da nahm ich aber auch nur 1 Quensyl-Tablette täglich ein. Deswegen wollte mir mein Hausarzt Verapamil verordnen, was ich momentan aber ablehne. Zuerst möchte ich aber noch einige Zeit abwarten, inwieweit sich mein Puls bei 2 täglichen Quensyl-Einnahmen verändert. Deinen Betablocker kenne ich aber nicht.
Ein ACE-Hemmer hilft natürlich nicht bei einem zu hohen Puls. Das hätte ich dir auch gleich sagen können. Ich hatte für 8 Jahre einen ACE-Hemmer. Daher weiß ich das auch.
Das bei dir eine Tricuspidalklappeninsuffizienz diagnostiziert worden ist, das tut mir echt Leid. Welche Probleme hast du denn dadurch? Was vermutet oder weiß man, woher diese Insuffizienz kommt? Hilft da auch dein Nebivolol?
Ich wünsche dir alles Gute, dass sich dein Gesundheitszustand so bleibt oder sich natürlich noch weiterhin verbessert.
Liebe Grüße
sporzel