Heidegeist
Neues Mitglied
Moin zusammen,
ich bin Andreas, 59.
Meine Geschichte:
Diagnose PMR vor ca. 2 Wochen, erste Symptome vor ca. 4 Wochen. Eigentlich wegen Knieproblemen (bekannte Vorschädigungen) ging ich zum Orthopäden und erwähnte auch erste Schmerzen im Becken-/Leistenbereich und Handgelenk sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl am Abend. Anhand der folgenden Blutuntersuchung (Ausschluss Borreliose) wurde dann auf PMR erkannt.
Erste Maßnahme des Orthopäden war eine Kortisonstoß-Therapie: 3x40, 3x30, 3x20, 3x10mg Prednisolon. Nach 1,5 Tg war ich zunächst symptomfrei. Ab 20mg merkte ich erste leichte Rückfälle, ab 10 mg deutlicher. Mitte der zweiten Woche wollte ich erfragen, wie wir danach weitermachen. Orthopäde in Urlaub, Hausarzt sagt, Zitat:"Keine Ahnung!" Kein Witz.
Da sowieso geplant war, den Hausarzt zu wechseln, bot sich der Zeitpunkt an. Der neue Hausarzt war deutlich informierter und hat nun erstmal eine längerfristige Prednisolon-Therapie vorgeschlagen. Ich fange nun wieder mit 25mg an, in zwei Wochen ist Blutabnahme.
Beim Angiologen wurde per Ultraschall auf Riesenzellarteriitis untersucht, negativ.
Besuch beim Rheumatologen ist beabsichtigt, aber der ist auch gerade in Urlaub...
Meine Fragen an die Leidensgemeinde:
Um welche Uhrzeit nehmt ihr die Predni-Tabletten ein? Empfohlen wird ja zwischen 6 und 8 Uhr, ich nehme sie meist gegen 6. Es dauert aber durchaus bis 10 oder 11, bevor ich mich symptomfrei fühle. Immerhin hält es dann auch den ganzen Tag und Abend. Ist das bei Euch auch so oder sollte die Wirkung schneller eintreten? Kann/sollte man den Zeitpunkt der Einnahme besser steuern?
Morgens ist es dann wieder etwas schlechter. Ist das normal oder sollte das durchgängig symptomfrei sein? Was ist also gemeint, wenn Betroffene von "schmerzfreier Zeit" sprechen? Wirklich ganz schmerzfrei, als wäre PMR nie dagewesen? Oder schmerzarm, so dass man zwar alles machen kann, aber dennoch etwas Muskelreißen spürt?
Danke und viele Grüße
Andreas
ich bin Andreas, 59.
Meine Geschichte:
Diagnose PMR vor ca. 2 Wochen, erste Symptome vor ca. 4 Wochen. Eigentlich wegen Knieproblemen (bekannte Vorschädigungen) ging ich zum Orthopäden und erwähnte auch erste Schmerzen im Becken-/Leistenbereich und Handgelenk sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl am Abend. Anhand der folgenden Blutuntersuchung (Ausschluss Borreliose) wurde dann auf PMR erkannt.
Erste Maßnahme des Orthopäden war eine Kortisonstoß-Therapie: 3x40, 3x30, 3x20, 3x10mg Prednisolon. Nach 1,5 Tg war ich zunächst symptomfrei. Ab 20mg merkte ich erste leichte Rückfälle, ab 10 mg deutlicher. Mitte der zweiten Woche wollte ich erfragen, wie wir danach weitermachen. Orthopäde in Urlaub, Hausarzt sagt, Zitat:"Keine Ahnung!" Kein Witz.
Da sowieso geplant war, den Hausarzt zu wechseln, bot sich der Zeitpunkt an. Der neue Hausarzt war deutlich informierter und hat nun erstmal eine längerfristige Prednisolon-Therapie vorgeschlagen. Ich fange nun wieder mit 25mg an, in zwei Wochen ist Blutabnahme.
Beim Angiologen wurde per Ultraschall auf Riesenzellarteriitis untersucht, negativ.
Besuch beim Rheumatologen ist beabsichtigt, aber der ist auch gerade in Urlaub...
Meine Fragen an die Leidensgemeinde:
Um welche Uhrzeit nehmt ihr die Predni-Tabletten ein? Empfohlen wird ja zwischen 6 und 8 Uhr, ich nehme sie meist gegen 6. Es dauert aber durchaus bis 10 oder 11, bevor ich mich symptomfrei fühle. Immerhin hält es dann auch den ganzen Tag und Abend. Ist das bei Euch auch so oder sollte die Wirkung schneller eintreten? Kann/sollte man den Zeitpunkt der Einnahme besser steuern?
Morgens ist es dann wieder etwas schlechter. Ist das normal oder sollte das durchgängig symptomfrei sein? Was ist also gemeint, wenn Betroffene von "schmerzfreier Zeit" sprechen? Wirklich ganz schmerzfrei, als wäre PMR nie dagewesen? Oder schmerzarm, so dass man zwar alles machen kann, aber dennoch etwas Muskelreißen spürt?
Danke und viele Grüße
Andreas