Eliza Mourinac
Neues Mitglied
Hallo
ich habe mich hier angemeldet, weil ich befürchte, dass bei der Diagnostik seitens Rheumatologen etwas heraus kommt, was in Richtung Rheuma geht.
Seitens Orthopäden wurde vor einem halben Jahr eine Gonarthrose im rechten Knie festgestellt. Hohe Rheumawerte ließen eine Überweisung zum Rheumatologen folgen, bei dem ich das Erstgespräch vor zwei Wochen hatte. Die Auswertung des Blutbefundes wird erst Mitte September bei ihm erfolgen, bis dahin wird er sicher auch die Röntgen- und CT-Aufnahmen vom Thorax haben, die ebenfalls ende letzten Jahres gemacht wurden. Die Pulmologin veranlasste ein CT wegen unklarer Strukturveränderungen in der Lunge. Ihre Diagnose nach weiteren Untersuchungen ist nun eine chronisch obstruktive Atemwegserkrankung GOLD II mit einem Emphysem 1. Grades. Die Strukurveränderungen sind Vernarbungen wie sie nach Entzündungen des Bauchfelles zB bleiben (hatte ich aber nie). Im Hinterkopf ist meine Befürchtung, dass eine rheumatische Erkrankung mit dafür verantwortlich ist. Es wurde zudem Grüner Star diagnostiziert, aber gesichert ist diese Diagnose noch nicht, es stehen noch Untersuchungen aus. Seit Jahrzehnten plage ich mich mit einer Hashimoto Thyreoiditis rum, einer Atrophischen Gastritis mit vollständiger Drüsenatrophie und einer perniziöse Anämie. Sowohl Hashi als auch diese Atroph. Gastr. sind Autoimmunerkran-kungen (bekomme B12 gespritzt).
Nun umtreibt mich die angst dass ich mir eine dritte Autoimmunerkrankung zugelegt habe. Vor etwa 6 Jahren sprach der damalige Hausarzt von Fibromyalgie. Der jetzige Triggerpunkttest an 4 Stellen (Hals/Nacken und Schulterbereich) beim Rheumatologen bestätigte diese Vermutung nicht.
Warum ich nicht erst die Befundauswertung abwarte, sondern heute schreibe ist der Tatsache geschuldet, dass die Schmerzen seit dem Ersttermin dort vor etwa 2 Wochen rasant zugenommen und sich ausgebreitet haben. Ich habe Vimovo 500mg/20mg von der Orthopädin ende des Jahres verordnet bekommen und obwohl ein magenschonendes Mittel bereits enthalten ist bekam ich massive Probleme so dass ich es nicht nehmen konnte, zumal ich Benzodiazepine nehme Ich sitze die Schmerzen seit Ende des Jahres aus, nehme eine Krücke zur Entlastung, zumal mir das Knie ständig sehr schmerzhaft wegrutscht. Ich habe keine Kraft mehr in den Beinen ohne Stütze aufzustehen. Mittlerweile schmerzen das linke Knie, das linke Handgelenk einschließlich Hand und einhergehender Kraftminderung, beide Schultern, der Nackenbereich, der Rücken im Thoraxbereich, das Kiefergelenk rechts, manchmal so schlimm, dass ich den Mund kaum aufbekomme. Erhöhte Temperatur spricht sicher für einen Schub. Ich gehe nachts mit Schmerzen ins Bett und wache von Schmerzen nach 2-4 Stunden Schlaf auf, selten gelingt mir das Wiedereinschlafen. Aus dem Bett komme ich morgens mittlerweile nur mit Hilfe des Gehbockes, den ich mir zugelegt habe um wenigstens von der Toilette alleine hoch zu kommen. Ich habe mir gegen den permanenten "Muskelkater" in Beinen, Armen und Schultern Franzbranntwein besorgt und bin fleißig am Einreiben, aber der Erfolg ist nur mäßig. Ich habe Diclofenac 50mg und Pantoprazol hier, allerdings soll ich Diclo wegen hohen Blutdruck, einer Thrombose vor Jahren und einer erfolgreich behandelten Homocystinurie nur im Notfall nehmen.
Und so sitze ich weiter aus und halte mich mit Einreiben und ab und an einer Diclo, die aber nicht ausreicht um Erleichterung zu bringen, über Wasser. Langsam zerren die Dauerschmerzen an den Nerven und die Ungewissheit. Hier gibt es sicher ganz viele Schmerzgeplagte denen das alles irgendwie bekannt vorkommt und irgendwas in mir ist davon überzeugt dass ich hier richtig bin.
Ich habe beschlossen ein Schmerztagebuch zu führen und das zum nächsten Termin vorzulegen. Als ich vor zwei Wochen dort war hatte ich den Schmerz bei etwa 4 eingestuft, bezogen auf das rechte Knie, mittlerweile würde ich von einer 7 bis 8 sprechen an so vielen Regionen im Körper. Ist das typisch dass sich Schmerzen so schnell und heftig verbreiten? Ich frag mich wie ich das bis Mitte September aushalten soll. Aber irgendwie wird das wohl gehen müssen...
Danke fürs Lesen
Eliza
ich habe mich hier angemeldet, weil ich befürchte, dass bei der Diagnostik seitens Rheumatologen etwas heraus kommt, was in Richtung Rheuma geht.
Seitens Orthopäden wurde vor einem halben Jahr eine Gonarthrose im rechten Knie festgestellt. Hohe Rheumawerte ließen eine Überweisung zum Rheumatologen folgen, bei dem ich das Erstgespräch vor zwei Wochen hatte. Die Auswertung des Blutbefundes wird erst Mitte September bei ihm erfolgen, bis dahin wird er sicher auch die Röntgen- und CT-Aufnahmen vom Thorax haben, die ebenfalls ende letzten Jahres gemacht wurden. Die Pulmologin veranlasste ein CT wegen unklarer Strukturveränderungen in der Lunge. Ihre Diagnose nach weiteren Untersuchungen ist nun eine chronisch obstruktive Atemwegserkrankung GOLD II mit einem Emphysem 1. Grades. Die Strukurveränderungen sind Vernarbungen wie sie nach Entzündungen des Bauchfelles zB bleiben (hatte ich aber nie). Im Hinterkopf ist meine Befürchtung, dass eine rheumatische Erkrankung mit dafür verantwortlich ist. Es wurde zudem Grüner Star diagnostiziert, aber gesichert ist diese Diagnose noch nicht, es stehen noch Untersuchungen aus. Seit Jahrzehnten plage ich mich mit einer Hashimoto Thyreoiditis rum, einer Atrophischen Gastritis mit vollständiger Drüsenatrophie und einer perniziöse Anämie. Sowohl Hashi als auch diese Atroph. Gastr. sind Autoimmunerkran-kungen (bekomme B12 gespritzt).
Nun umtreibt mich die angst dass ich mir eine dritte Autoimmunerkrankung zugelegt habe. Vor etwa 6 Jahren sprach der damalige Hausarzt von Fibromyalgie. Der jetzige Triggerpunkttest an 4 Stellen (Hals/Nacken und Schulterbereich) beim Rheumatologen bestätigte diese Vermutung nicht.
Warum ich nicht erst die Befundauswertung abwarte, sondern heute schreibe ist der Tatsache geschuldet, dass die Schmerzen seit dem Ersttermin dort vor etwa 2 Wochen rasant zugenommen und sich ausgebreitet haben. Ich habe Vimovo 500mg/20mg von der Orthopädin ende des Jahres verordnet bekommen und obwohl ein magenschonendes Mittel bereits enthalten ist bekam ich massive Probleme so dass ich es nicht nehmen konnte, zumal ich Benzodiazepine nehme Ich sitze die Schmerzen seit Ende des Jahres aus, nehme eine Krücke zur Entlastung, zumal mir das Knie ständig sehr schmerzhaft wegrutscht. Ich habe keine Kraft mehr in den Beinen ohne Stütze aufzustehen. Mittlerweile schmerzen das linke Knie, das linke Handgelenk einschließlich Hand und einhergehender Kraftminderung, beide Schultern, der Nackenbereich, der Rücken im Thoraxbereich, das Kiefergelenk rechts, manchmal so schlimm, dass ich den Mund kaum aufbekomme. Erhöhte Temperatur spricht sicher für einen Schub. Ich gehe nachts mit Schmerzen ins Bett und wache von Schmerzen nach 2-4 Stunden Schlaf auf, selten gelingt mir das Wiedereinschlafen. Aus dem Bett komme ich morgens mittlerweile nur mit Hilfe des Gehbockes, den ich mir zugelegt habe um wenigstens von der Toilette alleine hoch zu kommen. Ich habe mir gegen den permanenten "Muskelkater" in Beinen, Armen und Schultern Franzbranntwein besorgt und bin fleißig am Einreiben, aber der Erfolg ist nur mäßig. Ich habe Diclofenac 50mg und Pantoprazol hier, allerdings soll ich Diclo wegen hohen Blutdruck, einer Thrombose vor Jahren und einer erfolgreich behandelten Homocystinurie nur im Notfall nehmen.
Und so sitze ich weiter aus und halte mich mit Einreiben und ab und an einer Diclo, die aber nicht ausreicht um Erleichterung zu bringen, über Wasser. Langsam zerren die Dauerschmerzen an den Nerven und die Ungewissheit. Hier gibt es sicher ganz viele Schmerzgeplagte denen das alles irgendwie bekannt vorkommt und irgendwas in mir ist davon überzeugt dass ich hier richtig bin.
Ich habe beschlossen ein Schmerztagebuch zu führen und das zum nächsten Termin vorzulegen. Als ich vor zwei Wochen dort war hatte ich den Schmerz bei etwa 4 eingestuft, bezogen auf das rechte Knie, mittlerweile würde ich von einer 7 bis 8 sprechen an so vielen Regionen im Körper. Ist das typisch dass sich Schmerzen so schnell und heftig verbreiten? Ich frag mich wie ich das bis Mitte September aushalten soll. Aber irgendwie wird das wohl gehen müssen...
Danke fürs Lesen
Eliza
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zulegen, weil ich nicht mehr hoch komme (mit nur Krücken nicht zu schaffen, für unterwegs allerdings weiß ich mir echt keinen Rat)