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Am Anfang oder schon mittendrin

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Eliza Mourinac, 17. Juli 2014.

  1. Eliza Mourinac

    Eliza Mourinac Registrierter Benutzer

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    Hallo

    ich habe mich hier angemeldet, weil ich befürchte, dass bei der Diagnostik seitens Rheumatologen etwas heraus kommt, was in Richtung Rheuma geht.

    Seitens Orthopäden wurde vor einem halben Jahr eine Gonarthrose im rechten Knie festgestellt. Hohe Rheumawerte ließen eine Überweisung zum Rheumatologen folgen, bei dem ich das Erstgespräch vor zwei Wochen hatte. Die Auswertung des Blutbefundes wird erst Mitte September bei ihm erfolgen, bis dahin wird er sicher auch die Röntgen- und CT-Aufnahmen vom Thorax haben, die ebenfalls ende letzten Jahres gemacht wurden. Die Pulmologin veranlasste ein CT wegen unklarer Strukturveränderungen in der Lunge. Ihre Diagnose nach weiteren Untersuchungen ist nun eine chronisch obstruktive Atemwegserkrankung GOLD II mit einem Emphysem 1. Grades. Die Strukurveränderungen sind Vernarbungen wie sie nach Entzündungen des Bauchfelles zB bleiben (hatte ich aber nie). Im Hinterkopf ist meine Befürchtung, dass eine rheumatische Erkrankung mit dafür verantwortlich ist. Es wurde zudem Grüner Star diagnostiziert, aber gesichert ist diese Diagnose noch nicht, es stehen noch Untersuchungen aus. Seit Jahrzehnten plage ich mich mit einer Hashimoto Thyreoiditis rum, einer Atrophischen Gastritis mit vollständiger Drüsenatrophie und einer perniziöse Anämie. Sowohl Hashi als auch diese Atroph. Gastr. sind Autoimmunerkran-kungen (bekomme B12 gespritzt).
    Nun umtreibt mich die angst dass ich mir eine dritte Autoimmunerkrankung zugelegt habe. Vor etwa 6 Jahren sprach der damalige Hausarzt von Fibromyalgie. Der jetzige Triggerpunkttest an 4 Stellen (Hals/Nacken und Schulterbereich) beim Rheumatologen bestätigte diese Vermutung nicht.

    Warum ich nicht erst die Befundauswertung abwarte, sondern heute schreibe ist der Tatsache geschuldet, dass die Schmerzen seit dem Ersttermin dort vor etwa 2 Wochen rasant zugenommen und sich ausgebreitet haben. Ich habe Vimovo 500mg/20mg von der Orthopädin ende des Jahres verordnet bekommen und obwohl ein magenschonendes Mittel bereits enthalten ist bekam ich massive Probleme so dass ich es nicht nehmen konnte, zumal ich Benzodiazepine nehme Ich sitze die Schmerzen seit Ende des Jahres aus, nehme eine Krücke zur Entlastung, zumal mir das Knie ständig sehr schmerzhaft wegrutscht. Ich habe keine Kraft mehr in den Beinen ohne Stütze aufzustehen. Mittlerweile schmerzen das linke Knie, das linke Handgelenk einschließlich Hand und einhergehender Kraftminderung, beide Schultern, der Nackenbereich, der Rücken im Thoraxbereich, das Kiefergelenk rechts, manchmal so schlimm, dass ich den Mund kaum aufbekomme. Erhöhte Temperatur spricht sicher für einen Schub. Ich gehe nachts mit Schmerzen ins Bett und wache von Schmerzen nach 2-4 Stunden Schlaf auf, selten gelingt mir das Wiedereinschlafen. Aus dem Bett komme ich morgens mittlerweile nur mit Hilfe des Gehbockes, den ich mir zugelegt habe um wenigstens von der Toilette alleine hoch zu kommen. Ich habe mir gegen den permanenten "Muskelkater" in Beinen, Armen und Schultern Franzbranntwein besorgt und bin fleißig am Einreiben, aber der Erfolg ist nur mäßig. Ich habe Diclofenac 50mg und Pantoprazol hier, allerdings soll ich Diclo wegen hohen Blutdruck, einer Thrombose vor Jahren und einer erfolgreich behandelten Homocystinurie nur im Notfall nehmen.

    Und so sitze ich weiter aus und halte mich mit Einreiben und ab und an einer Diclo, die aber nicht ausreicht um Erleichterung zu bringen, über Wasser. Langsam zerren die Dauerschmerzen an den Nerven und die Ungewissheit. Hier gibt es sicher ganz viele Schmerzgeplagte denen das alles irgendwie bekannt vorkommt und irgendwas in mir ist davon überzeugt dass ich hier richtig bin.

    Ich habe beschlossen ein Schmerztagebuch zu führen und das zum nächsten Termin vorzulegen. Als ich vor zwei Wochen dort war hatte ich den Schmerz bei etwa 4 eingestuft, bezogen auf das rechte Knie, mittlerweile würde ich von einer 7 bis 8 sprechen an so vielen Regionen im Körper. Ist das typisch dass sich Schmerzen so schnell und heftig verbreiten? Ich frag mich wie ich das bis Mitte September aushalten soll. Aber irgendwie wird das wohl gehen müssen...

    Danke fürs Lesen
    Eliza
     
    #1 17. Juli 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Juli 2014
  2. Doegi

    Doegi Der Alex
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    Hallo Eliza,

    ich kann leider nicht viel dazu sagen, aber ich wünsche Dir viel Kraft und drücke Dir die Daumen, dass im September etwas dabei herauskommt.
     
  3. Eliza Mourinac

    Eliza Mourinac Registrierter Benutzer

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    Hallo und Danke

    fürs Lesen und für die Wünsche, ich kann sie gut brauchen. Ich hoffe dass die Zeit sich nicht wie Kaugummi zieht bis dahin und nicht noch mehr dazu kommt.


    Danke auch für die Korrektur der Schriftgröße. :top:
    Ich hatte mir zwar die Vorschau angesehen, aber wahrscheinlich wurde erst nach dem Absenden die veränderte Schriftgröße aktiviert.

    Viele Grüße
    Eliza
     
  4. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    hallo Eliza Mourinac, herzlich willkommen!

    es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht und wünsche dir gute besserung!

    du erwähnst hohe rheumawerte, meinst du den rheumafaktor oder vielleicht noch andere werte wie anti-ccp?

    eine möglichkeit die schmerzen rasch in den griff zu bekommen wäre eine cortison-therapie (stosstherapie), sofern bei dir nichts gegen cortison als medikament spricht. labor und bildgebende verfahren hast du hinter dir, insofern kann cortison dies nicht mehr verändern/verschleiern, was für eine diagnosestellung ungünstig wäre. ein telefonat mit zb deinem hausarzt kann das alles zügig klären. zudem wäre dann recht sicher, dass eine entzündliche erkrankung vorliegen kann, wenn cortison helfen sollte.

    lass dir bitte die laborauswertung in kopie mitgeben, und es wäre auch gut schwellungen, sofern vorhanden, zu fotografieren als dokumentation und
    beweismittel ;-)

    für die diagnose eines fibromyalgie-syndroms ist die testung einiger tenderpoints nicht ausreichend und massgeblich.

    alles gute!
     
  5. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Auch ich heiße dich hier willkommen, lies dich ein viel sagen kann auch ich nicht aber das Schmerztagebuch eine gute idee:top: führe ich selbst auch.


    Ich wünsche dir alles Gute , und grüße dich aus Hamburg von Johanna-Beate.
     
  6. Eliza Mourinac

    Eliza Mourinac Registrierter Benutzer

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    Hallo

    und vielen Dank für eure Antworten. Es hilft schon etwas weiter zu wissen dass man nicht alleine ist.
    Ich habe mittlerweile fleißig mit Franzbranntwein die Muskeln und Gelenke eingerieben. Zumindest ist der permanente Muskelschmerz weniger geworden. Ich könnte mich in den Wald stellen, dufte wie ne Latschenkiefer ;)

    @Marie2

    vielen Dank für Dein Mitgefühl und deine Wünsche. :)

    Im Blutbefund vom Mai diesen Jahres war das c-reaktives Protein (CRP) mit 11,0 mg/l leicht erhöht, der Rheumafaktor betrug 55. In einem spezifischeren Befund älteren Datums, als in erster Linie "nur" das Knie und leichte Muskelschmerzen im Körper mir zu schaffen machten, war der cycl. Citrullin-Peptid-AAK 463,5 (Normalwert <5,0), BSG 20.

    Die Ergebnisse der vom Rheumatologen veranlasste Serumuntersuchung erfahre ich erst im September. Ich musste eine Einwilligungserklärung bezüglich Kniegelenksbiopsie ausfüllen. Ich weiß nun nicht ob das generell gemacht wird oder ob das mit den CRP-Werten zu tun hat. Ich hoffe, dass es nicht nötig wird aber ich habe irgendwie ein blödes Gefühl. Ich hoffe dass das nicht weiter schlimm ist sollte es doch gemacht werden.
    Beim Rheumatologen sind die Untersuchungen noch am Anfang, er hat die Blutuntersuchung veranlasst und lässt sich den Röntgenbefund der Lunge schicken. Ich hatte den Eindruck dass das nicht alles sein wird.

    Wegen der Cortisonstosstherapie muss ich mich mal belesen. Es schadet nicht sich im Vorfeld damit auseinander zu setzen, für den Fall der Fälle.

    Ich wäre nie darauf gekommen Fotos zu machen, sollte es, was ich nicht hoffe zu sichtbaren geröteten Schwellungen kommen. Ich werde mir eine Kopie des Blutbefundes geben lassen. Danke für die Ratschläge, ich werde sie beherzigen. :top:

    Ich werde das Thema auch nochmal ansprechen, denn ich habe nun gelesen dass ua. Begleitsymptome wie das Restless-Leg-Syndroms, was mir seit zwei, drei Jahren immer wieder über längere Zeiträume zusetzt wie auch sehr häufige Kopfschmerzen und Schlafstörungen, Depressionen und Ängste auftreten können. Ich hatte all das beim Rheumatologen nicht erwähnt.


    @ Johanna Nielsen

    vielen Dank für den netten Willkommensgruß und die Wünsche :)
    Ich frage mich wieso ich nicht eher auf die Führung eines Schmerztagebuches gekommen bin, dabei hatte ich gute Erfahrungen damit gemacht als ich über viele Jahre unter ständigen Kopfschmerzen litt. Das ärgert mich ein bisschen, denn es hätte vielleicht bei der Erstvorstellung beim Rheumatologen schon hilfreich sein können. Aber ich habe bis September Zeit täglich zu dokumentieren und hoffe dass diese Zeitspanne auch aussagekräftig genug ist.

    Ich finde das Klasse dass es hier die Möglichkeit gibt online eines zu führen. :top:


    Ich wünsche Euch auch alles Gute!

    Viele Grüße
    Eliza
     
  7. Eliza Mourinac

    Eliza Mourinac Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    es sind nun seit meinem ersten Eintrag doch Monate ins Land gegangen und meine Verzweiflung ist gewachsen, da die Beschwerden in dieser Zeit rasant voran geschritten sind und im Dezember ihr Einjähriges feiern können, ich war seitdem nicht einen Tag mehr schmerzfrei, aber da bin ich nicht die Ausnahme. Ich bin noch immer ohne medikamentöse Einstellung, habe nur Diclofenac 50mg, das ich sehr verhalten nur nehmen kann wegen meiner Magenerkrankung. Ich habe wenn ich in der Lage war am Rechner zu sitzen mich ein bisschen belesen, aber selbst wenn man sich in dem einen oder anderen Beitrag ansatzweise wiederfindet, bleibt die Sorge und die angst und es bleiben Fragen. Ich wäre gern öfters hier, aber die Schmerzen schränken die Rechnerzeiten derzeit stark ein und ich hatte viele Arzttermine und war nach jedem kaputt. Ich hoffe, dass sich das bald ändert und ich dann auch hier öfters sein kann, denn ich sehe mich so ziemlich alleine mit meiner Problematik und würde mich gern hier mit aktiver beteiligen.

    Aber der Reihe nach:

    Ich hatte im September meinen zweiten Rheumatologentermin und anhand der vorliegenden Laborbefunde hat es sich ergeben, dass ich an chronischer Polyarthritis erkrankt bin. Meine Befürchtung hat sich somit leider bewahrheitet; die nächste Autoimmunerkrankung :sniff:
    Er hat zu diesem Termin einen weiteren Blutdiagnostik veranlasst und der nächste Termin wäre erst im Dezember, aber mittlerweile sind die Beschwerden so heftig, dass wir den Termin für Mitte November vorverlegen mussten als frühesten Termin. Ich hoffe, dass bis dahin die Röntgenuntersuchungen von Händen und Füßen und der Laborbefund vorliegen .

    Ich komme mittlerweile ohne zwei Krücken bzw. Gehbock (je nach Schmerzen im linken Handgelenk) nicht mehr aus, abgesehen von den heftigen Gelenks- und Muskulaturschmerzen, die beide Beine, die Füße, das linke Handgelenk und die Schultern umfassen, gibt es bereits so starke Bewegungseinschränkungen, dass bereits seitens des Pflegedienstes angeregt wurde, die Pflegestufe 1 zu beantragen (die PST 0 ist bereits wegen anderer Erkrankungen vorhanden).

    Es ist mittlerweile Dauerzustand, dass ich mich nur noch im Zeitlupentempo und unter größten Anstrengungen und starken Schmerzen vom Sitz in den Stand erheben kann (es ist als ob ich gegen Gewichte ziehe) und wegen der Instabilität in den Beinen (ich finde eine Weile keinen sicheren Stand weil die Knie wegrutschen, es fühlt sich zumindest so an), so dass ich eine Weile brauche um mich dann mit Krücken oder Gehbock nur in kleinen Schritten schlurfend fortzubewegen. Ich musste mir eine Toilettensitzerhöhung :mad: zulegen, weil ich nicht mehr hoch komme (mit nur Krücken nicht zu schaffen, für unterwegs allerdings weiß ich mir echt keinen Rat), ein Sitzkissen wird im Laufe der nächsten Woche geliefert, das ich dann wenigstens mit in die Arztpraxen nehmen kann. Um mich im Bett aufrichten zu können habe ich mir meinen Expander ans Fußende gebunden, an dem ich mich wenn es gar nicht anders klappt, hochziehen kann. Die ständige nächtliche "Rennerei" hat mir bereits eine manifeste Schlafstörung eingebracht; ich kann wegen der Schmerzen nicht mehr einschlafen nach max. 3-4 Stunden Schlaf jede nacht. Eine Autofahrt als Beifahrer ist genauso eine Tortur wie Sitzen oder Stehen oder Gehen mit Gehhilfen. Die Schwellungen der Gelenke gehen auch nicht mit Kühlen oder Franzbranntwein zurück (zum Zeitpunkt meines älteren beitrags half der wenigstens noch ein bisschen, das tut er nicht mehr), ich trinke Brennnesseltee in der Hoffnung den Körper bisschen zu entwässern, aber es bleibt beim Hoffen und ich weiß ja eigentlich auch, dass die Schwellungen von den Entzündungen her kommen.

    Mittlerweile umtreibt mich die angst, dass es bereits so große Schäden an beiden Kniegelenken und den Sehnen gibt, dass, selbst wenn hoffentlich bald eine med. Behandlung eingeleitet wird dieser Zustand sich nicht mehr korrigieren lässt, mir die Zeit davon rennt. Ich weiß nicht ob das alles typisch für eine CP ist, das so schnelle und heftige Voranschreiten, das Ausbreiten, die starken Bewegungseinschränkungen von fast heute auf morgen.

    Und ich frage mich auch die ganze Zeit, ob es üblich ist, dass eine weitere so lange dauernde Blutuntersuchung gemacht wird oder ob sie zur Diagnosesicherung veranlasst wurde, ob er vielleicht ganz sicher gehen will. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass aufgrund der anderen Autoimmunerkrankungen bestimmte Laborwerte nicht eindeutig sind. Da kann ich wirklich nur abwarten. Mich irritierte allerdings, dass weder von der Orthopädin damals, noch vom Rheumatologen eine MRT-Untersuchung angeregt wurde, aber vielleicht kommt das alles noch... :confused:

    Da ist so viel Unsicherheit und angst.
    Danke fürs Lesen.
    Verzweifelte Grüße
    Eliza
     
  8. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    hallo eliza,
    es tut mir leid ,dass es dir So schlecht geht und hoffe,es wird bald etwas dagegen unternommen.
    mir ist in den Sinn gekommen,dass es Diclo auch als zäpfchen und auch als schmerzPflaster gibt. evtl wäre So der Magen weniger oder gar nicht belastet und du .könntest höher dosieren.
    ich Weiß nicht welche stärken es da gibt.
    sich einfach mal den Arzt an.

    alles gute
     
  9. mymy

    mymy Mitglied

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    Hallo
    Ich verstehe nicht warum du keine Basis Therapie erhält aufgrund deiner anti ccp und deiner Beschwerde
    Lg
     
  10. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    ...oder zumindest Cortison, wenn man noch nicht gleich oder aus anderen Gründen (sie sprach von anderen Erkrankungen) anfangen will…

    Kati
     
  11. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Eliza,

    ich finde es schon seltsam das zB. Blutauswertungen, die im Juli gemacht wurden, dann erst im September mit dir besprochen werden. Die Auswertung dauert keine zwei oder drei Monate. Zumindest ist es üblich, das der Arzt sich dann nach ca zwei Wochen beim Patienten meldet, oder dem Hausarzt Bescheid gibt, wenn gravierende Auffälligekeiten zu sehen sind.Noch dazu wenn der Patient schon starke Beschwerden dazu hat.

    Und es gibt schon ein rasches Fortschreiten, gerade bei positivem, erhöhten CCP Ak kommt das häufiger vor.

    Gut das man deinen nächsten Termin wenigstens auf Mitte November vorverlegt hat, sind jetzt noch etwa zwei Wochen, aber dann sollte doch mal schleunigst was geschehen.
     
  12. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    vielleicht langt ja auch schon ein Anruf vom hausdoc bei dem rheumatologen.
    letztendlich braucht man nach der Klinik auch wieder einen rheumatologen.
    ob der jetzige sie wieder nehmen würde wage ich zu bezweifeln
    uns einer erneuten Diagnostik in einer Klinik ist das cortison ansonsten auch nicht unbedingt Mittel der Wahl,denke ich, da es verschleiern kann.
    aber sowas könnte man sicher absprechen.

    Hausarzt mit einzubeziehen finde ich auch eine gute Idee.

    ich hoffe,du findest einen weg für dich.
    alles gute
     
  13. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Der nächste Termin ist ja nun schon in zwei Wochen, ich würde da erst mal nichts mit Klinikeinweisung machen, außer ich käme zuhause gar nicht mehr zurecht.. Erst mal gucken was nun beim anstehendem Rheumatologen-Termin dann geschieht.
     
  14. Eliza Mourinac

    Eliza Mourinac Registrierter Benutzer

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    Hallo


    und vielen Dank für Eure Antworten. Eurer Mitgefühl, Eure Anregungen, Überlegungen und lieben Wünsche helfen mir schon und geben mir das Gefühl nicht völlig alleine mit der Problem zu sein. Vorgestern hatte ich noch gar keinen Plan was ich mit der Hausärztin besprechen will, mittlerweile ist meine Verzweiflung etwas weniger geworden und ich habe wieder etwas mehr Hoffnung. Mir geht es zudem heute ein µ besser. :)


    Ich habe erst in vier Wochen den nächsten Rheumatologentermin, bei der Hausärztin bin ich bereits in der zweiten Novemberwoche. Ich warte schon sehr auf diesen Termin, weil ich mir nun erhoffe, dass sie mir erzählen kann, was diese Erkrankung, ganzheitlich mit den anderen Erkrankungen betrachtet, was sie für mich bedeutet, was zu beachten ist, insbesondere in Bezug auf Medikamente, welche Möglichkeiten ich noch ausschöpfen kann in meinem ohnehin schon sehr stark eingeschränkten Leben, ob es ratsam ist dass meine Orthopädin in den gesamten Komplex mit eingebunden wird usw. (dort kann ich mir erst im November für Jan/Februar einen Termin holen, das ist aber mit Arztterminen überall ein Problem und kennen sicher die meisten von euch auch), ob sie als Hausärztin mir Physiotherapien verordnen kann, welche Hilfsmittel mir vielleicht noch den Alltag erleichtern könnten (ich denke da zB an die Tatsache da ich keine Dusche habe und nicht mehr in die Wanne komme, dass ich da vielleicht bei der krankenkasse was beantragen kann, Krücken, Sitz und Gehbock hatte ich aus eigener Tasche bezahlt, da ich ja noch keine Diagnose bis vor Kurzem hatte), welcher Aufwand zusätzlich auf den Sozialdienst zukommt usw.


    Bezüglich Blutuntersuchung hatte der Rheumatologe gesagt, dass das Blut zur Untersuchung in verschiedene Labore geschickt wird, was den langen Zeitraum rechtfertigt. Die Auswertung im September bestand darin, dass er mir sagte, dass ich an cP erkrankt bin und eine weitere Blutuntersuchung nötig ist, die auch wieder eine gewisse Zeit dauert. Ich hatte das Schmerztagebuch, welches man hier online anlegen kann, ausgedruckt und vorgelegt, das er anschaute, aber nicht weiter darauf einging.


    Ich bin in einem Rheumazentrum in Behandlung und hoffe, dass ich dort fachlich sehr gut aufgehoben bin. Ich hätte bestimmt jede Zeit in die Praxis gehen können um etwas gespritzt zu bekommen gegen die Schmerzen, das Problem ist, dass ich Medikamente nehme, die z.B. mit Rheumamitteln gar nicht zusammen gehen; wenn ich eine Diclo nehme, muss ich andere Medikamente weglassen, das geht mal, aber nicht dauerhaft (bezüglich Verträglichkeit werde ich mich aber mal schlau machen wegen anderer Alternativen. Danke Ducky für den Hinweis) Und da der Arzt sich bezüglich Behandlung noch nicht geäußert hat und das hier alles so komplex ist, trau ich mich nicht mir etwas spritzen zu lassen, da das sich alles noch in Untersuchung befindet. Ich reagiere zudem auf manche Medikamente und Mittel sehr stark, so dass manchmal eine normale Dosis schon zu viel ist. Ich denke das macht es nicht einfacher.


    Mich umtreibt die Sorge, da das alles wohl nicht so ganz eindeutig ist, vielleicht wegen der anderen Autoimmunerkrankungen oder spezifische Marker noch untersucht werden müssen, dass etwas gefunden wurde, was eine erneute Laboruntersuchung notwendig macht. Jetzt wo ich weiß und das war mir wichtig, dass das normalerweise schneller mit Blutuntersuchungen und Behandlungsansätzen geht, verstärkt sich meine Vermutung. Ich denke mittlerweile aber auch, dass der Arzt sehr gewissenhaft ist und es Gründe für eine weitere Untersuchung gibt. Danke Lagune an dieser Stelle für Deine sehr hilfreichen Antworten.


    Von einer Klinik möchte ich Abstand nehmen, das ist wegen anderer Erkrankungen nicht ganz so einfach. Dass mehr Hilfe notwendig ist hat sich allerdings schon gezeigt, deswegen wird die Pflegestufe 1 angeregt. Mal schauen.


    Ich denke, ich werde die Hausärztin fragen in Bezug Zusammenarbeit mit dem Rheumatologen, das war eine gute Anregung.
    Ich bin im Dezember beim Endokrinologen (leider konnte ich diesen Termin nicht vor den Rheumatologentermin verschieben) und werde dort das Thema Medikamentierung auch ansprechen (bis dahin sich hoffentlich etwas bezügl. Diagnostik und Behandlung ergeben) was ich beachten muss usw. Vielleicht gibt es bezüglich dieser Fachrichtung noch irgendwelche spezifischen Untersuchung in die Bezug auf die Tatsache, dass nun eine weitere Immunerkrankung hier ihr Unwesen treibt. Man hat zwar noch nicht herausgefunden, was die Ursachen für Autoimmunerkrankungen ist, aber vielleicht hat sich ja in den letzten zwei Jahren diagnostisch was verändert.





    Ich wünsche Euch eine für Euch gute Zeit und bedanke mich
    herzlich bei euch allen für Eure lieben und hilfreichen Antworten. :top:


    Ich melde mich spätestens nach dem Hausarzttermin wieder
    (wenn der Zahnarzt mir den Kopf drangelassen hat *bibber*) ;)




    Herzliche Grüße
    Eliza