alte Neue

balkona

Neues Mitglied
Hallo an alle,

nun lese ich schon seit vielen Jahren in diesem Forum mit, habe hie und da mal etwas von mir gegeben, aber sehr wenig über mich erzählt, was ich hiermit nachholen möchte.

Seit 1986 habe ich Rheumatoide Arthritis, an der auch mein 1991 verstorbener Vater, der 73 Jahre alt wurde, erkrankt war. Ich bekam hautnah mit, wie schlecht es ihm, trotz der vielen Medikamente, ging. Das und die Angst vor den Nebenwirkungen der Mittel und wahrscheinlich auch mein Dickschädel ließen mich 20 Jahre einen anderen Weg gehen. Ich habe alle möglichen alternativen Therapien ausprobiert, die mir mehr oder weniger halfen. Vor 2 Jahren hatte ich jedoch einen so massiven Schub (und auch wohl "die Schnauze voll" von den ewigen Schmerzen), dass ich einen internistischen Rheumatologen aufsuchte. Nun nehme ich 15mg MTX und 5mg Cortison und es geht mir ganz gut.

Mein rechtes Sprunggelenk wurde 7/07 unten versteift und oben habe ich eine Prothese bekommen. Auf den Op-Termin für den rechten Vorfuß warte ich noch, er wird mir einen Tag vor der OP mitgeteilt. Die stationäre Voruntersuchung war bereits im Dezember.

Ich bin froh, dass es dieses Forum gibt. Ihr habt mir oft neue Denkanstöße gegeben und ich fühlte mich, obwohl ich mich selten an euren Gesprächen beteiligt habe, nicht so allein mit meiner Erkrankung.

Viele liebe Grüße von balkona
 
Herzlich Willkommen hier bei uns... und ich hoffe, dass wir Dir weiterhin helfen können :)

Viele Grüße
Colana
 
Liebe Balkona,

es ist schön, dass Du wieder etwas von Dir hören
läßt und dass Du Dich zu einer Baistherapie mit Mtx entschlossen
hast und dass es Dir damit ganz gut geht.

Ich hoffe, Deine jetzigen Probleme bekommst Du auch noch
in den Griff.

Ich wünsche Dir ganz viel Glück!

glckallgemein002.jpg


Bald wird das Frühjahr uns wieder erfreuen.

Viele liebe Grüße
Neli
 
Hallo Colana, hallo Neli,

herzlichen Dank für eure freundliche Willkommensgrüße.

Heute fühle ich mich nicht so gut, wie immer an dem Tag nach der MTX-Spritze. Meist folgen dann am nächsten Tag, also morgen, sehr unangenehme Kopfschmerzen, die auch mit Schmerzmitteln nicht verschwinden. Es sind immer (fast) zwei verlorene Tage, an denen ich mir selber im Wege stehe, fast wie früher, vor den "Tagen".
Wie helft ihr euch über diese Zeit hinweg? Kennt ihr Hausmittelchen oder habt ihr Ideen, was man da tun kann?

Balkona
 
hallo balkona,
auch von mir ein herzliches willkommen hier.
also ich spritze mir das mtx immer abends,dann verschlaf ich schon einige nebenwirkungen und am anderen tag trinke ich dann besonders viel wasser und tee.folsan nimmst du auch,oder ?

liebe güße katjes
 
Hallo Balkona,

schön das du wieder da bist.

Meine Freundin geht es auch nicht so gut
wenn sie sich die MTX Spritze gegeben hat
sie hat mit den gleichen Dingen wie du zu kämpfen.

Nimmst du nach 48 Std. die Folsaure nicht?

http://www.razyboard.com/system/mor...und-lupus-schub-marsden-795942-4992327-0.html

Bitte gebe dir Zeit es braucht eine Eingewöhnungzeit.

Andere habe es auch geschafft warum du nicht auch.

Einen wunderschönen Tag
auf deinem Sofa in einer Kuscheldecke
wünsche ich dir deine Gisi
 
Vielen Dank an Gisi und Katjes für die nette Begrüßung,

Folsäure nehme ich 24 Stunden nach der MTX-Spritze, und zwar 10 mg. Heute Abend werde ich es mal mit 15 mg probieren, da ich gelesen habe, dass manche Arthritiskranke es je nach MTX-Dosis nehmen. Oder sollte ich nicht eigenmächtig die Folsäuredosierung ändern?:confused:

Auch ich gebe mir abends die Spritze, d.h. mein Mann ist so freundlich, weil mir die Handhabung der Spritze mit meinen verformten Händen sehr schwerfällt. Nachts schlafe ich dann noch schlechter als sonst.

Auf das Trinken achte ich schon, es werden so 2 L am Tag sein, könnte wohl etwas mehr sein. Kuscheldecke und Sofa hört sich gut an, liebe Gisi, sollte ich öfters mal machen.

Liebe Grüße von Balkona
 
Hallo Colana, hallo Neli,

herzlichen Dank für eure freundliche Willkommensgrüße.

Heute fühle ich mich nicht so gut, wie immer an dem Tag nach der MTX-Spritze. Meist folgen dann am nächsten Tag, also morgen, sehr unangenehme Kopfschmerzen, die auch mit Schmerzmitteln nicht verschwinden. Es sind immer (fast) zwei verlorene Tage, an denen ich mir selber im Wege stehe, fast wie früher, vor den "Tagen".
Wie helft ihr euch über diese Zeit hinweg? Kennt ihr Hausmittelchen oder habt ihr Ideen, was man da tun kann?

Balkona

Hallo Balkona,

ich versuche mich an diesem Tag immer abzulenken und mir
etwas Gutes anzutun. Es ist erwiesen, dass schmerzmäßig etwas im Gehirn
umgepolt wird, wenn man sich ablenkt und etwas Schönes erlebt.
Versuch es einmal, manchmal vergeht dann auch die schlimme Müdigkeit.
Es ist auch sehr wichtig, Hobbys zu haben, mit denen man sich
ablenken kann.

Es ist auch sehr wichtig, viel zu trinken.
Hoffentlich nimmst Du auch Folsäure.

Viele liebe Grüße
Neli
 

Anhänge

  • 002.jpg
    002.jpg
    4,8 KB · Aufrufe: 365
Zurück
Oben