Hallo Cashflow,
herzlich willkommen bei rheuma-online,
zu Anfang musste ich auch mit hohen Cortisondosen einsteigen, da ich große Entzündungsaktivität hatte. Es ist da erst mal wichtig schnell die Entzündung zu reduzieren, deshalb bekommt man da meist erst mal mehr Cortison.
Später, sollte sich bei dir ein entzündliches Rheuma rausstellen wirst du wahrscheinlich ein Basismedikament bekommen
http://www.rheuma-online.de/a-z/l/langwirksame-antirheumatika.html, wenn das seine Wirkung entfaltet kann man mit dem Cortison auch wieder runter, entweder auf eine kleine Erhaltungsdosis oder eventuell sogar ganz raus schleichen und das Cortison dann ganz weglassen. Das kann halt etwas dauern, ich brauchte mehrere Monate, ehe ich mal bei 12 mg ankam und dann noch langsam auf 5 mg Cortison runter konnte.
Ich bekam unter hohem Cortison ein Vollmondgesicht und hatte sehr zugenommen, außerdem traten Heißhungerattacken auf.
Das ging aber nachher mit meiner kleinen Erhaltungsdosis, nehme schon jahrelang 5mg Prednisolon zu Basismedikamenten, wieder weg, das Gewicht ging also wieder runter und das Mondgesicht verschwand wieder, ebenso die Hungerattacken. All das dauerte natürlich, musste viel Geduld haben, aber die vielen Entzündungen einzudämmen war Anfangs bei mir das Wichtigste.
Zusätzlich kannst du schon mit der Ernährung versuchen es in Grenzen zu halten, vor allem mit Süßigkeiten und Nascherei wie Chips und co vorsichtig, sonst kanns sehr ausufern.
Außerdem kann man versuchen die Arachidonsäure zu reduzieren, weniger davon verzehren. Arachidonsäure befindet sich in allen tierischen Lebensmitteln.
Wenn du lesen magst, hier gibt es noch viele Infos zu Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen:
http://dgrh.de/qualitaetsmanual10.html
Unterstützend-ergänzend könnte da einiges sinnvoll sein.