So, ich melde mich auch mal wieder. Ich habe das Gefühl, in den letzten Wochen nicht wirklich schlauer geworden zu sein. Oder vielleicht doch - je mehr Ärzte man fragt, desto mehr Antworten bekommt man.
Wie schon öfter geschrieben, hat mein Orthopäde den Verdacht einer rheumatischen Erkrankung ausgesprochen und mich zum Rheumatologen überwiesen.
Seit langer Zeit habe ich Schmerzen im Bereich der Sehnenansätze des/und im Kreuzdarmbeinbereich.
Der Rheumatologe hat etliche Blutuntersuchungen durchgeführt, eine körperliche Untersuchung, Röntgen und MRT.
Die BSG ist erhöht, ein Rheumafaktor grenzwertig. Alle Gelenke sind frei beweglich, Sehnenansätze im Kreuzdarmbeinbereich schmerzhaft, Röntgen und MRT unauffällig, kein bildlicher Nachweis einer entzündlichen Veränderung. Dass die Cortisonstoßtherapie zweimal erfolgreich war hat keine Bedeutung, Cortison ist ein Hormon, dass nicht nur entzündungshemmend wirkt.
Nun gut, ich bin ja irgendwie froh, dass die Befunde so gut waren (der grenzwertig erhöhte Rheumawert bedeutungslos). Der Rheumatologe meinte, dass es eine Fibromyalgie im Anfangsstadium sein könnte. Aber auch auf Fibromyalgie passen die Symptome nicht wirklich, die Tenderpoints sind nicht auffällig, einzig und allein der Kreuzdarmbeinbereich.
Seit zwei Monaten habe ich nun Schulterbeschwerden, mit nachweisbarem Erguß in der Rotatorenmanschette. Die Beschwerden traten nach einem Chorkonzert auf, vom Notenhalten habe ich die Beschwerde bekommen. Diese haben bis jetzt nicht auf die Therapie meines Orthopäden angesprochen (anfangs bin ich nicht zum Arzt und habe abgewartet, aber da es nicht besser wurde, mußte es doch sein). Für die Schulterschmerzen habe ich Ultraschalltherapie und Jontophorese bekommen, da diese wirkungslos blieb, habe ich heute Cortison in die Schulter gespritzt bekommen und nach nur vier Stunden merke ich jetzt schon Besserung (oder bilder ich es mir ein?). Da ich in der Kniekehle auch noch Beschwerden bekommen habe, steht nun noch ein MRT-Termin an, evtl.der Meniskus?
Die Hautveränderungen an den Händen, bei der kurz der Verdacht auf Psoriasis bestand,hat sich nicht bestätigt (Neurodermitis plus Pilzinfektion )
Irgendwie weiß ich zur Zeit selbst nicht mehr, was ich noch denken soll. Ich freue mich ja, wenn nichts bei rumkommt und ich gesund bin, aber irgendwie verunsichert mich die Uneinigkeit der Ärzte.
Wie lange bleibt eine Fibromyalgie im Anfangsstadium, (habe seit Jahren gleichbleibende Schmerzen)? Ich dachte, bei Fibro wandern die Schmerzen und treten nicht ausschießlich an den gleichen Stellen auf.
T´schuldigung, fühle mich total verunsichert und weiß nicht, worauf das alles hinausläuft.
Ich kann mit meinen Problemen und Schmerzen durchaus leben, es könnte viel schlimmer sein und ich lass mich davon nicht aufhalten, aber es verunsichert mich.
Ich würde so gerne nächstes Jahr die 1100km auf der Via Plata pilgern, aber mit den Kniekehlenschmerzen schaffe ich mit Mühe 15km und humpel schon lange vorher. Ja, viele haben hier ganz andere Sorgen, aber ein riesengroßer Traum von mir ist die Via Plata. 1100km Pilgermarsch von Sevilla nach Santiago und ich kann diesen Gedanken nach den trotzallem geschafften über 700km auf dem Camino Frances noch nicht aufgeben.
Was soll ich tun?
Wie äußert sich bei euch die Fibromyalgie?
Irgendwelche Tips, Ratschläge, Erfahrungsberichte?
Gruß und danke für´s Zuhören/Lesen, ich mußte meine Gedanken mal loswerden.
Anne
Wie schon öfter geschrieben, hat mein Orthopäde den Verdacht einer rheumatischen Erkrankung ausgesprochen und mich zum Rheumatologen überwiesen.
Seit langer Zeit habe ich Schmerzen im Bereich der Sehnenansätze des/und im Kreuzdarmbeinbereich.
Der Rheumatologe hat etliche Blutuntersuchungen durchgeführt, eine körperliche Untersuchung, Röntgen und MRT.
Die BSG ist erhöht, ein Rheumafaktor grenzwertig. Alle Gelenke sind frei beweglich, Sehnenansätze im Kreuzdarmbeinbereich schmerzhaft, Röntgen und MRT unauffällig, kein bildlicher Nachweis einer entzündlichen Veränderung. Dass die Cortisonstoßtherapie zweimal erfolgreich war hat keine Bedeutung, Cortison ist ein Hormon, dass nicht nur entzündungshemmend wirkt.
Nun gut, ich bin ja irgendwie froh, dass die Befunde so gut waren (der grenzwertig erhöhte Rheumawert bedeutungslos). Der Rheumatologe meinte, dass es eine Fibromyalgie im Anfangsstadium sein könnte. Aber auch auf Fibromyalgie passen die Symptome nicht wirklich, die Tenderpoints sind nicht auffällig, einzig und allein der Kreuzdarmbeinbereich.
Seit zwei Monaten habe ich nun Schulterbeschwerden, mit nachweisbarem Erguß in der Rotatorenmanschette. Die Beschwerden traten nach einem Chorkonzert auf, vom Notenhalten habe ich die Beschwerde bekommen. Diese haben bis jetzt nicht auf die Therapie meines Orthopäden angesprochen (anfangs bin ich nicht zum Arzt und habe abgewartet, aber da es nicht besser wurde, mußte es doch sein). Für die Schulterschmerzen habe ich Ultraschalltherapie und Jontophorese bekommen, da diese wirkungslos blieb, habe ich heute Cortison in die Schulter gespritzt bekommen und nach nur vier Stunden merke ich jetzt schon Besserung (oder bilder ich es mir ein?). Da ich in der Kniekehle auch noch Beschwerden bekommen habe, steht nun noch ein MRT-Termin an, evtl.der Meniskus?
Die Hautveränderungen an den Händen, bei der kurz der Verdacht auf Psoriasis bestand,hat sich nicht bestätigt (Neurodermitis plus Pilzinfektion )
Irgendwie weiß ich zur Zeit selbst nicht mehr, was ich noch denken soll. Ich freue mich ja, wenn nichts bei rumkommt und ich gesund bin, aber irgendwie verunsichert mich die Uneinigkeit der Ärzte.
Wie lange bleibt eine Fibromyalgie im Anfangsstadium, (habe seit Jahren gleichbleibende Schmerzen)? Ich dachte, bei Fibro wandern die Schmerzen und treten nicht ausschießlich an den gleichen Stellen auf.
T´schuldigung, fühle mich total verunsichert und weiß nicht, worauf das alles hinausläuft.
Ich kann mit meinen Problemen und Schmerzen durchaus leben, es könnte viel schlimmer sein und ich lass mich davon nicht aufhalten, aber es verunsichert mich.
Ich würde so gerne nächstes Jahr die 1100km auf der Via Plata pilgern, aber mit den Kniekehlenschmerzen schaffe ich mit Mühe 15km und humpel schon lange vorher. Ja, viele haben hier ganz andere Sorgen, aber ein riesengroßer Traum von mir ist die Via Plata. 1100km Pilgermarsch von Sevilla nach Santiago und ich kann diesen Gedanken nach den trotzallem geschafften über 700km auf dem Camino Frances noch nicht aufgeben.
Was soll ich tun?
Wie äußert sich bei euch die Fibromyalgie?
Irgendwelche Tips, Ratschläge, Erfahrungsberichte?
Gruß und danke für´s Zuhören/Lesen, ich mußte meine Gedanken mal loswerden.
Anne