chronische Polyarthrtis
Hallo,
bei fing es wohl vor 5-6 Jahren an. Hatte 1-2 mal im Jahr heftige Schmerzen in den Oberarmen. Habe Spritzen bekommen und gut war. Vor zwei Jahren fing es im linken Hüftgelenk an. Ich dachte erst, ich hätte mir beim Sport was weggeholt. Als es dann auch das linke Handgelenk getroffen hat, hat mein Hausarzt mich auf Rheuma getestet/Untersucht. Habe mich dann auch in der Rheumaabteilung im KH-HH-Eilbek gemeldet und wurde durchgechekt. Fazit ich hatte einen Rheumafaktor von 450 aber kaum bis keine Schmerzen mehr da mein Hausarzt angefangen hatte MTX zu Spritzen. Vor einem halben Jahr bekam ich Atemprobleme und hatte ständig infekte und einen Rheumafaktor von 140. Mir wurde auch nach der wöchendlichen MTX-Spritze für ungefähr 2 Tage kotzübel. Mein Hausarzt meinte das wären Aebenwirkungenm mit denen ich leben müßteda wäre nichts. Auf den Röntgenbildern war wegen der Atemprobleme auch nichts zu sehen. Habe dann auf eine Überweisung zu einem Lungenfacharzt gedrängt. Hier wurde ich auf Asthma / Bronchtis untersucht. Sollte dann anfang Februar wiederkommen. Die Medis die ich da verschrieben bekommen habe hatten keine Wirkung. Anfang Februar wurde ich dann von meiner Lungenärztin erneut geröngt und es wurde Wasser in der Lunge festgestellt. Das MTX musste ich dann sofort wegen der bevorstehenden OP absetzen. Wegen der Übelkeit wollte ich das MTX nicht weiternehmen. Meine Lungenärztin hat mich dann an einen internistischen Rheumatologen überwiesen. Die Schmerzen an den Gelenken wurden immer schlimmer, das auch Diclofenac nicht mehr geholfen hat. Der Rheumatologe hat mir gesagt, das ich eine sehr aggressive Form der chronischen Polyarthritis habe. Mit den Nebenwirkungen des MTX müßte man nicht leben, da hätte man auch etwas machen können sagte er ausserdem. Aber da mein Rheumafaktor auf 998 hochgeschossen ist, meinte er das mir nur noch ein TNF-alpha Blocker helfen kann. Die Wirkung ist sehr schnell eingetreten, so dass ich mit Diclofenac halbwegs schmerzfrei bin. gestern hatte ich sogar keinerlei Schmerzen. Als Fazit muss ich sagen, dass es ganz wichtig ist, einen guten Rheumatologen zu finden, der auch gezielt auf Problematiken, die ein Patient hat, eingeht.
Wie gesagt mir geht es heute besser, obwohl ich auch noch damit zurecht kommen muss, dass ich Rheuma habe. Ich hatte das bisher verdrängt.
Ich wünsche Euch eine gute und vor allem schmerzfreie Zeit
level42