Akupunktur?

Bertla

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Hallo Community,

ich möchte ja (wie wahrscheinlich die eine oder andere Person auch) möglicht ohne Medikamente auskommen (Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, Sport, etc). Ich habe eine Arthritis, die aufgrund meiner, zum Glück wenig verbreiteten Psoriasis, besteht. Meistens linksseitig, wenn ich eine Entzündung habe. Hat jemand Erfahrungen mit Akupunktur, bei Schüben oder vorbeugend regelmäßig?
 
Akupunktur KANN bei Schmerzen ein bisschen helfen, wirkt aber nicht gegen Entzündungen. Auf Dauer können diese die Gelenke und /oder innere Organe schädigen, von daher sollten Alternativmethoden allenfalls begleitend angewandt werden und nicht als alleinige Therapie. ;)
 
Ich habe oft gehört, dass eine Akkupunktur Therapie hilfreich sein kann. Wahrscheinlich ist dies aber auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
 
Akupunktur KANN bei Schmerzen ein bisschen helfen, wirkt aber nicht gegen Entzündungen. Auf Dauer können diese die Gelenke und /oder innere Organe schädigen, von daher sollten Alternativmethoden allenfalls begleitend angewandt werden und nicht als alleinige Therapie. ;)

Das ist so nicht korrekt.

Akupunktur wirkt durchaus entzündungshemmend.

Die entzündungshemmende Wirkung der Akupunktur erklärt sich aus dem Vorläufer des ß-Endorphin-Moleküls. Dieses 91 Aminosäuren lange Molekül POMC (ProOpioMelanoCortin) wird nicht nur im ZNS, sondern auch im peripheren Gewebe produziert. Bei Cortin handelt es sich um den Hauptbestandteil des ACTH-Moleküls, der die Nebennierenrinde veranlasst, körpereigenes Cortison und Cortisol auszuschütten. Damit ist die Grundlage für eine entzündungshemmende Wirkung der Akupunktur aufgezeigt.
Quelle https://www.aerzteblatt.de/archiv/40810/Akupunktur-Harmonisches-Gleichgewicht-der-Kraefte

Sinnvoll wäre, die Therapie von einem in China ausgebildeten TCM Arzt ausführen zu lassen, der zusätzlich auch Dekokte verordnet und regelmässig spezifische Laborwerte zu überprüfen, damit der Organismus optimal mit Nährstoffen versorgt ist - auch diese wirken antientzündlich. Weitere Bausteine wären eine sinnvolle Ernährung, die vor allem Stoffe meidet, die entzündungsfördernd sind - hier ist an vorderster Front der Zucker und je nach Prädisposition auch das Getreide zu nennen, Bewegung und Stressmanagement / Psychohygiene.

Das ist kein Garant dafür, dass man komplett medikamentenfrei wird oder bleibt, aber es ist eine sehr gute Basis.
 
Zur antientzündlichen Ernährung wären noch die entzündungsfördernden Öle wie Omega 6 haltigen zu erwähnen, e
Dr Sonnenblumen- Maiskeim- Distelöl. Gerade die Öle, die in öffentlichen Küchen häufig verwendet werden.
Ausgeglichen sind Rapsöl und Olivenöl.
Säure/Basenhaushalt spielt auch eine Rolle.
 
Hallo Schleiereule,
Hast Du Erfahrung mit akupunktur? Bin auch am Überlegen, da heute zum ersten Mal Schluckbeschwerden bei nur einer Kapsel tagsüber auftraten. Sonst trat das leichte Brennen und der Kältereiz nur beim Schlucken nach 24Uhr auf , nachts schwächelt mein IS immer
Die Verschlimmerung sind eindeutig Folge e. schwierigen
OP, vorher war ich auf einem guten Weg, Magen/Darm war o.k
Die Sklerodermie oder Kollagenose war rückläufig, in der Klinik fingen die Rippen wieder an hervorzutreten, obwohl ich genug zu essen hatte
 
@erda
Nein, ich habe keine eigene Erfahrung mit Akupunktur.
Mit anderen Punktionen inklusive der Interpunktion allerdings schon :p

Sonst trat das leichte Brennen und der Kältereiz nur beim Schlucken nach 24Uhr auf , nachts schwächelt mein IS immer

Du scheinst ein kapriziöses Immunsystem zu haben - ich wusste bis dato nicht, dass es derartig starke Dienstzeitschwankungen gibt. Da muss ich ein wenig schlucken......
 
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