Hai
Aktives Mitglied
Hallo Ihr,
wir mußten uns Samstag von unserem Kater verabschieden.
Solange wir ihn hatten habe ich mich darüber aufgeregt. Mein Göga hatte sich von Kollegen ohne Rücksprache mit mir, überreden lassen und ich war damals mit dem Zeitpunkt für ein Haustier bzw. Katze nicht einverstanden. Mein zweiter Sohn war damals 8 Monate und mein "Großer" damals gerade 3 Jahre alt.
Der Kater war zu ängstlich und die Kinder zu klein um richtige Freunde zu werden. Mein Großer hat den kleinen armen Kerl einige Male durchs halbe Haus gejagt und "Tigerjagd" gespielt und der Kater hat sich die kleinsten und dunkelsten Ecken gesucht.
Ich mußte immer aufpassen, das mein Baby nicht beim Schlafen von einem Kater im Kinderwagen besucht bzw. gestört wird. Den Kleinen in Ruhe im Garten stehen und schlafen lassen ging nicht mehr.
Überall, vor allem auf den Stühlen auf denen ich normalerweise sitze musste ich ständig Katzenhaare bekämpfen, ect. ect.
Ich habe die ganzen 8 Jahre nicht richtig verstanden, warum der kleine Kater mir wie ein kleiner Hund hinterher läuft und ganz traurig hinterher mautze, wenn ich mich aus seinem Gebiet entfernte. Ich habe immer gedacht, dass er eines Tages weglaufen oder von einem Auto überfahren wird. Das er so krank wird, das er in den Katzenhimmel geht, damit hab ich nicht gerechnet.
Und das ich so traurig bin, das ich heule, damit hab ich auch nicht gerechnet. Es ist so komisch, von der Arbeit nach hause zu kommen, und nicht angemautz und ausgeschimpft zu werden, das Herr Kater den ganzen Vormittag draußen war und nicht 5 Minuten im Haus und 5 Minuten im Garten sein konnte.
Meine Mutter und meine Schwiegermutter sagten gleich schafft euch bloß keine Katze wieder an. Aber ich glaube eher, 1 mal Katzenbesitzer immer Katzenbesitzer (vielleicht auf weil die lieben Mütter das Gegenteil sagen).
Ich will unsere Familie aber jetzt ersteinmal testen, ob wir es alle wollen und mit der Entscheidung einer neuen kleinen Katze ein zuhause zu geben bis zum nächsten Jahr warten.
Ich habe schon vor Freitag etwas Angst, wenn die Jungs (die mittlerweile etwas gelernt hatte sich dem Kater vorsichtiger zu nähern und zu streicheln) aus dem Ferienkamp heimkommen und ich ihnen die traurige Nachricht erklären muß.
Liebe Grüsse von Heulsuse
Hai
die ihren Kater ja doch geliebt hat
wir mußten uns Samstag von unserem Kater verabschieden.
Solange wir ihn hatten habe ich mich darüber aufgeregt. Mein Göga hatte sich von Kollegen ohne Rücksprache mit mir, überreden lassen und ich war damals mit dem Zeitpunkt für ein Haustier bzw. Katze nicht einverstanden. Mein zweiter Sohn war damals 8 Monate und mein "Großer" damals gerade 3 Jahre alt.
Der Kater war zu ängstlich und die Kinder zu klein um richtige Freunde zu werden. Mein Großer hat den kleinen armen Kerl einige Male durchs halbe Haus gejagt und "Tigerjagd" gespielt und der Kater hat sich die kleinsten und dunkelsten Ecken gesucht.
Ich mußte immer aufpassen, das mein Baby nicht beim Schlafen von einem Kater im Kinderwagen besucht bzw. gestört wird. Den Kleinen in Ruhe im Garten stehen und schlafen lassen ging nicht mehr.
Überall, vor allem auf den Stühlen auf denen ich normalerweise sitze musste ich ständig Katzenhaare bekämpfen, ect. ect.
Ich habe die ganzen 8 Jahre nicht richtig verstanden, warum der kleine Kater mir wie ein kleiner Hund hinterher läuft und ganz traurig hinterher mautze, wenn ich mich aus seinem Gebiet entfernte. Ich habe immer gedacht, dass er eines Tages weglaufen oder von einem Auto überfahren wird. Das er so krank wird, das er in den Katzenhimmel geht, damit hab ich nicht gerechnet.
Und das ich so traurig bin, das ich heule, damit hab ich auch nicht gerechnet. Es ist so komisch, von der Arbeit nach hause zu kommen, und nicht angemautz und ausgeschimpft zu werden, das Herr Kater den ganzen Vormittag draußen war und nicht 5 Minuten im Haus und 5 Minuten im Garten sein konnte.
Meine Mutter und meine Schwiegermutter sagten gleich schafft euch bloß keine Katze wieder an. Aber ich glaube eher, 1 mal Katzenbesitzer immer Katzenbesitzer (vielleicht auf weil die lieben Mütter das Gegenteil sagen).
Ich will unsere Familie aber jetzt ersteinmal testen, ob wir es alle wollen und mit der Entscheidung einer neuen kleinen Katze ein zuhause zu geben bis zum nächsten Jahr warten.
Ich habe schon vor Freitag etwas Angst, wenn die Jungs (die mittlerweile etwas gelernt hatte sich dem Kater vorsichtiger zu nähern und zu streicheln) aus dem Ferienkamp heimkommen und ich ihnen die traurige Nachricht erklären muß.
Liebe Grüsse von Heulsuse
Hai
die ihren Kater ja doch geliebt hat