Wieder da
Seit gestern bin ich wieder zu Hause nach 3 Wochen echt anstrengender Reha. Ergebnis: etwas durchwachsen - hätte besser sein können. Dafür kann aber die Rehaklinik nichts, der Mensch ist eben keine Maschine.
Als ich vor 3 Wochen dort ankam gab es im Speisesaal noch feste Tischplätze und es wurde in 2 Schichten gegessen. Mundschutz musste im ganzen Klinikum getragen werden. Man durfte diesen aber z.B. in der Rheumasportgruppe abnehmen, ebenso beim Schwimmen oder in den Seminaren (wenn man auf seinem Platz gesessen hat). Therapeuten waren soweit alle ok, manche mehr, manche eher weniger - dennoch kompetent.
Ich selbst hätte mir auch mal Massagen und Einzel-Ergotherapie speziell für meine Füße gewünscht. Immerhin gab es noch die Hydro-Druckstrahlmassage, ist allerdings nicht dasselbe wie eine manuell durchgeführte. Die Kältekammer hat mir sehr gut getan, schade - jetzt ist das vorbei. Das Ding war mega, direkt danach hätte ich Bäume ausreißen können

. Hat immerhin ein paar Stunden angehalten - wobei ich sagen muss, meine Wirbelsäule hat sehr davon profitiert - die Wirkung hielt deutlich länger vor.
Die Ärzte. Tja, je nachdem auf wen man trifft. Bei der Aufnahme war ich mit meinem Doc (Dr. B.) noch zufrieden, beim Abschlussgespräch dagegen kam ich gar nicht zu Wort. Bei der kurz darauf stattfindenden Oberarztvisite war Frau Dr. Roth mit anwesend und die hat wenigstens mal nach meinem Befinden gefragt und einen Biologika-Wechsel angeregt. Das stimmte mich dann wieder versöhnlich.
Ich hatte nach einer Woche Aufenthalt in Bad Eilsen ebenfalls eine Oberarztvisite. Leider weiß ich nicht mehr den Namen der überaus freundlichen Ärztin (sie hat Dr. B. vertreten, der war krank). Der hatte ich meine Last mit meinen Füßen geschildert und sie hat sich das alles gründlich angesehen, mir das Walking komplett aus dem Therapieplan gestrichen und eine Ultraschalldiagnostik sowie eine Ultraschalltherapie angeordnet. Die Diagnostik brachte chronische Entzündungen von Plantarfaszie, Achillessehnen und Schleimbeutel zu Tage. Passt halt zur PSA. Die Ultraschalltherapie war ganz angenehm, hatte das Gefühl, das hat auch ein klein wenig was gebracht.
Mein Zimmer war super, wie im Hotel. Ich durfte im frisch renovierten Fürstenhof residieren, hatte einen großen Balkon und einen tollen Blick in den Kurpark. Hab mich überhaupt nicht gelangweilt - an einem Sonntag hatte ich Besuch von der lieben Maggy63 und ihrem Mann. War ein sehr sehr schöner Nachmittag.


Auch die anderen Wochenenden waren alles andere als langweilig. Hab sehr nette Leute kennen gelernt, mit denen man tolle Gespräche führen konnte. Übrigens "Omas Kaffeestube" kann man echt empfehlen

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Was mir aber mit der Zeit immer mehr zu schaffen gemacht hat, waren die elend weiten Wege (grad, wenn die Füße das Problem sind). Alles ging in Einbahnstraße immer nur in eine Richtung (psst - manchmal hab ich das frech ignoriert, vor allen Dingen, wenn es schon recht spät war). Alle Therapien fanden im Therapiezentrum im Julianenhof statt, d. h. die Leute aus dem Fürstenhof hatten ganz schöne Strecken zu absolvieren. Nach 3 Wochen war ich echt k.o.

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Seit Montag gibt es im Speisesaal übrigens wieder Buffet (Frühstück und Abendessen bei freier Platzwahl). Essen war gut, es gibt immer mal was, was man nicht so gerne mag, totzdem fand ich es sehr ausgewogen. Das Küchenpersonal war sehr sehr freundlich und hilfsbereit.
Ach so, natürlich gab es auch im Rahmen des Rheumaseminars Ernährungsberatung mit der Möglichkeit, selbst zu kochen. Das war richtig super und hat uns allen viel Spaß gemacht (war echt alles total lecker, was wir 6 Leutchen da fabriziert haben

).
Ich hoffe, ich hab nix vergessen, wenn noch jemand Fragen hat, nur her damit.