Hallo,ich bin 16 Jahre alt und kurz vor meinem 15. Geburtstag erkrankt.
Ich habe eine lange Geschichte hinter mir mit den verschiedensten Diagnosen.Von einer Polyatritis,vaskulitis bis hin zur dermatomyositis war so ziemlich alles dabei.Die Sache belastet mich sehr.Ich fange am besten mal ganz am Anfang an.Ich kann nicht ganz genau einordnen,wann es angefangen hat,ich glaube das es nach einem Sommerurlaub war.
Ich war plötzlich ständig müde,so dass ich es nicht mehr geschafft habe meine Hausaufgaben nach der Schule zu erledigen,da ich erstmal ein paar Stunden schlafen musste bevor ich wieder irgendwas tun konnte.Ich war einfach ständig müde,egal wie lang ich schlief ich fühlte mich unheimlich kaputt.Dann bemerkte ich,wie sich meine Haut im Gesicht veränderte.Zuerst viel mir das vor lauter Akne gar nicht wirklich auf,aber ich wurde immer häufiger darauf angesprochen,dass ich rote abgehobene Flecken im Gesicht bekam - die leider auch nach Monaten noch immer da waren.Irgendwann begannen dann die Schmerzen am rechten Knie.Besonders das Treppensteigen viel mir zunehmend schwer.Wir gingen daher zum Ortophäden,der meine Symptome eher belächelte & bei der Frage nach Rheuma sich drüber lustig machte,da es ja in meinem Alter so selten sei.Daher beließen wir es dabei,doch die Symptome wurden immer mehr.
Deshalb ließen wir zur Sicherheit Blut abnehmen.Daraufhin rief meine Ärztin bei uns zu Hause an und meinte,dass mein Ana Titer mit 800 + auffällig erhöht wären & dies auch mit meinen Syptomen einhergehen könnte.Ich kam in eine Klinik,in der ich 3 Tage lang gründlich unetrsucht wurde.Es wurden Ergüsse an den Knien festgestellt,jedoch war alles andere unauffällig,auch der Rest des Blutbildes,so dass ich mit der Diagnose seronegative Polyathritis und Schmerztabletten nach Hause kam.Diese halfen mir jedoch nicht & meine Beschwerden wurden immer schlimmer,so dass ich irgendwann eine geraume Zeit brauchte,um überhaupt die Treppen hoch zu kommen.Auch konnte ich meine Knie nicht länger einknicken,so dass ich nicht mehr im Schneidersitz sitzen konnte oder in der Hocke.Selbst die Schuhe konnte ich mir im Stehen nicht mehr anziehen.Jedoch meinten sie in der Klinik,dass sie nichts machen könnten,da die Ergüsse gar nicht so schwer seien und auch von alleine verschwanden und wieder kamen.Es wurde ein Borreliose test gemacht,der daraufhin negativ ausfiel.Dann fuhr ich mit meiner Familie an Ostern in den Urlaub nach Spanien.Wir hatten die meiste Zeit regnerisches Wetter,doch drei Tage vom Urlaub war sommerliches Wetter von etwa 30 grad.Als wir am ersten sommerlichen Tag nach Hause kamen,bemerkte ich im Hotel wie sehr sich meine Flecken im Gesicht spontan verschlimmert hatten.Zudem waren sie glühend heiß und es war ein wirklich unangenehmes Gefühl.Ich konnte es auch nicht zuordnen,da es kein Sonnenbrand war & ich zudem ein dunkler Hauttyp bin und es daher gar nicht gewöhnt bin auf irgendeine Weise auf die Sonne zu reagieren.Ich kühlte mein Gesicht mit Eis und machte mir weiter keine Gedanken.Am zweiten Abend steigerte sich dies noch weiter.Zudem bekam ich schüttelfrost und das bei 25 grad Zimmertemperatur - ich kann jedoch nicht sicher sagen,dass es fieber war.Die Flecken waren noch immer da.Am dritten Tag konnte ich beim Ausflug schon gar nicht mehr mitlaufen,die Schmerzen waren so schlimm,dass es mir schwer fiel aufrecht zu gehen.Zudem war mir so übel,dass ich nichts mehr runter bekam.Abends war es dann wieder das selbe Bild wie zuvor.Als sich das Wetter wieder verschlechterte und wir wieder in Deutschland waren,ging es mir wieder um einiges besser,jedoch blieben die Flecken wie schon zuvor erhalten.Ich hatte mir mittlerweile einen internistischen Rheumatologen gesucht,der nach dem Urlaub in meinem Blut einen positiven Nukeosomen Ak feststellte.Aufrund dessen,der ANAs und meiner Symptome sagte er mir,dass ich eine systemische Bindegewebserkrankung habe,die aber noch nicht genauer zugeordnet werden könne.Zudem müsste ich bei der Sonne besondern auf passen,denn es könnte auch dazu kommen,dass bei solchen Erkrankungen Gelenke zerstört werden oder sogar Organe betroffen sind- Das machte mir große Sorgen.Also begann ich mich in diese Thematik hinein zulesen - auch wenn das falsch sein mag,aber das waren mir einfach zu wenig Informationen und zudem half mir das wenige Kortison von 2,5 mg nur wenig bis gar nicht.Von meiner Kinderärztin aus kam ich dann in eine rhematologische Klinik,in der ich 3 Wochen stationär blieb.Es wurde lange gesucht & alle möglichen untersuchungen gemacht,letztlich kamen sie jedoch auch nur auf den selben Befund wie mein Rheumatologe.Zuletzt wurde dann noch ein MRT vom Kopf gemacht,aufgrund meiner Kopfschmerzproblematik,um auch dies ausschließen zu können.Dort fand man dann mehrere Stenosen im Gehirn.Als mir die Diagnose genannt wurde,waren meine Eltern nicht dabei & das war so ziemlich das schlimmste,was ich mir vorstellen konnte.Man sagte mir das ich eine schwere Vaskulitis habe & einen Schlaganfall bekommen würde,wenn ich nicht umgehend behandelt werden würde.So kam ich sofort in eine Uniklinik,wo ich umgehend einen Kortisonstoß bekam,um das schlimmste zu vermeiden.Dort konnte dieser Verdacht jedoch nach 3 wöchiger untersuchung - zum Glück- widerlegt werden,da es nur an einem bildgebungsfehler gelegen habe.Daraufhin wurde dann die Verdachtsdiagnose Dermatomyositis gestellt aufgrund meiner Symptomatik,da ich massiven Muskelabbau hatte.Ich konnte mittlerweile kaum noch eine volle Tasse halten oder mir die Haare selber bürsten.Auch mit dem Bleistift oder Kugelschreiber konnte ich nur noch unter schmerzen schreiben.Zur Sicherung der Diagnose wurde eine Biobsie gemacht,da ja in meinem Blut außer der ANAs und der Nuklesome nichts für eine derartige Erkrankung sprach & vor allem die Muskelwerte komplett unauffällig waren trotz maßiver beschwerden. Die Biobsie fiel negativ aus(wobei ich später erfuhr,dass dies auch ein fehler des krankenhauses war,da es nach einer kortisontherapie in einer solchen höhe,auch sehr unwahrscheinlich ist,dass es überhaupt zu einem positiven befund kommen kann).Dennoch blieben die ärzte bei ihrer verdachtsdiagnose und ich bekam einen weiteren Kortisonstoß - diesesmal von 3000 mg.Zunächst zeigte sich keine besserung,doch nach etwa einem Monat ging es mir wesentlich besser.Die Ergüsse waren komplett weg,ich konnte meine beine und arme wieder besser bewegen und auch das Treppensteigen viel mir nicht mehr so schwer.Doch dann meinten die Ärzte,dass sie sich das nochmal durch den kopf gehen lassen haben & das es aufgrund des Blutbildes und der negativen biobsie und der tatsache,dass meine muskeln nicht allzu sehr beeinträchtigt waren - zumindets nicht so sehr,wie es bei der dermatomyositis üblicherweise der fall wäre - es auch keine dermatomyositis sein könne.Die Therapie wurde daher abgebrochen und stattdessen die Diagnose Schmerzverstärkungssyndrom gestellt.Ich wurde wieder mit Schmerztabletten behandelt,die auch diesesmal keine Besserung zeigten.Dennoch ging es mir relativ gut,da das viele Kortison noch lange danach seine wirkung zeigte.Während dessen stellten die Ärte an den anderen Klinik noch zahlreiche andere Diagnosen u.a Palindromer Rheumatismus,Psoriasis-Athropathie (obwohl ich nicht mal eine Schuppenflechte habe ?! ),V.a Lupus und auch wieder Dermatomyositis.Doch es wurde nicht mehr viel gemacht & die Suche irgendwann beendet und nach SVS behandelt- in der rheumatologischen Klinik in der ich auch schon zuvor gewesen bin.Doch das einzige was mir da ein wenig half,war die Krankengymnastik.Unter dessen bemerkte ich eine zunehmende Schwellung an meinen Oberarmen - besonders rechts.Mittlerweile konnte man diese schon unter meiner Kleidung hindurch sehen.Ich glaubte,dass es sich dabei um ein Ödem handelt - vielleicht noch eine späte Nebenwirkung des Cortisons.Doch auch die Beschwerden an den Armen nachmen wieder stetig zu.Zu dem war diese Stelle sehr verhärtet.Doch ich zeigte es den Ärzten nicht,da diese mich nicht länger ernst nahmen & wenn ich einen anderen verdacht für meine symptome äußerte,dies immer nur belächelten.Auch meine Schmerzen wurden nicht mehr ernst genommen,also behielt ich dies sicherheitshalber für mich,ich wollte nicht,dass die Ärzte glaubten,dass ich ihnen nicht vertraue.Dann nahm ich - auf empfehlung von Bekannten - einen termin bei einer anderen internistischen rheumatologin,die zwar ihre praxis weiter weg hatte,doch wir wollten nichts unversucht lassen.Diese sagte mir,dass ich unter keinen Umständen ein schmerzverstärkungssyndrom haben könne,da die Ergüsse und auch der ANA Titer,der nun bei 1:1280 lag,dagegen sprechen würde & sie sich diesen nicht anders erklären könne.Auch die Nukleosomen seien ein indiz dafür sowie die Tatsache,dass mir das Cortison so geholfen hatte.Zudem ist sie sich sicher,dass es sich bei den Schwellungen an meinen Oberarmen um eine Muskelentzündung handeln müsse, da sie 1. deutlich überwärmt sind , 2. sie ein Ödem sicher ausschließen konnte und 2. es schon länger als 6 monate besteht und stetig zunimmt bzw verändert und 4. aufgrund der Symptomatik.Sie stellte die Diagnose undifferenzierte Kollagenose und verschrieb mir Quensyl.Ich war so erleichtert,dass mich endlich wieder jemand ernst nahm & nicht aufgrund der vermutung eines einzigen arztes,der mich nur einmal untersucht hatte,so sehr auf SVS beharrte,dass er mir nicht mal mehr zuhörte.Ich hatte ständig nur noch zuhören bekommen,ich könnte die schmerzen mir ja auch einbilden,obwohl die ärzte ja zuvor ganz andere dinge gesagt hatte.Vor erleichterung bracht ich erstmal in Tränen aus- das alles hatte mich doch mehr belastet,als ich zugeben wollte.Des Weiterem empfahl mir die neue Ärztin eine neue Biobsie am Oberarm.Da jedoch die erste so wenig ergebnis brachte und zudem auch sehr schlecht abgeheilt ist,da ich leider dazu neige,war und bin ich mir nicht sicher,ob ich dies tun sollte,aber mir wird wohl keine andere wahl bleiben.Dieser Arztbesuch ist noch nicht allzu lange her,ich habe das Medikament bisher nicht genommen,da ja gleichzeitig auch die diagnose SVS steht,wobei mir die ärzte nach mehrmaliger nachfrage auch sagten,dass sie sich da keineswegs sicher seien und eine kollagenose durchaus auch in frage käme,wie ja auch zuvor vermutet.Ich möchte natürlich nach 1,5 Jahre langer diagnosesuche endlich wissen was ich habe & vor allem richtig behandelt werden.Ich bin in meinem alltag teilweise sehr eingeschränkt,auch wenn noch immer eine deutliche besserung zu erkennen ist,seit dem cortison,aber es ist sicher verständlich,dass ich mich mit meinen 16 jahren auch gerne mal mit anderen themen auseinandersetzen würde als nur mit dieser krankheit - sie bestimmt meinen alltag leider sehr.auch fehle ich in der schule wegen ständiger arztbesuche häufig und da mir das schreiben zunehmend schwer fällt,ist auch das bei klausuren ein großes problem.
Ich weiß nun nicht,auf welche Diagnose und auf welchen Therapie vorschlag ich vertrauen soll.Kennt jemand vielleicht einen ähnlichen Verlauf ? Wofür könnten meine Blutwerte und meine Symptome am ehesten sprechen ?
An dieser Stelle möchte ich mich für die Länge meines textes entschuldigen & mich gleichzeitig jetzt schonmal fürs lesen und eventuell für antworten bedanken.
Ich habe eine lange Geschichte hinter mir mit den verschiedensten Diagnosen.Von einer Polyatritis,vaskulitis bis hin zur dermatomyositis war so ziemlich alles dabei.Die Sache belastet mich sehr.Ich fange am besten mal ganz am Anfang an.Ich kann nicht ganz genau einordnen,wann es angefangen hat,ich glaube das es nach einem Sommerurlaub war.
Ich war plötzlich ständig müde,so dass ich es nicht mehr geschafft habe meine Hausaufgaben nach der Schule zu erledigen,da ich erstmal ein paar Stunden schlafen musste bevor ich wieder irgendwas tun konnte.Ich war einfach ständig müde,egal wie lang ich schlief ich fühlte mich unheimlich kaputt.Dann bemerkte ich,wie sich meine Haut im Gesicht veränderte.Zuerst viel mir das vor lauter Akne gar nicht wirklich auf,aber ich wurde immer häufiger darauf angesprochen,dass ich rote abgehobene Flecken im Gesicht bekam - die leider auch nach Monaten noch immer da waren.Irgendwann begannen dann die Schmerzen am rechten Knie.Besonders das Treppensteigen viel mir zunehmend schwer.Wir gingen daher zum Ortophäden,der meine Symptome eher belächelte & bei der Frage nach Rheuma sich drüber lustig machte,da es ja in meinem Alter so selten sei.Daher beließen wir es dabei,doch die Symptome wurden immer mehr.
Deshalb ließen wir zur Sicherheit Blut abnehmen.Daraufhin rief meine Ärztin bei uns zu Hause an und meinte,dass mein Ana Titer mit 800 + auffällig erhöht wären & dies auch mit meinen Syptomen einhergehen könnte.Ich kam in eine Klinik,in der ich 3 Tage lang gründlich unetrsucht wurde.Es wurden Ergüsse an den Knien festgestellt,jedoch war alles andere unauffällig,auch der Rest des Blutbildes,so dass ich mit der Diagnose seronegative Polyathritis und Schmerztabletten nach Hause kam.Diese halfen mir jedoch nicht & meine Beschwerden wurden immer schlimmer,so dass ich irgendwann eine geraume Zeit brauchte,um überhaupt die Treppen hoch zu kommen.Auch konnte ich meine Knie nicht länger einknicken,so dass ich nicht mehr im Schneidersitz sitzen konnte oder in der Hocke.Selbst die Schuhe konnte ich mir im Stehen nicht mehr anziehen.Jedoch meinten sie in der Klinik,dass sie nichts machen könnten,da die Ergüsse gar nicht so schwer seien und auch von alleine verschwanden und wieder kamen.Es wurde ein Borreliose test gemacht,der daraufhin negativ ausfiel.Dann fuhr ich mit meiner Familie an Ostern in den Urlaub nach Spanien.Wir hatten die meiste Zeit regnerisches Wetter,doch drei Tage vom Urlaub war sommerliches Wetter von etwa 30 grad.Als wir am ersten sommerlichen Tag nach Hause kamen,bemerkte ich im Hotel wie sehr sich meine Flecken im Gesicht spontan verschlimmert hatten.Zudem waren sie glühend heiß und es war ein wirklich unangenehmes Gefühl.Ich konnte es auch nicht zuordnen,da es kein Sonnenbrand war & ich zudem ein dunkler Hauttyp bin und es daher gar nicht gewöhnt bin auf irgendeine Weise auf die Sonne zu reagieren.Ich kühlte mein Gesicht mit Eis und machte mir weiter keine Gedanken.Am zweiten Abend steigerte sich dies noch weiter.Zudem bekam ich schüttelfrost und das bei 25 grad Zimmertemperatur - ich kann jedoch nicht sicher sagen,dass es fieber war.Die Flecken waren noch immer da.Am dritten Tag konnte ich beim Ausflug schon gar nicht mehr mitlaufen,die Schmerzen waren so schlimm,dass es mir schwer fiel aufrecht zu gehen.Zudem war mir so übel,dass ich nichts mehr runter bekam.Abends war es dann wieder das selbe Bild wie zuvor.Als sich das Wetter wieder verschlechterte und wir wieder in Deutschland waren,ging es mir wieder um einiges besser,jedoch blieben die Flecken wie schon zuvor erhalten.Ich hatte mir mittlerweile einen internistischen Rheumatologen gesucht,der nach dem Urlaub in meinem Blut einen positiven Nukeosomen Ak feststellte.Aufrund dessen,der ANAs und meiner Symptome sagte er mir,dass ich eine systemische Bindegewebserkrankung habe,die aber noch nicht genauer zugeordnet werden könne.Zudem müsste ich bei der Sonne besondern auf passen,denn es könnte auch dazu kommen,dass bei solchen Erkrankungen Gelenke zerstört werden oder sogar Organe betroffen sind- Das machte mir große Sorgen.Also begann ich mich in diese Thematik hinein zulesen - auch wenn das falsch sein mag,aber das waren mir einfach zu wenig Informationen und zudem half mir das wenige Kortison von 2,5 mg nur wenig bis gar nicht.Von meiner Kinderärztin aus kam ich dann in eine rhematologische Klinik,in der ich 3 Wochen stationär blieb.Es wurde lange gesucht & alle möglichen untersuchungen gemacht,letztlich kamen sie jedoch auch nur auf den selben Befund wie mein Rheumatologe.Zuletzt wurde dann noch ein MRT vom Kopf gemacht,aufgrund meiner Kopfschmerzproblematik,um auch dies ausschließen zu können.Dort fand man dann mehrere Stenosen im Gehirn.Als mir die Diagnose genannt wurde,waren meine Eltern nicht dabei & das war so ziemlich das schlimmste,was ich mir vorstellen konnte.Man sagte mir das ich eine schwere Vaskulitis habe & einen Schlaganfall bekommen würde,wenn ich nicht umgehend behandelt werden würde.So kam ich sofort in eine Uniklinik,wo ich umgehend einen Kortisonstoß bekam,um das schlimmste zu vermeiden.Dort konnte dieser Verdacht jedoch nach 3 wöchiger untersuchung - zum Glück- widerlegt werden,da es nur an einem bildgebungsfehler gelegen habe.Daraufhin wurde dann die Verdachtsdiagnose Dermatomyositis gestellt aufgrund meiner Symptomatik,da ich massiven Muskelabbau hatte.Ich konnte mittlerweile kaum noch eine volle Tasse halten oder mir die Haare selber bürsten.Auch mit dem Bleistift oder Kugelschreiber konnte ich nur noch unter schmerzen schreiben.Zur Sicherung der Diagnose wurde eine Biobsie gemacht,da ja in meinem Blut außer der ANAs und der Nuklesome nichts für eine derartige Erkrankung sprach & vor allem die Muskelwerte komplett unauffällig waren trotz maßiver beschwerden. Die Biobsie fiel negativ aus(wobei ich später erfuhr,dass dies auch ein fehler des krankenhauses war,da es nach einer kortisontherapie in einer solchen höhe,auch sehr unwahrscheinlich ist,dass es überhaupt zu einem positiven befund kommen kann).Dennoch blieben die ärzte bei ihrer verdachtsdiagnose und ich bekam einen weiteren Kortisonstoß - diesesmal von 3000 mg.Zunächst zeigte sich keine besserung,doch nach etwa einem Monat ging es mir wesentlich besser.Die Ergüsse waren komplett weg,ich konnte meine beine und arme wieder besser bewegen und auch das Treppensteigen viel mir nicht mehr so schwer.Doch dann meinten die Ärzte,dass sie sich das nochmal durch den kopf gehen lassen haben & das es aufgrund des Blutbildes und der negativen biobsie und der tatsache,dass meine muskeln nicht allzu sehr beeinträchtigt waren - zumindets nicht so sehr,wie es bei der dermatomyositis üblicherweise der fall wäre - es auch keine dermatomyositis sein könne.Die Therapie wurde daher abgebrochen und stattdessen die Diagnose Schmerzverstärkungssyndrom gestellt.Ich wurde wieder mit Schmerztabletten behandelt,die auch diesesmal keine Besserung zeigten.Dennoch ging es mir relativ gut,da das viele Kortison noch lange danach seine wirkung zeigte.Während dessen stellten die Ärte an den anderen Klinik noch zahlreiche andere Diagnosen u.a Palindromer Rheumatismus,Psoriasis-Athropathie (obwohl ich nicht mal eine Schuppenflechte habe ?! ),V.a Lupus und auch wieder Dermatomyositis.Doch es wurde nicht mehr viel gemacht & die Suche irgendwann beendet und nach SVS behandelt- in der rheumatologischen Klinik in der ich auch schon zuvor gewesen bin.Doch das einzige was mir da ein wenig half,war die Krankengymnastik.Unter dessen bemerkte ich eine zunehmende Schwellung an meinen Oberarmen - besonders rechts.Mittlerweile konnte man diese schon unter meiner Kleidung hindurch sehen.Ich glaubte,dass es sich dabei um ein Ödem handelt - vielleicht noch eine späte Nebenwirkung des Cortisons.Doch auch die Beschwerden an den Armen nachmen wieder stetig zu.Zu dem war diese Stelle sehr verhärtet.Doch ich zeigte es den Ärzten nicht,da diese mich nicht länger ernst nahmen & wenn ich einen anderen verdacht für meine symptome äußerte,dies immer nur belächelten.Auch meine Schmerzen wurden nicht mehr ernst genommen,also behielt ich dies sicherheitshalber für mich,ich wollte nicht,dass die Ärzte glaubten,dass ich ihnen nicht vertraue.Dann nahm ich - auf empfehlung von Bekannten - einen termin bei einer anderen internistischen rheumatologin,die zwar ihre praxis weiter weg hatte,doch wir wollten nichts unversucht lassen.Diese sagte mir,dass ich unter keinen Umständen ein schmerzverstärkungssyndrom haben könne,da die Ergüsse und auch der ANA Titer,der nun bei 1:1280 lag,dagegen sprechen würde & sie sich diesen nicht anders erklären könne.Auch die Nukleosomen seien ein indiz dafür sowie die Tatsache,dass mir das Cortison so geholfen hatte.Zudem ist sie sich sicher,dass es sich bei den Schwellungen an meinen Oberarmen um eine Muskelentzündung handeln müsse, da sie 1. deutlich überwärmt sind , 2. sie ein Ödem sicher ausschließen konnte und 2. es schon länger als 6 monate besteht und stetig zunimmt bzw verändert und 4. aufgrund der Symptomatik.Sie stellte die Diagnose undifferenzierte Kollagenose und verschrieb mir Quensyl.Ich war so erleichtert,dass mich endlich wieder jemand ernst nahm & nicht aufgrund der vermutung eines einzigen arztes,der mich nur einmal untersucht hatte,so sehr auf SVS beharrte,dass er mir nicht mal mehr zuhörte.Ich hatte ständig nur noch zuhören bekommen,ich könnte die schmerzen mir ja auch einbilden,obwohl die ärzte ja zuvor ganz andere dinge gesagt hatte.Vor erleichterung bracht ich erstmal in Tränen aus- das alles hatte mich doch mehr belastet,als ich zugeben wollte.Des Weiterem empfahl mir die neue Ärztin eine neue Biobsie am Oberarm.Da jedoch die erste so wenig ergebnis brachte und zudem auch sehr schlecht abgeheilt ist,da ich leider dazu neige,war und bin ich mir nicht sicher,ob ich dies tun sollte,aber mir wird wohl keine andere wahl bleiben.Dieser Arztbesuch ist noch nicht allzu lange her,ich habe das Medikament bisher nicht genommen,da ja gleichzeitig auch die diagnose SVS steht,wobei mir die ärzte nach mehrmaliger nachfrage auch sagten,dass sie sich da keineswegs sicher seien und eine kollagenose durchaus auch in frage käme,wie ja auch zuvor vermutet.Ich möchte natürlich nach 1,5 Jahre langer diagnosesuche endlich wissen was ich habe & vor allem richtig behandelt werden.Ich bin in meinem alltag teilweise sehr eingeschränkt,auch wenn noch immer eine deutliche besserung zu erkennen ist,seit dem cortison,aber es ist sicher verständlich,dass ich mich mit meinen 16 jahren auch gerne mal mit anderen themen auseinandersetzen würde als nur mit dieser krankheit - sie bestimmt meinen alltag leider sehr.auch fehle ich in der schule wegen ständiger arztbesuche häufig und da mir das schreiben zunehmend schwer fällt,ist auch das bei klausuren ein großes problem.
Ich weiß nun nicht,auf welche Diagnose und auf welchen Therapie vorschlag ich vertrauen soll.Kennt jemand vielleicht einen ähnlichen Verlauf ? Wofür könnten meine Blutwerte und meine Symptome am ehesten sprechen ?
An dieser Stelle möchte ich mich für die Länge meines textes entschuldigen & mich gleichzeitig jetzt schonmal fürs lesen und eventuell für antworten bedanken.