hallo wicky,
deine angst bzgl. deines partners kann ich sehr gut nachvollziehen...der eine mensch kommt mit einer erkrankung des partners klar und der andere absolut nicht..ich verstehe beide reaktionen..meist machen sich die partner weniger gedanken als wir erkrankten bzgl. dieses themas...wir sind trotz aller einschränkung noch vollwertige menschen...und gerade wg. der dinge die wir täglich trotz allem schaffen eigentl. sogar noch was besonderes
sprich dochmal in aller ruhe mit deinem freund und erzähle ihm von diesen ängsten, sorgen und deinen gedanken...denke er wird sie dir sehr schnell nehmen können

...wenn er schon mit zum rheumatologen geht ist das ein sehr gutes zeichen...wenn er deine beschwerden bis jetzt aktzeptiert hat, dich untersützt....finde ich das sehr toll und sieht doch nicht so aus als würde sich daran was änderen....
es kann sich auch jeder zeit das leben eines menschens komplett ändern....z.b. ein kleiner harmlose unfall mit schlimmen folgen...oder irgendeine erkrankung....
irgendwann hat jeder patient sich mit seiner krankheit irgendwo auseinander gesetzt und aktzeptiert sie soweit und dann sind solche sorgen und ängste auch so gut wie weg...bis dahin ist es auch ein langer und weiter weg....wenn der patient dann mit seiner erkrankung besser umgehen kann, fällt es auch dem partner leicht...
ich habe eine partnerschaft bei dem beide an rheuma erkrankt ist..wir sind trotzdem grund verschieden...er geht weiterhin arbeiten und kann alle medis ohne schlimme nebenwirkungen schlucken usw...es hat viel vorteile und genauso viele nachteile...und ist oft auch ein stückchen schwerer wenn es beiden schlecht geht...da keiner von uns beiden dann irgendwas im haushalt machen kann usw...aber wir haben uns soweit trozdem eingespielt und sind seit über 3,5 jahren zusammen
für deinen termin am mo beim rheumatolgen drücke ich dir ganz fest die daumen...lasse dich auf keinen fall abspeißen ohne schmerzmedikament und oder einer sonstigen lösung...wenn ich ein neues medikament bekomme spreche ich immer ab, wie ich am besten mit dem arzt in kontakt treten kann,wenn ich es nicht vertrag oder es nicht ausreichend wirkt....
liebe grüße und kopf hoch

bine
jeden jederzeit treffen...ein kleiner unfall und das ganze leben ändert sich....
Hi,
ich danke euch beiden. Die Worte haben mir richtig gut getan.
Ich plag mich weiterhin. HWS kommt wieder stärker, ISG auch und vor allem das Brustbein. Mir bleibt immer öfter die Luft weg bei vielen Bewegungen. Heute Nacht hatte ich auch Schmerzen. Kann auch nicht mehr lange liegen.
Ich bin froh, wenn ich am Montag beim Rheumatologen sitze, dann soll er seinen Verdacht endlich aussprechen und mir sagen, ob er mich behandelt oder ob das mein Hausarzt macht. Und er soll gleich anfangen. Ich möchte endlich von den Schmerzen wieder runter kommen.
Schaffen gehen fällt mir sehr schwer zur Zeit. Auch Lernen (stehe kurz von den Abschlußprüfungen) ist nicht mehr möglich. Habe null Konzentration mehr. Und hinzu kommt ja, dass ich Pendlerin bin. Auto fahren fällt mir auch nicht gerade leicht.
Mir reichen ja schon 30 % Schmerzlinderung. Aber hauptsache Schmerzlinderung.
Mein Freund hat mit mir und der Kniearthrose usw.... schon sehr viel mitgemacht und ist bei mir geblieben. Wir sind schon 8 Jahre zusammen und wollen eigentlich auch heiraten. Nur jetzt kommt eventuell Rheuma dazu. Und ich habe Angst das es ihm zu viel wird. Ich weiß, dass er bei mir bleibt, aber warum habe ich dann solche Angst? Ich will ihn nicht verlieren. Er ist mein größter Schatz und ich liebe ihn.
Diese Angst wollte ich schon immer mal sagen.
Er wird am Montag mitgehen zum Rheumatologen und will auch mit rein. Er will sich das alles anhören. Find ich toll von ihm. Er unterstützt mich echt wo es nur geht.
Ich hoffe ich bin am Montag schon schlauer...da bekomm ich ja auch das Ergebnis vom Skelettszinti. Und ich kann mir schon denken wie es ausgeht: "Es ist nichts zu erkennen!" Menno.....
Danke, dass Ihr für mich da seid.