Sosidel
Mitglied
Hallo,
ich habe schon mal im Forum geschrieben, vor allem wegen meiner Gelenkprobleme. Inzwischen war ich beim internistischen Rheumatologen und der hat nach dem Anschauen der alten radiologischen Bilder, der Szintigrafie und eigener Blutuntersuchungen folgende Diagnose gestellt. Polyarthrose event. aktivierte Arthrose. Weil bei einer Cortison-Stoßtherapie die Schmerzen, die Müdigkeit, die Anlaufschmerzen und die generellen Schmerzen geringer bis teilweise ganz weg waren, habe ich eine low-dose-Therapie mit Metypred 4mg jeweils morgens und abends eine Tablette verordnet bekommen. Das hilft soweit wenigstens teilweise.
Seine Diagnose stützt sich vor allem darauf das im Blut außer leicht erhöhter Entzündungswerte und AMA, die allerdings eine andere Krankheit indizieren, keine Rheumafaktoren gefunden wurden. Weiter schließt er jedwede Form einer rheumatischen Arthritis aus, weil meine Gelenke nicht symmetrisch schmerzen. Fiebrig entzündet sind die Gelenke ebenfalls nicht. (Leicht geschwollen schon aber das reicht offensichtlich nicht. Diese Schwellungen vergehen bei mir auch sehr schnell und ich konnte die auch nie vorzeigen. Auf Fotos sieht das dann immer unspektakulär aus, weil da keine Rötungen dabei sind.)
Er glaubt auch nicht an PSA denn dann müsste ich deutliche Hautprobleme haben. Und die Hauptprobleme die ich habe sind seiner Meinung nach Ekzeme.
Das Aufeinandertreffen verschiedener medizinischer Probleme, ich hatte eine Netzhautablösung und diesbezüglich eine OP, darauffolgend extrem trockene Hornhaut der Augen bis hin zu Löchern in der Hornhaut.(Im Blut fanden sich keine Beweise für Sjögren) Makulaödeme habe ich seither auch. Dafür bekomme ich beispielsweise Cortison ins Auge gespritzt. Leider habe ich auch eine Allopezie (gottseidank sehr harmlos), Vitiligo (auch harmlos), Pollenallergien und jetzt auch noch Schluckbeschwerden und eine extreme Heiserkeit.
So, für jede dieser Geschichten bekomme ich verschiedene Medikamente und Therapien. Stimmtraining zum Beispiel, Physio für die Gelenke und und und...
Nach Meinung des Rheumatologen habe ich halt leider alles mögliche, Läuse und Flöhe sozusagen, eine Verbindung sieht er nicht. Letztlich ist mir das egal aber was mich stört ist
a. das verschiedene Therapien doch vielleicht gebündelt werden könnten. Auch was Schmerzmittel betrifft.
b. meine Sorge, dass jedes halbe Jahr ein neues Körperteil/organ erkrankt.
c. die Schmerzen immer nur zum Teil weg sind. Weil weder das Cortison noch NSAR komplett helfen (Von NSAR bekomme inzwischen Magenschmerzen jetzt wohl auch noch eine Gastritis, dafür musste ich eine Magenspiegelung machen, man glaubte mir nicht). Novaminsulfon hilft etwas besser aber nicht ganz. Und vor Tilidin und ähnlichen fürchte ich mich.
Was meint Ihr, soll ich die Diagnose so akzeptieren oder weiter nachforschen ob nicht doch mehr dahinter steckt. Im Moment habe ich keine Lust mehr auf das rumgerenne bei Ärzten. Aber ich fürchte mich eben auch davor das es noch schlimmer werden könnte.
LG
ich habe schon mal im Forum geschrieben, vor allem wegen meiner Gelenkprobleme. Inzwischen war ich beim internistischen Rheumatologen und der hat nach dem Anschauen der alten radiologischen Bilder, der Szintigrafie und eigener Blutuntersuchungen folgende Diagnose gestellt. Polyarthrose event. aktivierte Arthrose. Weil bei einer Cortison-Stoßtherapie die Schmerzen, die Müdigkeit, die Anlaufschmerzen und die generellen Schmerzen geringer bis teilweise ganz weg waren, habe ich eine low-dose-Therapie mit Metypred 4mg jeweils morgens und abends eine Tablette verordnet bekommen. Das hilft soweit wenigstens teilweise.
Seine Diagnose stützt sich vor allem darauf das im Blut außer leicht erhöhter Entzündungswerte und AMA, die allerdings eine andere Krankheit indizieren, keine Rheumafaktoren gefunden wurden. Weiter schließt er jedwede Form einer rheumatischen Arthritis aus, weil meine Gelenke nicht symmetrisch schmerzen. Fiebrig entzündet sind die Gelenke ebenfalls nicht. (Leicht geschwollen schon aber das reicht offensichtlich nicht. Diese Schwellungen vergehen bei mir auch sehr schnell und ich konnte die auch nie vorzeigen. Auf Fotos sieht das dann immer unspektakulär aus, weil da keine Rötungen dabei sind.)
Er glaubt auch nicht an PSA denn dann müsste ich deutliche Hautprobleme haben. Und die Hauptprobleme die ich habe sind seiner Meinung nach Ekzeme.
Das Aufeinandertreffen verschiedener medizinischer Probleme, ich hatte eine Netzhautablösung und diesbezüglich eine OP, darauffolgend extrem trockene Hornhaut der Augen bis hin zu Löchern in der Hornhaut.(Im Blut fanden sich keine Beweise für Sjögren) Makulaödeme habe ich seither auch. Dafür bekomme ich beispielsweise Cortison ins Auge gespritzt. Leider habe ich auch eine Allopezie (gottseidank sehr harmlos), Vitiligo (auch harmlos), Pollenallergien und jetzt auch noch Schluckbeschwerden und eine extreme Heiserkeit.
So, für jede dieser Geschichten bekomme ich verschiedene Medikamente und Therapien. Stimmtraining zum Beispiel, Physio für die Gelenke und und und...
Nach Meinung des Rheumatologen habe ich halt leider alles mögliche, Läuse und Flöhe sozusagen, eine Verbindung sieht er nicht. Letztlich ist mir das egal aber was mich stört ist
a. das verschiedene Therapien doch vielleicht gebündelt werden könnten. Auch was Schmerzmittel betrifft.
b. meine Sorge, dass jedes halbe Jahr ein neues Körperteil/organ erkrankt.
c. die Schmerzen immer nur zum Teil weg sind. Weil weder das Cortison noch NSAR komplett helfen (Von NSAR bekomme inzwischen Magenschmerzen jetzt wohl auch noch eine Gastritis, dafür musste ich eine Magenspiegelung machen, man glaubte mir nicht). Novaminsulfon hilft etwas besser aber nicht ganz. Und vor Tilidin und ähnlichen fürchte ich mich.
Was meint Ihr, soll ich die Diagnose so akzeptieren oder weiter nachforschen ob nicht doch mehr dahinter steckt. Im Moment habe ich keine Lust mehr auf das rumgerenne bei Ärzten. Aber ich fürchte mich eben auch davor das es noch schlimmer werden könnte.
LG
und weiß nicht mehr was im Gesundheitswesen los ist?